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Die KI-BUSINESS Lounge ...

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44 contributions to Die KI-BUSINESS Lounge ...
Achtung Anwalt
Gerichte beginnen, ernst zu machen: Wer KI-generierte Schriftsätze ungeprüft einreicht, riskiert inzwischen empfindliche Sanktionen. Das eigentlich Bemerkenswerte daran ist nicht die Technologie – sondern das Missverständnis auf Anwaltsseite. KI liefert keine verlässlichen Rechtsquellen, sondern plausibel klingende Texte. Wer daraus ungeprüft Argumentation macht, verlässt den Boden juristischer Sorgfalt. Die Fehler sind dabei erstaunlich banal: erfundene Entscheidungen, falsche Fundstellen, sauber formulierte – aber inhaltlich falsche – Argumente. Das Problem ist nicht, dass die KI das produziert. Das Problem ist, dass es eingereicht wird. Damit verschiebt sich die Rolle des Anwalts fundamental: Nicht mehr das Schreiben steht im Mittelpunkt, sondern die Prüfung. Oder zugespitzt: Die eigentliche anwaltliche Leistung liegt künftig darin zu entscheiden, was gerade nicht verwendet werden darf. Die Pointe der aktuellen Entwicklung ist fast schon ironisch: Nicht die KI wird sanktioniert – sondern der Anwalt, der ihr vertraut hat. Die Konsequenz ist klar: Wer KI nutzt, reduziert nicht seine Arbeit. Er verlagert sie – von der Erstellung hin zur Verantwortung.
1 like • Apr 15
KI-Halluzinationen im Gerichtssaal, ein weltweites Phänomen, auch gerne in den USA, dem Land des "Case law", weiß Heise weise zu berichten: https://heise.de/-11257460
1 like • 1d
In Amerika hat es nun einen Fall gegeben, bei dem beide Parteien vor Gericht Schriftsätze eingereicht haben, mit halluzinierten Urteilen. Die beigefügte Quelle zeigt zumindest, welches Ausmaß das angenommen hat. Wenn Anwälte dann noch nicht einmal wissen, dass künstliche Intelligenzen halluzinieren, dann haben wir einen Tiefpunkt in der Qualität juristischer Arbeit erreicht. US-Gericht: Richterin bricht Verfahren wegen erfundener KI-Urteile ab | Telepolis https://share.google/uXRnrSISkU9XipSXN
Claude Fable 5 ist (für uns) Geschichte (vorerst) ...
... und das ist die wichtigste Lektion über digitale Souveränität in diesem Jahr 🔥 Heute Nacht ist ein KI-Modell von Staats wegen abgeschaltet worden. Gestern Abend, 17:21 Uhr US-Ostküstenzeit. Die US-Regierung erlässt unter Berufung auf nationale Sicherheit eine Exportkontroll-Anordnung. Das Ergebnis: Anthropic muss den Zugriff auf seine stärksten Modelle, Fable 5 und Mythos 5, mit sofortiger Wirkung abschalten. Für ALLE Nicht-US-Bürger. Drinnen wie draußen. Sogar für die eigenen ausländischen Mitarbeiter. 🔥 Ein paar Tage lang durften wir mit dem stärksten Modell der Welt arbeiten. Heute Morgen ist es weg. Und ich sage das selbstkritisch, mich absolut inklusive: Ich bin in wenigen Tagen in eine Abhängigkeit geraten, die mir erst heute Morgen so richtig bewusst wurde. Ich hatte mir 2-3 große Projekte vorgenommen ... mit Fable 5 umgesetzt ... mich auf die Power dieses einen Modells verlassen ... und mit einem Federstrich war das Werkzeug weg. Das zeigt aus zwei Perspektiven, wie mächtig diese Werkzeuge geworden sind: 🔧 Technologisch ... wie schnell so ein Modell unverzichtbar wird, wie tief es sich in deine Prozesse frisst — in Tage, für die du vorher Wochen gebraucht hast. ⚖️ Politisch ... wie viel Macht in der Hand derer liegt, die über den Zugang entscheiden. Nicht du. Nicht ich. Bei uns in der KI-Masterclass ging es heute früh richtig rund. Eine Teilnehmerin schrieb: „Ich habe jede Minute mit Fable genutzt, es hat mich geflasht. Bin schon sehr traurig." Ein anderer hatte einen Engpass gelöst, an dem er sich monatelang die Zähne ausgebissen hatte ... und arbeitet jetzt mit anderen Modellen daran weiter. Und genau hier liegt der Punkt, den die meisten überlesen: Es geht nicht um EU-Regulierung. Diesmal sind es die USA selbst, die ihre eigene Spitzentechnologie für alle außerhalb des Landes sperren. Über Nacht. Per Anordnung. Ohne Vorwarnung. ❌ Wenn deine komplette Wertschöpfung auf einem einzigen Modell aus einem anderen Land hängt ... dann hängt sie an einer politischen Entscheidung, über die du nie mitbestimmst.
