Die Zusammensetzung des Darmmikrobioms steht in wechselseitigem Zusammenhang mit Schlaflosigkeit – bestimmte Bakterien erhöhen, andere senken das Risiko
Genetische Analysen stützen kausale Effekte: 14 Bakteriengruppen sind mit leicht erhöhtem Risiko verbunden, 8 Gruppen mit leicht vermindertem Risiko
Schlaflosigkeit selbst verändert das Mikrobiom deutlich: 7 Gruppen nehmen stark ab, 12 Gruppen nehmen stark zu
Besonders auffällig: die Bakterienklasse Odoribacter scheint eng mit Schlafproblemen verknüpft
Hinweise auf konkrete „gute“ Bakterien für gesunden Schlaf gibt es, aber noch keine klaren Empfehlungen für gezielte Prä- oder Probiotika
Ergebnisse liefern erste Ansatzpunkte für mikrobiominspirierte Therapien wie Probiotika, Präbiotika oder Stuhltransplantation, um Schlafstörungen zu verbessern