Hallo Jörg, ich bin ganz deiner Meinung, wie du an aus meinen früheren Kommentaren zu diesem Thema erkennen kannst. Aber Eines ist mir erst jetzt wieder in Erinnerung gerufen worden: Wir bewegen uns „auf schneebedecktem Glatteis“, wenn wir mit der KI arbeiten. Je nach Arbeitsgebiet glatter und gefährlicher. Warum erwähne ich das? Einige Juristen haben einen „kleinen“ Versuch in Bezug auf die Berlin-Wahlen durchgeführt. Sie haben verschiedene KI-Modelle beauftragt (OpenAI, Anthropic, Gemini, Grok (xAI), deepseek etc.), diesen „offiziellen“ Wahl-O-Mat verschieden zu füllen und dann das Resumée zu ziehen. Also kein wissenschaftlicher Test, aber doch nachdenklich machend. OpenAI und Anthropic lehnten es ab, dazu Stellung zu nehmen! Sie versuchten mehrfach, die 2 LLMs mit verschiedenen Argumenten zu überzeugen, doch etwas zu den Parteien und deren möglichen Erfolgen zu sagen, aber es klappte nicht. (Das ist eigentlich nicht in Ordnung, denn man hat schließlich für die KI bezahlt!) Gemini – weiß ich nicht mehr. Aber Grok war leicht zu überzeugen und wählte überragend die AfD. Deepseek wählte die LINKE recht stark, war allerdings sonst recht neutral. Mich hat das erinnert, dass wir nie vergessen dürfen, wer das Sagen hat! Elon Musk hat seinem Programm seine Meinung eingeimpft. Wenn man also dem Programm tausende Dokumente der englischen, französischen, etc. deutschen Rechtsradikalen eintrichtert, aber nur „zwei Dokumente“ der Linken, der SPD etc. (oder umgekehrt natürich), der bekommt jedenfalls bei solchen politischen, ethischen, moralischen, auch juristischen Fragen Antworten, die vielleicht einseitig sind, ohne dass man es merkt!