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6 contributions to Superkraft KI
Claude Fable 5 wieder deaktiviert
Kurze Denksportaufgabe, bevor du weiterliest: Was ist der Unterschied zwischen dem besten Verteidigungswerkzeug der Welt und der gefährlichsten Cyberwaffe? Antwort: keiner. Und genau das hat diese Woche ein milliardenschweres KI-Modell aus dem Netz gefegt. Was passiert ist:Anthropic musste sein stärkstes Modell, Fable 5, drei Tage nach dem Launch wieder abschalten — auf Anordnung der US-Regierung. Der Vorwurf: Das Modell findet Sicherheitslücken in fremdem Code, und das sei eine potenzielle Cyberwaffe. Klingt erstmal logisch. Bis man genauer hinschaut. Der Twist:Den Stein ins Rollen brachte ausgerechnet Anthropics größter Investor — Amazon. Dessen Forscher fanden die Methode und trugen sie direkt in die Regierung. Doch eine der renommiertesten Sicherheitsexpertinnen der Welt, Katie Moussouris (sie baute das Bug-Bounty-Programm von Microsoft auf), hat sich den Bericht angesehen. Ihr Urteil: Das war kein Hack. Das war exakt das, was Verteidiger jeden Tag tun — ein Modell fragen, wo die Lücken sind, um sie zu schließen. Und hier wird es richtig spannend. In der IT-Sicherheit ist das Finden einer Schwachstelle EIN einziger Vorgang. Ob du sie danach reparierst oder ausnutzt, entscheidest du erst hinterher. Das Können dahinter ist identisch. Der stärkste Schutzschild und die schärfste Waffe sind nicht zwei Dinge. Sie sind dasselbe Ding. Die Regierung wollte das Schwert verbieten. Verboten hat sie den Schild. Warum dich das angeht:Wir lernen hier gerade alle, KI als Werkzeug zu nutzen. Und die eigentliche Lektion aus dieser Geschichte ist nicht „KI ist gefährlich". Sondern: Fähigkeit ist neutral. Derselbe Prompt, der einem Angreifer hilft, hilft auch dem Verteidiger. Dieselbe KI, die einen Betrüger schneller macht, macht dich schneller darin, Betrug zu erkennen. Wer KI verbietet, weil sie „zu viel kann", trifft am Ende zuerst die Guten. Die Bösen finden ihren Weg ohnehin — dieselbe Fähigkeit steckt längst in anderen, frei verfügbaren Modellen wie GPT-5.5, die fröhlich online bleiben.
Claude Fable 5 wieder deaktiviert
4 likes • 18d
Das ist doch immer so: ein Skalpell kann töten oder Leben retten. Je nachdem wer es in der Hand hat.
Wenn Selfies lügen lernen
Ich habe gestern Selfies mit Von der Leyen, Musk, Tim Cook und Jennifer Lawrence gemacht. Ohne mein Büro zu verlassen. 📸 Und genau da fängt das Problem an. ChatGPT Images 2.0 und Nano Banana Pro liefern mittlerweile Bilder, bei denen meine eigene Mutter angerufen hat, wann ich denn in Brüssel war. Hautporen, Lichtstimmung, das schiefe Selfie-Lächeln – alles sitzt. Keine sechs Finger mehr. Keine Wachsfiguren-Optik. Einfach echt. Was bedeutet das für uns? Eine ganze Beweis-Währung wird gerade entwertet. Jahrelang galt: Pics or it didn't happen. Ein Foto war ein stabiles Stück Wirklichkeit. Im Urlaub, im Job, vor Gericht, in der Bewerbung. Diese Selbstverständlichkeit ist gerade Geschichte. Und es geht in beide Richtungen: → Falsche Bilder wirken echt. → Echte Bilder können als „bestimmt KI" abgetan werden. Juristen nennen das die Liar's Dividend – die Dividende des Lügners. Wer ohnehin lügt, profitiert am meisten davon, dass Wahrheit angreifbar geworden ist. Was heißt das konkret für uns als Community? Spart euch die „So erkennt ihr KI-Bilder in 5 Schritten"-Listen. Die funktionieren nicht mehr. Was funktioniert, ist eine neue Standardannahme: ❌ Alt: Ein Bild ist echt, solange nichts dagegen spricht. ✅ Neu: Ein Bild ist ein Vorschlag, solange seine Herkunft nicht überprüft ist. Klingt anstrengend. Ist es auch. Aber genau diese Hygiene macht den Unterschied zwischen „Ich nutze KI" und „KI nutzt mich". Wer KI als Superkraft begreift, muss auch die Schattenseite verstehen. Sonst wird man Teil des Problems, statt Teil der Lösung. Den ausführlichen Kommentar dazu findet ihr in meinem aktuellen LinkedIn-Beitrag – mit allen Beispiel-Selfies, die ich mit ChatGPT Images 2.0 erstellt habe. Schaut euch das an, ihr werdet es nicht glauben. 💬 Eure Frage an euch selbst: Wann habt ihr zuletzt ein Bild im Netz gesehen und euch gefragt: Ist das wirklich echt? Schreibt's in die Kommentare. Lasst uns diskutieren – und voneinander lernen. 🦾 Eure Superkraft KI Soll ich noch eine kürzere Version (für ein schnelles „Daily Drop" in der Community) oder eine ausführlichere Variante mit konkretem Diskussions-Workshop daraus bauen?
