Heute war der Tag, an dem es endlich klick gemacht hat.
Nicht weil ich eine neue Technologie entdeckt habe. Sondern weil ich zum ersten Mal gespürt habe, wie sich ein vollständig lokales AI-Coding-Setup anfühlt, wenn es wirklich funktioniert.
Morgens: .NET-Migration mit lokalem Sprachmodell. Backend, C#, BouncyCastle, iText7, Security CVEs. Das Modell hat gebaut, geprüft, korrigiert. Kein Cloud-API, keine Daten die das Haus verlassen.
Mittags: Cline in VSCodium eingerichtet. Temperatur korrigiert, CLAUDE.md hinterlegt, Vue-Frontend analysiert. Das Modell hat den Repo-Kontext gelesen und Fragen gestellt bevor es gehandelt hat. Abends: n8n MCP Server gebaut und in Cline eingebunden. Cline kann jetzt gleichzeitig meinen Code lesen und meine n8n Workflows lesen. Lokales Modell, lokale Automatisierung, lokale Daten.
Der Moment wo es klick macht ist nicht spektakulär. Es ist der Moment wo du merkst, dass du dem Tool vertraust. Weil du weißt wo die Daten sind. Weil du den Server-Log siehst. Weil du die Temperatur selbst eingestellt hast.
Das ist kein Produkt das ich empfehle. Das ist ein Setup das ich selbst täglich nutze, für echte Kundenprojekte, mit echten Daten, unter DSGVO.
Wer das auch aufbauen möchte: es braucht einen guten Nachmittag, einen M2 Mac mit genug RAM, und die Bereitschaft ein paar Build-Fehler zu debuggen.
Es lohnt sich.
Welchen Teil davon würdet ihr euch genauer anschauen?