Ich beschäftige mich gerade immer stärker mit der Frage, wann aus einem Chat wirklich ein brauchbarer Wissens-Workflow wird. Für mich liegt der Unterschied nicht nur darin, dass Hermes oder ein anderes KI-System eine gute Antwort formuliert. Entscheidend ist, was danach passiert: 1. Die ursprüngliche Quelle bleibt nachvollziehbar. 2. Zusammenfassung, Einordnung und eigene Ableitungen werden getrennt. 3. Das Ergebnis landet strukturiert in Obsidian und nicht nur irgendwo im Chatverlauf. 4. Wiederkehrende Aufgaben können automatisiert werden. 5. Aktionen mit Nebenwirkungen bleiben unter menschlicher Kontrolle. Dadurch wird die KI für mich weniger zu einem Frage-Antwort-Werkzeug und mehr zu einer Art persönlichem Wissens- und Arbeitsassistenten. Gleichzeitig zeigt sich: Je mehr automatisiert wird, desto wichtiger werden klare Grenzen, Quellenangaben und ein sauberer Umgang mit Unsicherheit. Eine plausibel klingende, aber nicht belegte Antwort ist als Wissensnotiz schliesslich gefährlicher als gar keine Antwort. Mein aktueller Fokus liegt deshalb auf kleinen, nachvollziehbaren Workflows: Quelle prüfen, Inhalt strukturieren, als Notiz ablegen und erst danach entscheiden, ob daraus eine weitere Aktion entstehen soll. Wie trennt ihr bei euren KI-Workflows Rohquelle, KI-Zusammenfassung und eigene Bewertung?