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Lauftraining Laktatschmiede

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8 contributions to Lauftraining Laktatschmiede
Hello 🏞️
Servus ihr Lieben 🤎 Ich bin die Neue 👉🏼👈🏼 Ich laufe seit ca 6 Jahren, bislang eher Straße, wollte aber eigentlich immer in den Busch und trails laufen. Ich komme aus dem Raum Braunschweig und kann von meinem Wohnzimmer aus den Brocken ziemlich gut sehen. Hinterm Haus ist der Elm- als HM finde ich schnell. Letztes Wochenende bin ich den RET gelaufen und noch mehr on Fire! 🔥 Ich freu mich auf den Austausch und mit und von euch zu lernen! Ganz liebe Grüße, Tanja
3 likes • 4d
Hey Tanja willkommen. Da sind wir ja auf ähnlichen Strecken unterwegs. War auch beim RET letzte Woche. Und da ich in Bremen wohne versuche ich ab und zu mal in den Harz zu fahren um zu trainieren. Letztes Mal war ich da 3 Tage auf den Strecken des Wildman unterwegs. Das fand ich auch super:)
2 likes • 22h
@Tanja Palgan danke für die Einladung:) das werde ich leider nicht schaffen, ist bei mir immer bisschen Hustle sowas neben den 40 Stunden Lohnarbeit zu organisieren, Brauch da leider oft etwas Vorlauf. Aber in Zukunft sehr gerne!
Race Recap RET 2026
Hallo, ich wollte einmal meine Erfahrung vom diesjährigen RET teilen. Es waren ja mehrere von uns da. Vielleicht interessiert es ja die ein oder andere! Ausgangslage : Ich war auf den 22 km angemeldet. Der rureifeltrail war mein erster trail Wettkampf. Dieses Jahr möchte ich vor allem Erfahrungen auf trails sammeln, um nächstes Jahr in der 50 k Kategorie zu starten. Daher teste ich auch Ausrüstung und Verpflegungsstrategien, um auf den größeren Distanzen gut klar zu kommen. Training: das Training mittels Trainingsplan hat sehr gut funktioniert. Ich bin weder krank geworden noch habe ich mich verletzt. So dass ich bis auf einige wenige Einheiten alles wie geplant durchführen konnte. Da ich in Norddeutschland lebe, trainiere ich generell mit wenigen Höhenmetern und technischen trails, das Versuche ich auszugleichen durch Laufband Sessions mit Steigung, gelegentlichen trainingslagern und 2 x wöchentliches Krafttraining. Als Verpflegung habe ich mit ca 70 g Kohlenhydrate pro Stunde gerechnet, was ich auch vorher im Training ausprobiert habe. Raceday: schlecht geschlafen kam ich zur Strecke, das ist für mich aber ganz normal bei Wettkämpfen. Dazu kamen starke Bauchschmerzen, trotzdem hatte ich große Vorfreude. Schon beim start war meine Herzfrequenz höher als geplant, es hat sich aber gut angefühlt und ich hab mich immer wieder versucht etwas zu bremsen. Auch aufgrund der fehlenden Erfahrung wusste ich auch nicht wie sich die letzten Kilometer anfühlen werden. Die Strecke hat mir sehr viel Spaß gemacht und auf den letzten Kilometern habe ich nochmal alles gegeben, so dass ich erschöpft aber ohne Leistungseinbruch ins Ziel kam. Trotz der bauchschmerzen habe ich das fueling durchgezogen und somit hat es am Ende für eine Zielzeit von 2 Stunden und 37 Minuten gereicht, womit ich knapp im ersten Drittel des Feldes gelandet bin. Insgesamt war ich damit sehr zufrieden, eigentlich hat alles geklappt was ich mir vorgenommen habe, ich hatte sehr viel Spaß und insbesondere fürs pacing habe ich Erfahrung für die nächsten Wettkämpfe gesammelt. Dazu kam noch das super organisierte Event, schönes Wetter und eine top Strecke. Vielleicht bin ich ja nächstes Jahr wieder beim RET, dann gerne auf der 44 km Strecke. Kann ich auf jeden Fall empfehlen!