Wenn Selfies lügen lernen
2 likes • Apr 24
@Sunny B. Ich auch!
Ich hab die Zeit angehalten – mit KI ⏸️
Klingt übertrieben? Schaut euch das Video an. Das ist kein After Effects. Das ist Seedance 2.0 – ein KI-Videomodell von ByteDance (ja, die TikTok-Leute). Und ehrlich gesagt hat mich das kurz sprachlos gemacht. Was Seedance 2.0 kann: Du gibst dem Modell Text, Bilder, Videos UND Audio – bis zu 12 Dateien gleichzeitig. Raus kommt ein fertiges Video mit synchronem Sound, Kamerabewegungen wie vom Regisseur und Figuren, die über mehrere Schnitte konsistent bleiben. Du kannst sogar ein Referenzvideo hochladen und sagen: "Mach genau diese Kamerabewegung, aber mit meinem Charakter." Das Modell versteht es einfach. Kein anderes Modell kann das aktuell so. Wo steht Seedance im Vergleich? - Sora 2 (OpenAI) → realistischste Physik - Veo 3.1 (Google) → poliertester Output, broadcast-tauglich - Kling 3.0 (Kuaishou, China) → günstig, schnell, native 4K - Seedance 2.0 → meiste kreative Kontrolle, Platz 1 in unabhängigen Benchmarks Was das gesellschaftlich bedeutet: Tage nach dem Launch gingen virale Clips um die Welt – Brad Pitt gegen Tom Cruise, Friends als Otter. Disney schickte eine Unterlassungserklärung. US-Senatoren forderten die Abschaltung. In China? Begeisterung. Zwei Welten, zwei Reaktionen. Und die unbequeme Frage: Wenn eine KI in Sekunden ein Video erzeugt, das aussieht wie Hollywood – was passiert mit Kameraleuten, VFX-Artists, Cuttern? Deadpool-Co-Autor Rhett Reese schrieb: Für uns ist es wahrscheinlich vorbei. Dazu kommt die Deepfake-Frage. Seedance beherrscht Lippensync in über 8 Sprachen auf Phonem-Ebene. Beeindruckend und gefährlich gleichzeitig. ByteDance hat Wasserzeichen und Sperren eingebaut – aber wer glaubt, dass das reicht, hat das Internet nicht verstanden. Meine Einschätzung: Die Frage ist nicht mehr, ob KI-Video den Mainstream erreicht. Die Frage ist, ob wir schnell genug Spielregeln dafür aufstellen. Was sagt ihr – mehr Faszination oder mehr Sorge? Schreibt's in die Kommentare 👇
Ich hab die Zeit angehalten – mit KI ⏸️
2 likes • Apr 15
Der Geist ist aus der Flasche und wird nicht mehr zurückgehen. Alles, was machbar ist, wird auch einer machen. Es bräuchte eine weltweite Regelung - die kann ich mir gerade nicht vorstellen.
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort.
