Hey zusammen, ich bin Josh, ursprünglich aus Namibia und lebe heute in der Schweiz. Ich komme überhaupt nicht aus dem klassischen Gewichtheber- oder Powerlifting-Bereich. Als Kind habe ich mit Schwimmen und Karate angefangen, später kamen Selbstverteidigung, allgemeine Athletik (GPP) und viele Kilometer Laufen durch den namibischen Busch dazu. Rückblickend war das wahrscheinlich meine erste richtige Schule für Ausdauer, Belastbarkeit und Bewegung. Später habe ich Gruppen-Fitnesskurse in einem selbst aufgebauten Trainingsgarten geleitet – mit selbst geschweissten Klimmzugstangen und einem 6 Meter hohen Kletterseil. Das waren einige meiner schönsten Erfahrungen als Coach. Danach bin ich immer tiefer in die Welt von Yoga, Calisthenics, Gymnastik und der Movement Culture eingetaucht, inspiriert von Ido Portal und vielen anderen Bewegungslehrern. Parallel dazu habe ich Sportmassage gelernt und eine Zeit lang Handstand-Workshops für Anfänger gegeben. Mit 23 Jahren habe ich zum ersten Mal das südliche Afrika verlassen und bin direkt in die Schweiz gezogen. Dort musste ich viele meiner ursprünglichen Pläne zunächst auf Eis legen und mich neu orientieren. Während Corona fand ich meinen Weg in die Gastronomie und arbeitete mich innerhalb eines Jahres vom Anfänger zum Store Manager hoch. Anschliessend war ich mehrere Jahre als Facility Manager tätig und verantwortlich für die Instandhaltung und den Betrieb verschiedener Standorte. Später führte mich mein Weg zurück in den Gesundheitsbereich. Heute arbeite ich am Universitätsspital Zürich als Lagerungsfachmann im Operationsbereich. Dort bereite ich gemeinsam mit Anästhesie und Chirurgie Operationssäle vor und lagere Patienten für Herz-, Thorax-, Viszeral-, Gefäss- und Hybridoperationen. Bewegung war dabei immer der rote Faden in meinem Leben. Genau deshalb hat mich Landmine University sofort angesprochen. Vor rund acht Jahren habe ich zum ersten Mal Alex Kanellis bei David Weck gesehen, als die beiden über Coiling und Bewegung gesprochen haben. Damals fand ich die Ideen spannend, aber ich hätte nie gedacht, dass ich Jahre später selbst bei LMU landen würde.