Claude Fable 5 ist (für uns) Geschichte (vorerst) ...
6 likes • 7d
Ich glaube, dass das ein Wachrüttler zur richtigen Zeit ist für alle, die KI nur unter dem Aspekt „geiler Scheiß“ abbuchen. Das ist es auch, und ich bin seit der ersten Minute dem ChatGPT-Moment angefixt. Gleichzeitig bin ich sehr, sehr wachsam und sehr kritisch, was die Tech-Bros da gerade alle machen. Die sind dabei, die Welt neu zu ordnen. Der Chinese spielt mit, und die Europäer nicht. Das ist eine politische Frage und es ist auch eine Frage, die um Demokratie geht. Das wird noch viel zu wenig gesehen, gerade in Tech-begeisterten Kreisen. Ja, ich würde sagen: Dieses Thema müssen wir sehr sorgfältig betrachten, denn für alle Menschen, die mit KI in ihrem Hauptjob arbeiten, bedeutet das: Wie sorge ich für Unabhängigkeit? Wenn von heute auf morgen dein Business crasht wegen nicht zugelassener KI, und das wird weiter passieren, dann bin ich mir 100 % sicher: Dann hast du ein Problem. Deshalb mein Ausruf: SOUVERÄN! 👊👊👊
1 like • 4d
Hier zum ganzen Malör mal eine gute und nachvollziehbare Einordnung der Zwangsabschaltung von Fable 5 und die Auswirkungen auf Europa und den Rest der nicht-amerikanischen Welt. https://youtu.be/mtNbPExBe_Y?is=QpBbWP2pZ9Hnd5Jd
Erste Erfahrungen mit Fable 5 .. Coding Projekt
Für alle die mal einen Einblick in den Fable 5 Maschinenraum benötigen ... Ich habe gerade ein sehr ausgeprägtes Entwicklungsprojekt (mit insgesamt drei Sessions und 3 Millionen verbrauchter Tokens) .. durch Fable 5 mit diesem Prompt analysieren lassen ❓ PS: Wie sind eure Erfahrungen .. schreibt es gerne mal in die Kommentare .. übrigens .. auch Texterstellung ist eine ganz neue Schraube .. unfassbar. 🔥 — PROMPT — hey .. danke bis hier hin .. super .. ich habe jetzt gerade mal auf Fable 5 umgestellt .. überprüfe alles was wir hier entwickelt haben .. und mach konkrete Vorschläge, die es zu optimieren und umzusetzen gilt .. da wo wir fehler gemacht haben .. da wo wir noch nicht zu ende gedacht haben .. da wo wir im Coding haetten ergaenzend oder anders denken müssen .. schau dir alles genau an .. und dann lass uns eine plan.md oder optimierung.md schreiben die wir dann gemeinsam, ggf in einer neuen Session, umsetzen werden .. oder was meinst du ? gehe voran und nutze dein volles potential .. keine grenzen. 🔥 — ANTWORT — Sehr gute Idee — genau der richtige Zeitpunkt für einen Schritt zurück. Ich mache das gründlich: Ich lasse zwei Review-Agenten parallel über Security/Korrektheit und UI/API-Robustheit laufen, verifiziere parallel selbst ein paar Verdachtsmomente, die ich aus dem Bauen im Hinterkopf habe (einer davon riecht nach echtem P0-Bug), und destilliere alles in eine priorisierte OPTIMIERUNG.md. 🔥 — und 2 Agenten sind losgelaufen .. nach 4 Minunten waren 150.000 Toekens verbraucht .. unfassbare Analysen sind entstanden 🔥 — AUSFÜHRLICHE ANTWORT 1 —— P0-Bug empirisch bestätigt: 100 KB-Upload → 200, 2 MB-Upload → 413 „request entity too large". Das globale express.json({limit:'1mb'}) in server.js läuft vor dem Router und gewinnt — das heutige Datei-Upload-Feature scheitert also an realen Transkripten/Workbooks über ~750 KB. Kommt als verifizierter P0 in die Optimierungsliste. Die beiden Review-Agenten (Security/Korrektheit über src/ + server.js, UI/API-Contract über die Admin-SPA) laufen noch im Hintergrund. Sobald ihre Findings da sind, merge ich sie mit meiner eigenen Liste — ich habe aus dem Bauen heraus bereits ~20 konkrete Punkte notiert, u. a.:
Erste Erfahrungen mit Fable 5 .. Coding Projekt
4 likes • 9d
@Torsten Koerting hey ... danke fürs teilen ... spannend ... was ist bei der "Texterstellung" konkret besser? (Wording, Stil, Menge, Qualität...)
💡 Workflow "Idee zu Assets"
Wie ich aus einer Insta-Werbung die Idee "gekapert" habe Mir wird seit einiger Zeit immer wieder auf Instagram eine Werbung zugespielt, wo es heißt, warum die Japaner besser aufräumen und wie das alles zusammenhängt. Wenn man auf diesen Post klickt, kommt eine endlose Werbung für eine App, die alles besser machen soll. Das Grundthema interessiert mich, weil es eigentlich um MIKRO-SCHRITTE geht. Daran arbeite ich selber lange schon und wollte immer was dazu machen. Also hab ich mir gedacht: Wir haben ja bei Koerting gelernt, dass man Apps selber bauen kann und dass Assets wichtig sind. Also hab ich mir das Ganze einmal vorgenommen: die Idee auseinandergenommen, wissenschaftlich untersetzt, überlegt, was das mit meinen Themen zu tun hat, und dann die KI gebeten, mir daraus PDFs zu erstellen, mit denen ich jetzt weiterarbeiten kann. Bei Fragen gerne fragen!
💡 Workflow "Idee zu Assets"
1 like • 10d
@Sandra Bartsch-Beuerlein die japanische App, also das ursprüngliche Produkt, soll einem helfen, besser aufzuräumen, und zwar mit kleinen Schritten. Die nenne ich Mikro-Schritte oder Micro-Steps. Ein Beispiel wäre: Räume fünf Dinge im Wohnzimmer auf oder räume den Küchentisch leer. Ich beschäftige mich im Moment mit dem Thema Kreativität und unter welchen Bedingungen psychischer und anderer Art Kreativität stattfinden kann. Mikro-Schritte können meiner Meinung nach Kreativität auch dann ermöglichen oder wiederherstellen, wenn man erschöpft ist, keine Lust hat oder sonst irgendwie nicht in der Lage ist, kreativ zu sein. Es ist ganz selten eine Frage der Disziplin und eine Frage der Motivation. Ich denke, es hat etwas damit zu tun, wie man sein Kreativsein organisiert. Und ich bin dabei, so etwas wie eine neurokompatible Arbeitsarchitektur für kreative Wissensarbeiter zu entwickeln. Diese Mikro-Schritte sind, so meine ich, ein wesentlicher Beitrag, um dieses zu ermöglichen. Als ich die Geschichte rund um die japanische Art, wie man aufräumt, den Mythos genommen habe oder das Narrativ oder das Marketing oder Storytelling, habe ich festgestellt, dass es gar nicht um japanische Sachen geht. Das ist reines Marketing, sodass es eigentlich nur um diese Mikro-Schritte geht. Und darum herum baue ich Methoden auf, wie man auch dann kreativ sein kann, wenn man vor dem weißen Blatt sitzt und nicht weiß, was man tun kann. Das ist das Ziel. Ob das dann mal eine App wird oder nicht, das weiß ich noch nicht. Ich glaube, es wird weniger eine App als vielmehr eine gezielt lernbare Methode.
