Jetzt wird’s langsam ernst. Und genau jetzt passiert oft das Gleiche: Man schaut zurück auf die letzten Wochen, sieht irgendwo eine Lücke im Training, eine ausgefallene Einheit, vielleicht ein Wochenende, das nicht so lief wie geplant – und plötzlich kommen Zweifel. Die nächsten drei Wochen geht es nicht mehr darum, noch möglichst viel Volumen reinzuquetschen. Im Gegenteil: Der Umfang darf jetzt Schritt für Schritt runtergehen. Die entscheidenden Reize bleiben aber drin. 🤯 Keine Panik-Kilometer. Ihr braucht keine zusätzlichen Longruns, keine wilden Umfangsblöcke und kein schlechtes Gewissen wegen verpasster Einheiten. Der Körper braucht jetzt zunehmend Frische. 🐎 Spritzigkeit behalten. Auch im Taper darf es ruhig mal kurz krachen. Ein paar Steigerungsläufe am Ende eines lockeren Dauerlaufs, kurze wettkampfnahe Reize, etwas Tempo – nicht lang, aber gezielt. Ihr wollt am Start keine müden Beine haben, sondern Spannung. 🦾 Krafttraining weiter ernst nehmen. Gerade jetzt sind das Reize, die wirklich noch etwas bringen können. Stabilität, hintere Kette, Rumpf, Gluteus – alles das, was euch auf den langen und technischen Downhills im Zillertal später zusammenhält. Und dann: Kopf nach vorne. Ihr könnt die letzten Monate nicht mehr verändern. Aber ihr könnt sehr wohl beeinflussen, wie fokussiert, frisch und mit welcher Einstellung ihr an dieser Startlinie steht. Und wir freuen uns brutal auf euch. Deshalb gibt es am 26.08.26 um 20uhr hier noch mal ein Trainings Q&A mit mir und ich bringe einige wichtige Hinweise zum Thema Tapern mit. Im Hintergrund läuft gerade einiges für unser Finishline Emotions Performance Lab in Mayrhofen. Dort könnt ihr euch vor dem Rennen noch ein kleines Race-Briefing holen, Fragen loswerden, euch in die Reboots setzen oder mit Matte, Massage Gun und Faszienrolle nochmal etwas Spannung rausnehmen. Und nach dem Rennen? Da wollen wir genau diese ersten, ungefilterten Emotionen von euch hören. Egal ob kompletter Abriss, Gänsehautmoment oder „warum zur Hölle mache ich das eigentlich?“ 😄