Hey @Niklas Kimm 👋 Der Ansatz, technische Umsetzung mit Vertriebspartnern und Branchenexperten zu verbinden, kann grundsätzlich sinnvoll sein. Allerdings sollte die eigene Außendarstellung dann auch das Qualitätsniveau vermitteln, das potenzielle Partner später gegenüber ihrer Community vertreten sollen. Bei den gezeigten Projekten entsteht derzeit eher der Eindruck eines sehr frühen MVP-Stadiums. Fehlende Bilder, wenig überzeugende Mock-ups, uneinheitliche Gestaltung und eine sehr breite, buzzword-lastige Positionierung schwächen die Glaubwürdigkeit. Gerade bei einem SaaS-Produkt sind die Website und die Produktpräsentation zentrale Vertrauensfaktoren. Auch die vorgeschlagene Rollenverteilung wirkt etwas einseitig… Der Partner soll Zielgruppenverständnis, Reichweite, Marketing und Vertrieb einbringen, während die technische Umsetzung übernommen wird. Damit dieses Modell attraktiv ist, müsste die technische Seite bereits deutlich beweisen, dass daraus ein ausgereiftes, marktfähiges und zuverlässig präsentierbares Produkt entsteht. Technologien wie Next.js, React, Supabase oder Claude Code sind dabei weder ein Alleinstellungsmerkmal noch automatisch ein Qualitätsnachweis. Entscheidend sind Produktverständnis, Nutzerführung, konsistentes Design, belastbare Funktionen, saubere Kommunikation und ein klar erkennbarer Kundennutzen. Bevor gezielt Partner mit eigener Community angesprochen werden, würde ich daher zunächst die bestehenden Projekte visuell, inhaltlich und konzeptionell deutlich überarbeiten. Aktuell fehlt noch der überzeugende Nachweis, dass die technische Umsetzung tatsächlich auf einem Niveau ist, für das andere ihren Namen, ihre Reichweite und das Vertrauen ihrer Zielgruppe einsetzen sollten.