All (l)ein(s) Sein
Der Perfektionist an die Einsamkeit:
"Also wenn ich die Geschichte schreiben dürfte, würde sie richtig gut werden"
Die Einsamkeit erwidert darauf: " Ja, wenn sie dann irgendwann fertig werden würde, dann wäre sie großartig."
Die Existenzangst: "Ich werde ja erst garnicht gefragt ob ich vielleicht auch eine Geschichte zu erzählen hätte."
"Was für eine Geschichte möchtest du denn gerne erzählen liebe Existenzangst" fragte die Einsamkeit.
Die Existenzangst erwiderte: "Ja, da gibt es schon eine Geschichte, aber ich trau mich nicht sie zu erzählen, der Perfektionist hört ja zu."
"Gut" sagte die Einsamkeit, dann beginne ich mit meiner Geschichte.
"Es was Anfang Februar, da lief ich durch den Wald, einzelne Nebelfelder hingen zwischen den Baumkronen, es roch nach Schnee, der irgendwo gefallen war. Ich liebe diese Stille wenn alles erst am erwachen ist. Meine Schritte führen mich den Berg hinauf, und fast unmerklich lichtet sich der Nebel. In mich selbst versunken, merke ich plötzlich wie Sonnenstrahlen mein Gesicht erwärmen und ich oben auf dem Berg angekommen war. Ich setze mich auf einen Stein, - unter mir sehe ich auf ein Nebelmeer.
In mir ist es Still. - - - - -
Ein Vogel beginnt zu singen, - - - wunderschön.
Es berührt mich so sehr, das Tränen über meine Wangen laufen. Und zu den Tränen, beginnt nun auch ein Schluchzen meinen Körper zu erfassen. Ich lasse es geschehen, dieses Gefühl von aufgelöst sein.
Eine Erinnerung steigt in mir auf, eine Erinnerung an Aufgelöst sein, von Eins sein, von Verbundenheit und Liebe.
Ich höre den Vogel immer noch singen."
"Oh, irgend etwas ist in mir geschehen" sagte die Existenzangst. "Was denn?" fragte die Einsamkeit.
Die Existenzangst überlegte einen Moment, - "ich habe meine Angst verloren, ich spüre nur noch mein reines sein."
"Na, ja" sagte der Perfektionist, "Ist dadurch etwas besser geworden?" "Ich weiß es nicht" sagte die Existenzangst, "aber im Moment fühlt es sich leicht und gut an."
"Möchtest du deine Geschichte erzählen Perfektionist?" fragte die Einsamkeit den Perfektionist.
Der Perfektionist: " Ich gehe natürlich nicht unvorbereitet in so eine abenteuerliche Geschichte hinein, und für die Vorbereitung brauch ich noch etwas Zeit."
"Gut" sagte die Einsamkeit.
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Rahel Schedlbauer
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