🧠 Stillen könnte langfristig vor Depressionen und Angststörungen schützen
Frauen, die stillen, erkrankten in einer Langzeitbeobachtung über 10 Jahre deutlich seltener an Depressionen und Angststörungen als Frauen, die nicht gestillt hatten
Als möglicher Mechanismus gilt Oxytocin, das beim Stillen ausgeschüttet wird und die emotionale Bindung zum Kind sowie die allgemeine psychische Gesundheit fördert
Der Schutzeffekt scheint über die Stillzeit hinaus anzuhalten – und könnte sich mit jeder zusätzlichen Stillwoche etwas verstärken
Die Studie hat Einschränkungen: Die Fallzahl ist klein, und es ist möglich, dass psychisch belastete Frauen häufiger auf das Stillen verzichten.