Race Recap RET 2026
Peak Block zwischen 2 Wettkämpfen
Hallo, ich plane gerade meine nächsten Wochen. Ich habe nächste Woche einen trail Wettkampf über 22 km, im Juni einen über 27 km, würde beide Wettkämpfe Recht ähnlich ansehen. Dazwischen liegen 8 Wochen. Würde gern richtig tapern und auch nach dem Wettkampf 1 bis 2 Wochen regenerieren, also ziehe ich mal 3 - 4 wochen ab. Das heißt mir bleiben 4 - 5 Wochen dazwischen noch. Ich Frage mich ob ich den peak Block des ersten Wettkampfs einfach nochmal wiederholen könnte oder ob es Sinn macht die Belastung noch etwas zu steigern. Oder ist es sinnvoller Abwechslung in die Einheiten zu bringen? Würde mich sehr über eure Einschätzung und Erfahrungen freuen!
2 likes • 12d
@Florian Kaiser beide ähnlich würde ich sagen.
3 likes • 7d
@Marius Prigge vielen Dank, da würde ich mich wohl für die entspanntere Variante entscheiden :)
Und wenn es das letzte ist was ich tue....
Die letzten 4–6 Wochen vor einem Wettkampf sind oft die ehrlichsten. Nicht alles läuft glatt. Erkältung, Stress, Zeitdruck – das gehört dazu. Ich sehe das gerade wieder bei einigen Athleten und auch aus eigener Erfahrung: Es wird selten perfekt. Und genau darum geht es jetzt auch nicht mehr. Ich bin über die Ostertage quasi alleinerziehend. Logistisch ist es einfach nicht möglich perfekt zu trainieren. Olivia geht natürlich vor, aber dennoch möchte ich noch mal letzte wichtige Reize setzen. Nur was ist denn vor allem in solch einem Fall das wirklich wichtigste? Was viele unterschätzen: Der große Trainingsreiz ist gesetzt. Du wirst in dieser Phase keine Ausdauer mehr „aufbauen“, die dich am Wettkampftag plötzlich auf ein neues Level hebt. Vor allem die strukturelle Anpassung im Bewegungsapparat (Laufökonomie, Sehnen, Gelenke, Bänder) braucht Zeit. Wenn sie jetzt noch nicht da ist, kommt sie auch nicht mehr in den letzten Wochen. Deshalb gilt jetzt ein Perspektivwechsel: Nicht mehr „Was kann ich noch reinholen?“ Sondern: „Wie bringe ich das, was ich habe, sauber an den Start?“ Die Taperphase ist kein Rückschritt. Sie ist die Phase, in der dein Körper überhaupt erst die Chance bekommt, das Training zu verarbeiten. Weniger Umfang, gezielte Reize, viel Gefühl für den eigenen Körper. Wer hier nervös wird und nochmal „draufpackt“, verschenkt oft genau das, worauf es ankommt. Das einzige was wirklich noch in die Anpassung kommt ist die Muskulatur. Wir können also durch gezieltes Krafttraining, besonders für die Downhills, noch einiges Gut machen. Mit dem wissen also, wenn es mit dem Training klappt. Dann Downhill Muckies bearbeiten gehe ich auch in die letzten Wochen meiner Vorbereitung für die Transvulcania. Gleichzeitig wird jetzt etwas anderes ebenfalls entscheidend: Klarheit in den Peripheren Strategien. Kein „mal schauen, wie es läuft“. Du brauchst einen Plan. Pacing, Verpflegung, mentale Strategie, Equipment – das muss jetzt stehen. Nicht erst am Start, nicht erst im ersten Anstieg.
Und wenn es das letzte ist was ich tue....
