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Vorwort - aus dem Buch Mensch und Menschenbild
Von Deborah Bichlmeier »An manchen Tagen bin ich einfach nur wütend oder verzweifelt.« Wer hat diesen Satz nicht schon einmal selbst gesagt oder woanders gehört? Wir sind alle Menschen und haben Gefühle und Emotionen wie Wut, Trauer, Freude, Scham oder Liebe. Sie sind ein Teil von uns im Prozess des ‹Menschseins› und ‹Menschwerdens›, machen uns menschlich und lebendig, genauso wie die Suche nach unserer Einzigartigkeit, nach guten Freunden und dem Sinn im Leben. Sie zeigen uns Möglichkeiten, Potenziale, Talente und auch unsere Verletzbarkeit. Sie sind auch ein Teil unserer Geschichten, Glaubenssätze, Hoffnungen und Erfahrungen – in diesem und möglicherweise anderen Leben. Viele von uns lernten früh, bestimmte Gefühle lieber für sich zu behalten und zu verstecken, hörten z. B. »Reiß dich zusammen, zeige keine Schwäche!« – »Sei stark!« – »Lass dir nichts anmerken! « – »Du musst allen gefallen!« – »Du musst gehorchen!« – »Sei perfekt, um dazuzugehören!« Doch was, wenn gerade diese Emotionen, Gefühle und Erfahrungen – die wir so oft unterdrücken oder verstecken – nicht nur ein Teil unserer Geschichten sind, sondern auch angesehen werden müssen, damit wir endlich im ‹Menschsein› wachsen, uns weiterentwickeln und unsere Einzigartigkeit und auch die Verbindung mit allem erkennen? Gefühle sind nicht nur eine Stimmung. Sie zeigen uns auch, wann wir möglicherweise einen geringen Selbstwert empfinden oder uns das (Ur)Vertrauen abhandengekommen ist, und damit indirekt, wie wir einst verletzt wurden – sowohl seelisch als auch körperlich. Unsere Gefühle spiegeln uns den Status Quo unserer Selbstliebe, unserer Verbundenheit und unserer Sicherheit. Sie zeigen uns damit, wo wir noch wachsen dürfen. Sie sind ein Hinweis auf unsere emotionalen und auch körperlichen Wunden, Grenzen und auch unserer Möglichkeiten. Wir tun uns schwer, aus diesem Schatten zu treten, fragen uns: Wie sehr dürfen wir ‹Mensch sein› und andere als Menschen mit Gefühlen, Bedürfnissen und ihrem ‹Anderssein› annehmen? Wann
Vorwort - aus dem Buch Mensch und Menschenbild
Das Interview mit Michel Fornasier - Bionicman
Hier ist das Interview mit Michel Fornasier, der im Buch Mensch und Menschenbild einen Beitrag über das "Anderssein" geschrieben hat: "Enthindert statt Behindert", Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen.
Winterzeit - Lesezeit
Wie sieht es aus bei euch? Wer hat sich schon mal eine menschlichere Führung gewünscht? Wer kennt jemanden, der gerade frisch in eine Führungsposition gekommen ist? Unser Buch Unternehmen der Zukunft ist für junge Führungskräfte und Unternehmen der Zukunft, die mehr Menschlichkeit in Ihr Unternehmen integrieren wollen und deren Wert eine menschliche Führung ist. Unser Buch Mensch und Menschenbild (erscheint im Dezember 25) ist für die Menschen, die andere und sich selbst besser verstehen wollen und die das Leben von ganz anderen Seiten aus betrachten. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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Winterzeit - Lesezeit
Es kommt meistens anders als man denkt
Unser Buch Mensch und Menschenbild verzögert sich. Erst war unser Lektor ausgefallen und vier Wochen zu spät, dann gab es Probleme mit einigen Grafiken und schließlich hatte unsere Setzerin technische Herausforderungen und hier haben wir weitere Tage verloren. Und doch hat jeder alles gegeben, war mit Herzen dabei und wir haben viele Überstunden gemacht. Aber:die Zeit war nicht mit uns. Was lehrt uns so ein Weg? Manchmal legt das Universum dir Steine in den Weg. Die Herausforderung ist, es anzunehmen und auch mal zu sagen: Es ist, wie es ist. Dann wird es später mit der Veröffentlichung, aber die Qualität stimmt dafür. Und wird jeden, der warten muss, am Ende trösten. Möge die Macht mit uns sein. Wir geben nicht auf.
Es kommt meistens anders als man denkt
Ich fühlte mich wie ein Zombie!
Wer nicht für sich selbst sorgt, keine Grenzen setzt und seine Bedürfnisse weder erkennt noch kommuniziert, wird irgendwann genau diesen Satz sagen. Wer nicht für sich und seine Ziele einsteht, bleibt auf der Strecke. Wer nicht mutig ausspricht, was ihn bewegt, wird überhört. Vor meinem Burnout schwieg ich Jahrzehnte. Ich schluckte alles, was mir nicht gefiel. Ich arbeitete, funktionierte, leistete – in der Überzeugung, nur so wertvoll und liebenswert zu sein. Ich habe mich damals nicht – wie @Christina Boss in ihrem Beitrag über den „Zombie-Modus“ – als Zombie bezeichnet, sondern als Marionette. Doch das Ergebnis war das gleiche: Ich hatte mich selbst verloren. Wenn wir nicht für uns sorgen, keine klaren Grenzen ziehen und uns nicht trauen, ehrlich zu kommunizieren, laufen wir direkt in die Zombie-Falle: Burnout. Depression. Dauerstress. Körperliche Gebrechen oder seelische Erschöpfung. 👉 Laut Statista traf das Ausbrennen allein im Jahr 2023 bereits 186.000 Menschen in Deutschland – und 48 % der Arbeitnehmer*innen in acht Ländern. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Und die Tendenz ist auch steigend. Das ist erschreckend. Kennst du auch solche Momente bei dir oder bei anderen aus deinem Umfeld? Doch was tun, wenn man sich selbst schon darin wiedererkennt? Wie finden wir zurück zu Lebendigkeit, Sinn und echter Freude? Im Buch „Mensch und Menschenbild“ aus der RESET-Jahrbuchreihe beschreibt Christina Boss in ihrem Artikel eindrücklich diesen Zustand – und zeigt Wege heraus. Christinas Beitrag ist fast wie ein kleiner Kurs: mit vielen Impulsen, Reflexionsfragen und konkreten Übungen, die helfen, Schritt für Schritt in die eigene Kraft zurückzufinden.
Ich fühlte mich wie ein Zombie!
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