Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns.
Schattenarbeit klingt für viele erst einmal dunkel.
Nach etwas Negativem.
Nach etwas Bösem.
Nach etwas, das man lieber nicht anfassen möchte.
Aber genau das ist ein Missverständnis.
Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns.
Er ist nicht schwarz, gefährlich oder schlecht.
Der Schatten ist all das, was wir irgendwann von uns abgespalten haben, weil es nicht erwünscht war, nicht verstanden wurde oder nicht in unser Umfeld gepasst hat.
Und ja — das können verletzte, wütende oder ängstliche Anteile sein.
Aber es können genauso gut positive Eigenschaften sein.
Deine Stärke.
Deine Klarheit.
Deine Sinnlichkeit.
Deine Kreativität.
Dein Mut.
Deine Wildheit.
Deine Fähigkeit, Nein zu sagen.
Dein Wunsch, gesehen zu werden.
Vielleicht warst Du als Kind „zu laut“.
Vielleicht warst Du „zu empfindlich“.
Vielleicht warst Du „zu klug“, „zu frei“, „zu direkt“, „zu viel“.
Und irgendwann hast Du gelernt:
Diesen Teil von mir darf ich nicht zeigen.
Also hast Du ihn weggeschoben.
Nicht, weil er schlecht war.
Sondern weil Du dazugehören wolltest.
Schattenarbeit bedeutet deshalb nicht, in der Dunkelheit zu wühlen, um sich schlecht zu fühlen.
Schattenarbeit bedeutet Bewusstwerdung.
Es bedeutet, sich selbst wieder vollständiger zu sehen.
Nicht nur die angenehmen Seiten.
Nicht nur die angepassten Seiten.
Sondern auch die verdrängten, versteckten, vergessenen.
Und manchmal entdecken wir dabei nicht unser „Böses“.
Sondern unser größtes Licht.
Denn vieles, was wir Schatten nennen, ist in Wahrheit gebundene Lebensenergie.
Ein Teil von uns, der nicht zerstört werden will.
Sondern verstanden.
Integriert.
Zurückgeholt.
Schattenarbeit ist kein Kampf gegen Dich selbst.
Sie ist der Weg zurück zu Dir.
#zurückzudir #achtsamkeit #schattenarbeit
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Constanze Gottschalk
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Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns.
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