🟪🟩 Gestern in der KI-Masterclass ist etwas cooles passiert...
...das mich noch lange beschäftigen wird. Vor zweieinhalb Jahren haben wir zusammen sechs Custom GPTs gebaut. Jeder verkörperte einen der Denkhüte von Edward de Bono. Wir haben sie in Reihe geschaltet, Eingabe rein, jeder Hut gibt seinen Output, der nächste übernimmt. Damals haben wir uns durch Make gequält und das Ergebnis war in jedem Fall ein Aha-Moment. Gestern haben wir dieses Setup mit Claude Code in den Multiagenten-Modus gehoben. Und der Unterschied ist so fundamental, dass ich kurz innehalten musste. Die sechs Denkhüte haben nicht mehr der Reihe nach gesprochen. Sie haben miteinander geredet. Der blaue Hut hat moderiert. Es gab Abstimmungsrunden, Perspektiven wurden geteilt, hinterfragt, revidiert. Ein Agent hat den anderen gehört. Dann wurde wieder diskutiert, so lange, bis der blaue Hut signalisiert hat, dass alle Seiten gehört wurden und ein substanzielles Ergebnis vorliegt. Du gibst also eine Idee rein und bekommst kein Ergebnis zurück, das von einer Perspektive dominiert wird. Du bekommst eine echte Auseinandersetzung und das Ergebnis eines kollektiven Denkprozesses, der verschiedene Blickwinkel nicht nur abarbeitet, sondern wirklich integriert. Ich habe beim Zuschauen an die Momente gedacht, in denen ich in echten Teams erlebt habe, wie eine starke Stimme im Raum alle anderen zum Schweigen gebracht hat. Dieses System macht das anders. Hier darf jede Perspektive so lange sprechen, bis sie wirklich gehört wurde. Das geniale Ergebnis am Ende war nicht das Überraschendste. Das Überraschendste war der Weg dorthin. Welches Thema würdest du durch sechs Denkhüte schicken, die sich wirklich streiten dürfen? 👇
🟪🟩 Gestern in der KI-Masterclass ist etwas cooles passiert...
6 likes • 18d
Ein sehr cooler Use-Case, finde ich, und er ist deshalb auch beeindruckend, weil man dann nochmal nachvollziehen kann, was die Hüte denn jeweils auch gedacht haben. Wenn man das mit realen Personen in Meetings spielt, dann ist das immer nur so gut, wie die Teilnehmenden die Methode auch beherrschen. Insgesamt ist die KI, wenn man es so in dieser Form baut, sehr gut geeignet, verschiedene Mentoren für Beratungskontexte zur Verfügung zu stellen. Läßt sich auch gut für "Teile-Arbeit-Modelle" nutzen, wie z. B. die Walt-Disney-Methode, die Dilts-Pyramide sowie von Mentoren-Modellen, bei denen unterschiedliche Aspekte eines Themas (ökonomisch, sozial, philosophisch etc.) benannt und gegeneinander abgewogen werden. Und auch eine Mastermind-Gruppe nach Napoleon Hill lässt sich erstaunlich effektiv durch KI simulieren. Man kann verschiedene KI-Assistenten (oder verschiedene Prompts) in spezifische Expertenrollen schlüpfen lassen, um ein Problem aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Häufig erzeugen gute Perspektivwechsel schon einen Teil der Lösung
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Stefan Wellmann
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@stefan-wellmann-5755
Jurist, Autor (Krimi, Flausen, KI, Coaching), Datenschutzauditor, Pressesprecher, Podcaster, Vater, Thermomixer

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Osnabrück
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