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort. Du bekommst sowas: G7$kL9#mQ2&xP4!w Sieht stark aus. Jeder Passwort-Checker jubelt. Und trotzdem ist es gefährlich schwach. Warum? KI-Sprachmodelle funktionieren, indem sie immer das Wahrscheinlichste vorhersagen. Das macht sie gut beim Schreiben und Erklären. Bei Passwörtern ist genau das das Problem – denn sichere Passwörter brauchen echte Zufälligkeit. Die kann kein Chatbot liefern. Eine aktuelle Studie hat Claude 50 Mal nach einem Passwort gefragt. Ergebnis: Dasselbe Passwort kam 18 Mal. Das sind 36 Prozent – bei etwas, das "zufällig" sein soll. Was stattdessen funktioniert: → Passwortmanager wie Bitwarden (kostenlos) oder 1Password nutzen – die generieren echte Zufallspasswörter → Wo möglich: Passkeys aktivieren – kein Passwort, kein Problem → Immer: Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten KI ist ein mächtiges Werkzeug. Aber für Passwörter gibt es bessere. 💬 Habt ihr ChatGPT schon mal nach einem Passwort gefragt? Was kam raus?
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort.
2 likes • Mar 6
Ich käme gar nicht auf die Idee ein LLM nach einem Passwort zu fragen 🤷🏻‍♀️
1 like • Mar 6
@Jörg Schieb
Feb 24 • 
News
OpenAI baut Hardware – und das ist strategisch brillant
Spannende News: OpenAI plant einen smarten Lautsprecher mit integrierter Kamera für euer Zuhause. Das Gerät soll Gesichter erkennen, automatisch Einkäufe erledigen und natürlich die volle ChatGPT-Power mitbringen. Aber ich finde die Strategie dahinter fast spannender als das Produkt selbst. Warum Hardware so wichtig ist Wer nur Software macht, bleibt ein Tab im Browser. Wer Hardware ins Wohnzimmer stellt, wird Teil des Alltags. Das ist ein riesiger Unterschied – für die Marke, für die Nutzung, für die Kundenbindung. Amazon hat das mit Alexa früh verstanden – und dann sträflich verschlafen. Die KI blieb schwach, das Produkt wurde kaum weiterentwickelt. Ergebnis: In vielen Haushalten steht Alexa heute rum wie ein digitaler Briefbeschwerer. Meta versucht es smarter: Die Ray-Ban Smart Glasses setzen KI direkt auf die Nase. Du trägst sie, KI wird dein Blickwinkel. Clever. Und jetzt OpenAI. Mit einem entscheidenden Vorteil: Die KI ist schon da. ChatGPT ist der leistungsfähigste Assistent auf dem Markt. Jetzt bekommt er nur noch einen Körper. Was das für uns KI-Nutzer bedeutet Bisher nutzen wir ChatGPT aktiv – wir öffnen die App, tippen oder sprechen. Ein Gerät im Raum, das sieht und hört und mitdenkt, verändert die Nutzung fundamental. KI wird dann nicht mehr aufgerufen, sondern ist einfach da. Immer. Das klingt praktisch. Und wirft gleichzeitig große Datenschutzfragen auf: Eine Kamera mit Gesichtserkennung im Wohnzimmer – seid ihr bereit dafür? 🔗 Alle Details hier: https://www.schieb.de/openai-plant-kamera-lautsprecher-fuer-euer-zuhause Meine Fragen an euch: 1. Würdet ihr euch eine KI-Kamera ins Wohnzimmer stellen? 2. Was müsste das Gerät können, damit ihr es kauft? 3. Alexa, Google Home, Meta-Brille – nutzt ihr schon Smart-Home-Hardware mit KI? Bin gespannt auf eure Meinungen! 👇
OpenAI baut Hardware – und das ist strategisch brillant
0 likes • Feb 24
Wir haben ein Webradio mit Googleanschluss. Das Teil kann aber nur sehr wenig. Hoffentlich sind die neuen besser. Mit einer Kamera würde ich es mir nicht ins Wohnzimmer stellen. Ich will keine Fake-Bilder von mir oder meiner Familie im Netz finden.
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Walentina Sommer
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@walentina-sommer
Finanzplanerin & Verlegerin aus München. Ich begleite Menschen zu finanzieller Klarheit – seit 25 Jahren, mit Herz und Simulation. 🧭

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