Das Verbrechen Gott zu spielen
Die Menschen entstanden in einer Raumkapsel des Raumschiffes Sonnensystem, in dem wundersame Entwicklungen erschufen, was der Mensch heute als „seine Erde“ bezeichnet. Ohne zu begreifen, wie das System wirklich funktioniert, bildet er sich nun ein, schlauer zu sein als Milliarden von Jahren der Entwicklung. Er glaubt, die Natur genetisch „verbessern“ zu können, das Klima „verbessern“ zu können, oder gleich den Menschen „verbessern“ zu können. Ein Irrglaube, aber der Mensch ist eh weniger als ein kaum wahrnehmbarer Fliegenschiss im großen Universum. In der Bibel heißt es sinngemäß irgendwo: „Macht euch die Erde untertan„. Leider fehlt da ein Satz dahinter: „Aber pfuscht mir nicht in die Milliarden Jahre Entwicklung, welche für komplexe Systeme benötigt werden, oder ihr werdet wieder verschwinden„. Was damit gemeint ist? Die Natur hat für ALLES eine Lösung. Aber sie benötigt möglicherweise mehr Zeit, als wir überhaupt verstehen. Und sie geht Wege, die wir nicht in der Lage sind zu begreifen. Die Erkenntnisse großer Wissenschaftler Der Mann, der die Gravitation, die Bewegungsgesetze und die Infinitesimalrechnung entdeckte, Isaac Newton, sagte gegen Ende seines Lebens: „Ich weiß nicht, was ich der Welt erscheinen mag, aber mir selbst komme ich vor wie ein Junge, der am Meeresstrand spielt und sich damit vergnügt, hier und da einen glatteren Kiesel oder eine schönere Muschel zu finden, während der große Ozean der Wahrheit unentdeckt vor mir liegt.“ Newton hatte das Universum in mathematische Formeln gegossen – und erkannte zugleich, wie winzig sein eigenes Wissen im Vergleich zum Unbekannten war. Das Wunder wuchs mit jeder Erkenntnis. Albert Einstein, der Schöpfer der Relativitätstheorie war ein Meister des Staunens. Er schrieb: „Die schönste Erfahrung, die wir machen können, ist das Geheimnisvolle. Es ist die Quelle aller wahren Kunst und aller wahren Wissenschaft. Wer dieses Gefühl nicht kennt, wer sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist so gut wie tot.“