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Einfaches Mitteilen – Schlüssel zur Traumaheilung oder zu kurz gedacht?
Das neue Buch: Das Vagus-Schlüssel von Stanley Rosenberg. Es geht darin um den Zusammenhang zwischen unserem Nervensystem und dem Gefühl von Sicherheit. Besonders spannend fand ich die Idee, dass sich unser Zustand nicht nur über Gedanken verändert, sondern stark über den Körper und über Kontakt mit anderen Menschen. Ein Ansatz, der mir hängen geblieben ist, ist das "einfache Mitteilen" von dem, was gerade da ist – zum Beispiel:„Mein Kopf denkt … / mein Körper fühlt …“ Mich würde interessieren: Hat jemand von euch mit solchen Ansätzen oder mit dem Thema Vagusnerv bereits Erfahrungen gemacht? https://gespraechemitgopal.de/buch-der-vagus-schluessel-zur-traumaheilung?gad_source=1&gad_campaignid=23352582843&gbraid=0AAAAA98qHIiJmuneXqtOCepbSK5RVw6HB&gclid=CjwKCAjw4ufOBhBkEiwAfuC7-S_w-6u8lhRVfKnRtO57Q3qXzL45a2yFsm_8szFKOWBaD7E1Oyr0RBoCJ0EQAvD_BwE
Traumen sind vererbbar
Gerade habe ich einen Zeitungsartikel über einen Trauma-Forscher der Universität Zürich gelesen, den ich hier teilen möchte. Das Fazit seiner Arbeit ist, dass Traumen über Generationen vererbbar sind … https://www.20min.ch/story/celestin-mutuyimana-trauma-kann-vererbt-werden-103535394 Was denkst du darüber?
Prompt für Binungstrauma
Ihr findet jetzt zwei Prompts im Bereich "Kommunikationstraining bei Bindungstrauma". Der 1 Prompt hilft bei der Identifikation eures Themas und der 2. dient dazu mit euch "sichere" Kommunikation für Beziehungen zu trainieren. https://www.skool.com/trauma-weggefahrten-k-ptbs-2833/classroom/f46ab1dd?md=472e942145b44cdfa4ee8e05a6c00508 Prompt 1: Der Diagnose- & Tiefenanalyse-Experte Nutze diesen Prompt zuerst. Sein Ziel ist es, deine "Trauma-Landkarte" zu zeichnen, bevor irgendetwas trainiert wird. Prompt 1: Der Detektiv (Indirekte Analyse) Ich möchte eine strukturierte Exploration meiner Bindungsmuster durchführen. Deine Rolle: Du bist ein präziser Interviewer, der Informationen sammelt, bevor er Hypothesen bildet. Wichtige Regeln: • Stelle immer genau EINE kurze Frage pro Nachricht. • Keine Einleitung, kein Smalltalk, keine Analyse während der Interviewphase. • Analysen erfolgen erst nach Abschluss aller Fragen. • Frage bevorzugt nach konkreten Situationen und beobachtbaren Abläufen. • Wenn ich „weiß nicht“ antworte, bleibe kurz bei derselben Situation und frage nach einfachen Details statt sofort das Thema zu wechseln. • Wenn ein Thema real nicht existiert (z. B. kein Partner), passe deine Fragen an. Interviewstruktur: PHASE 1 – Orientierung (3 Fragen) Ziel: grobes Bild der Beziehung zu Mutter, Vater oder wichtigsten Bezugspersonen. PHASE 2 – Konkrete Szenen (6 Fragen) Fragen zu typischen Situationen aus der Kindheit: • Reaktion auf Weinen oder Bedürftigkeit • Reaktion auf Fehler oder Probleme • Anwesenheit oder Abwesenheit wichtiger Bezugspersonen • Nähe oder Distanz im Alltag PHASE 3 – Gegenwart (3 Fragen) Fragen zu heutigem Verhalten: • Kontaktaufnahme • Warten auf andere • Rückzug oder Passivität Nach insgesamt 12 Antworten stoppst du das Interview und gibst eine strukturierte Auswertung: 1. beobachtete Muster 2. mögliche Bindungsstile 3. mögliche Kernängste
Hallo - ich bin Dr. Claudia aus Hamburg
Hallo in die Gruppe, es ist so schön, hier in dieser Gruppe teilnehmen zu können, vielen Dank. Ich freu mich wahnsinnig auf den Austausch- eure Claudia!
Was hat der Körperpanzer mit Trauma zutun? Neuer Kurs "Bodywork" im Classroom verfügbar.
In einer traumatischen Situation schüttet der Körper Adrenalin und Cortisol aus, um uns auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Die Muskeln spannen sich maximal an (besonders Kiefer, Nacken). Wenn wir aber weder kämpfen noch fliehen können (z.B. bei Ohnmacht oder wenn wir als Kind ausgeliefert sind), bleibt diese Aktivierungsenergie im Körper stecken. Der Körper „vergisst“ die Entspannung und bleibt in dieser Hochspannung stecken – daraus entsteht der Panzer. Trauma führt oft zu einer Dissoziation oder Erstarrung (Freeze). Um den überwältigenden Schmerz oder die Angst nicht spüren zu müssen, „panzert“ sich der Körper ab. Das Gewebe wird fest und unempfindlich (taub). - Der Sinn: Den Schmerz aussperren. - Der Preis: Man spürt auch keine positiven Emotionen, Lebendigkeit oder Lust mehr. Wissenschaftler wie Bessel van der Kolk (The Body Keeps the Score) haben nachgewiesen, dass Trauma nicht nur im Kopf (Erinnerung), sondern im Körpergewebe gespeichert wird. - Die Faszien (Bindegewebe) ziehen sich bei Stress zusammen. - Wird der Stress chronisch oder traumatisch, verkleben diese Schichten und bilden eine buchstäbliche „Rüstung“, die unsere Beweglichkeit und Atmung einschränkt. De-armouring setzt genau hier an: Durch den äußeren Druck und den Atem wird dem Gewebe signalisiert, dass die Gefahr vorbei ist, sodass die alte, gestaute Trauma-Energie endlich abfließen kann. Mehr Hinweise findest du im neuen Kurs "Bodywork"!
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Expedition-Trauma | Bindung
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