Eine sehr tiefgreifende Frage. Ich denke, die größte Herausforderung liegt darin, das Commitment zu haben, jede Lebensphase gemeinsam durchzustehen und wirklich alle Schritte zusammen zu gehen. Ein Thema, das oft unterschätzt wird, ist die Realität, die mit Kindern einhergeht. Kinder sind etwas Wunderschönes, das wird uns immer wieder vermittelt. Doch die Wahrheit ist, dass sie ab dem Moment ihrer Geburt der Beziehung gefühlt alles nehmen: die Zweisamkeit, die Intimität, die Erotik, das Liebesleben – einfach alles. Plötzlich herrscht Chaos: Eine Frau, die sich in ihrem Körper nicht mehr wohlfühlt, Schmerzen hat, schlaflose Nächte, und vieles mehr. Dadurch wird die Beziehung stark verändert, oft auf eine Weise, die sehr schmerzhaft ist. Die Zweisamkeit und Erotik, die so wichtig sind, geraten ins Hintertreffen. Für mich ist das eine der größten Herausforderungen mit zwei Kindern – diese Balance zu finden. Trotz allem, was uns Kinder geben, und meiner Liebe zu ihnen, bleibt die Realität, dass die Beziehung sich massiv verändert hat. Es erfordert viel Arbeit und Geduld, Wege zu finden, wie wir unsere Energie und Verbindung aufrechterhalten können, besonders in Bezug auf Verbundenheit und Sexualität, die so essentiell für eine intakte Beziehung sind.