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Unklarheit als Wesenheit
Wenn Unklarheit den Raum betritt, ist sie kein Sturm, sondern ein Nebel. Sie legt mir sanft die Hände auf die Augen und flüstert: „Siehst du? Da ist kein einziger Weg, der für dich passt.“ Und ich bin versucht, ihr Glauben zu schenken. Ich taste im Dämmerlicht und denke, dass andere – die Erfolgreichen, die Zielklaren – gewiss mit inneren Kompassen geboren wurden. Ich hingegen höre nur immer wieder das Rascheln meiner Zweifel. In ihrer Gegenwart werde ich müde. Meine Schultern sinken, als hätte ich etwas Schweres getragen, das keinen Namen hat. Ich fühle mich unfähig, als wäre mein Wunschwirken nur ein leiser, unbeholfener Versuch, wie Magie ohne Zauberstab. In solchen Momenten fühle ich mich klein. Und ich erzähle mir die alte Geschichte, dass ich nie echte Ziele im Leben hatte, dass mir Ziele nie klar waren, selbst wenn ich glaubte, welche zu haben, und dass es wohl auch nicht werden wird. Wenn Unklarheit bei mir wohnt, tue ich ... wenig. Ich lasse die Schritte ungegangen. Ich poliere den Alltag, räume Küche und Wohnung auf, kaue Gedanken mit dem Essen hinunter, esse mehr, als gut für mich ist. Ich suche Gesellschaft, damit ihre Stille nicht so laut ist. Und schließlich finde ich mich in vertrauten Mustern wieder – weich, bekannt, unbeweglich. Doch manchmal, ganz heimlich, erkenne ich: Unklarheit ist keine Feindin. Sie ist eine Hüterin der Schwelle. Sie zwingt mich, still zu werden, wo ich rennen wollte. Sie löst die vielen möglichen Wege in Luft auf, damit ich begreife: Vielleicht bin ich selbst der Weg. Und wenn ich wage, im Nebel stehen zu bleiben, ohne mich kleiner zu denken - beginnt er zu leuchten. (meine "Hausaufgabe" von letzter Woche - leider etwas spät ;-)
[Berufungscode] eure Wendepunkte
Ihr Lieben, falls ihr noch an den Wendepunkten weiterarbeiten wollt oder euch Feedback wünscht: Teilt sie gerne in der Community oder schickt sie mir über das Formular. ✨
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[Berufungscode] Unklarheit&Klarheit
Hier kommt auch noch mein Vers: Die Unklarheit ist konfus und neblig. Sie wirkt ratlos. Im Meer des Bewusstseins begegnet sie ihrer Schwester: der Klarheit. Beide ergänzen sich, treten in Austausch. So kann sich die Unklarheit entspannen. Sie wird zur Stille, zur Leere. Sie verwandelt sich. Aus der Unklarheit wird Raum und Ruhe – ein würdiges Gegenüber, in dem die Klarheit Platz findet und ihre Energie sich entfalten kann.
[Berufungscode] Unklarheit&Klarheit
Die Einsamkeit geht auf Reisen…
Eines schönen Tages macht die Einsamkeit einen Spaziergang durch den Wald, um zu spüren, warum sie sich so allein und ausgegrenzt fühlt. Es ist ihr etwas unheimlich und traurig zu mute und sie versteht gar nicht, warum das so ist. Sie geht eigentlich gerne alleine durch den Wald, um mit allen Sinnen die Atmosphäre hier aufzunehmen und keine Ablenkungen zu haben. Wortlos kann sie den Duft des Waldes genießen und den Geräuschen lauschen und den Boden mit vielen unterschiedlichen Materialien entdecken. Da kommt sie an eine Lichtung und bleibt für einen Moment stehen und fragt sich: „Warum bin ich eigentlich so einsam?“ Plötzlich taucht ein Eichhörnchen auf und springt direkt vor ihre Füße und bringt der Einsamkeit eine Haselnuss und gibt ihr deutlich zu verstehen, dass dies eine Zaubernuss ist. Und dann ist es auch schon wieder weg… Verwundert hebt die Einsamkeit die Nuss auf und ganz instinktiv schüttelt sie diese. Auf einmal verwandelt sich der Wald in unzählige Geschöpfe. Die Bäume werden so Baumgeister und tanzen im Wind. Die Vögel bilden ein riesiges Orchester und singen ein wunderschöne Melodie, die der Einsamkeit das Herz öffnet. Und die Blumen auf der Lichtung fangen an zu leuchten und verströmen einen zauberhaften Duft. Alle Wesen laden die Einsamkeit ein, die Verbundenheit mit allem was Lebt zu spüren und sich als Teil des Ganzen zu erfahren. Dieser Wandel der Wahrnehmung brachte die Einsamkeit zu der Erkenntnis, dass auch wenn sie sich manchmal so fühlt, sie niemals alleine ist!
Die Einsamkeit geht auf Reisen…
Wo stehe ich gerade auf dem Weg meiner Heldenreise?
Wie geht es Euch auf Eurer Reise? Habt Ihr Erkenntnisse gehabt? Was hat Euch am meisten berührt? Konntet Ihr schon Samen für die Zukunft sammeln, oder auch schon pflanzen? Auf dem Weg meiner Heldenreise, ist sehr viel Bewegung in mir. Durch meinen liebevollen Blick auf meine Schatten werden Programme und Muster sichtbar. Ich beginne sie zu lieben, sie zu genießen, sie als Teil meines Seins zu erleben. Dadurch habe ich erlebt, das das, was ich vorher so mit all meiner Kraft, Energie und Schlaumeierei aus meinem Leben heraus gehalten habe, nun Energie frei setzt. Die Energie die vorher gebunden war in dem, dass ich meine Schatten, nicht wahrhaben wollte, ist nun frei geworden, für den Weg, meiner Berufung. Ich erlebe dass als Prozess, Schattenschicht für Schattenschicht wird freigelegt, ausgraben. Dieser Prozess fühlt sich manchmal nach sterben an. Mir ist gestern klar geworden, wie sehr ich durch die Brille meiner Vorstellungen die Welt und andere Menschen betrachte. Ich nehme eine sehr begrenzten Ausschnitt meiner Mitmenschen wahr. Das heißt meine Vorstellung begrenzt meine Wahrnehmung. Ich habe mir nun Vorgenommen meinen Fokus auf die Vielschichtigkeit einer Situation, einer Begegnung zu legen. Mögliche andere Sichtweisen möchte ich mir schenken. Freiheit entsteht darinnen, so erlebe ich es. Es wächst das Verständnis und Interesse für Menschen, die etwas anderes wollen wie ich. Ich denke, dass ist der Same, den ich für zukünftiges pflanze. Jetzt bin ich gespannt, und freu mich auf Eure Antworten🌞
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