6 likes • 20d
Bin auch im Tapering für den ersten trail Wettkampf, hab sehr viel Vorfreude und will einfach abliefern. Gleichzeitig bemerk ich gerade jeden kleinen Schmerz und mach mir Gedanken. Heute habe ich tatsächlich ein Training abbrechen müssen weil mental wirklich gar nichts ging. Das demotiviert etwas aber da mein oberstes Ziel dieses Jahr das Erfahrung sammeln für nächstes Jahr ist nehme ich auch gern die nicht ganz so guten Gefühle mit und versuche daraus zu lernen
Trainingslager planen
Moin. Da ich bei mir vor der Tür in Norddeutschland leider keine Berge habe, muss ich mir mit kleinen trainingslagern im Kurzurlaub behelfen um irgendwie Erfahrung auf den trails zu sammeln. So eins steht jetzt am Wochenende an. Da kommt natürlich die Frage auf, wie nutze ich die paar Tage am geschicktesten. Im Plan steht eine Bergintervall Einheit und mein long run. Für den Long run wollte ich mir möglichst viel single trail mit steilen bergab Passagen suchen. Die Bergintervalle könnte ich vielleicht auch zu einer Session in zone 3, 4 ändern um etwas wettkampfspezifischer zu trainieren. Den Umfang insgesamt würde ich ungern großartig steigern weil ich gefühlt schon eine Recht hohe Belastung habe, würde ungern riskieren mich zu verletzen. sehr gespannt wie ihr sowas angehen würdet. Gibt es bestimmte key Sessions die man auf jeden Fall machen sollte? Einfach an den Plan halten? So wettkampfspezifisch wie möglich? Umfang steigern für das Wochenende um die Zeit zu nutzen. Edit: Hauptziel für diese Saison: Erfahrung auf den Trails sammeln und Volumen erhöhen. Da ich noch Recht neu bin habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen Erfahrung zu sammeln auf den Trails (war vorher nur auf der Halbmarathon Distanz auf der Straße unterwegs) und mein Volumen zu steigern. Hab jetzt 2 Wettkämpfe im Mittelgebirge zwischen 20 und 30 km vor mir und im September einen Marathon, so dass ich gern nächstes Jahr irgendwo in der 50 km range sein möchte. Momentan befinde ich mich kurz vor der peak Phase für den ersten Wettkampf im April, nächste Woche ist eine Erholungswoche und ein 10km Rennen das ich als hartes Tempotraining nutzen möchte. Es geht in den Harz von Freitag bis Montag und ich hab mir mal die Strecke des wildman rausgesucht und würde da wahrscheinlich Freitag direkt eine Session machen, dann Samstag bisschen Regeneration und Athletik Training und Sonntag nochmal eine lange Trainingseinheit auf einem anderen Teil der Strecke, Montag dann wieder nach Hause und in die Erholungswoche. Generell hab ich aber mehrere solcher Wochenenden, meine Mutter wohnt in der Eifel und freut sich immer sehr über einen Besuch, das lässt sich dann ganz gut mal kombinieren
2 likes • Mar 5
Danke euch. Ich schau mal wie ich das bestmöglich umsetzen kann! :)
1 like • Mar 11
Kurzer Bericht meinerseits: Zuerst, es hat eigentlich alles geklappt was ich mir vorgenommen habe. Samstag bin ich die 20 km gelaufen, die ich noch leicht verlängert habe. Kleines Manko war dass ich dabei im Downhill zu Beginn des laufs bisschen fies umgeknickt bin, das hat mich beim Laufen aber nicht so sehr eingeschränkt. Mein learning ist definitiv dass ich während des Downhills nicht auf meine Uhr schaue. Dementsprechend musste ich die Downhill Session etwas ruhiger angehen, hab mir aber trotzdem einen ganz guten Anstieg gesucht den ich dann schnell runter laufen konnte. Vom Muskelkater her ging es tatsächlich, meine Beine fühlen sich da tatsächlich ganz gut an. Ansonsten konnte ich viel Verpflegung ausprobieren, habe mich sehr gut versorgt während der Einheiten und durch die 20 km habe ich das Gefühl schon deutlich besser auf den Wettkampf auf ähnlicher Länge vorbereitet zu sein. Für längere Strecken muss ich vielleicht nochmal meine Schuhauswahl überdenken, da ich bisschen Probleme bei langen steilen Downhills an meinen Zehen bemerkt habe. Auf dieser Distanz sollte das aber passen. Alles in allem fühl ich mich aber sehr wohl und das Training scheint definitiv zu wirken. Und die Strecke des wildman finde ich super, hat richtig Spaß gemacht bei bestem Wetter:)
1-8 of 8
Felix Brümmendorf
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@felix-brummendorf-7304
Ich bin Felix aus dem Norden:)

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Joined Jan 17, 2026
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