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15 contributions to Superkraft KI
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
Hey liebe Community, als Ergänzung zu unserer letzten Session (Vibe Video Editing): Schaut euch mal das Video an. 20 Sekunden, 3D, unser Superkraft-Roboter gegen einen Berg Papierkram. Ich habe dafür kein Animationsprogramm geöffnet, keine Musik gesucht und keinen einzigen Keyframe gesetzt. Gebaut hat das das neue Claude Opus 5.5. Ich habe einen ausführlichen Prompt geschrieben: Wer ist die Figur, was passiert, wie soll es sich anfühlen. Dazu mein Logo als Vorlage. Den Rest hat Claude selbst erledigt: - zuerst ein Storyboard geschrieben: Welcher Moment braucht wie viel Zeit? - die Szene in Code gebaut (Three.js), also Roboter, Schreibtisch, Lampe und jedes einzelne Blatt - Musik und alle Geräusche per Code erzeugt, ohne eine einzige Audiodatei - sich die eigenen Zwischenstände als Bildraster angeschaut, Fehler gefunden und nachgebessert - am Ende das fertige Video gerendert Der spannende Teil ist für mich der vierte Punkt. Das Modell prüft seine eigene Arbeit, erkennt zum Beispiel „die Fäuste zeigen in die falsche Richtung“ und korrigiert das. Magie ist das nicht. KI denkt nicht, sie rechnet: Sie arbeitet einen klaren Auftrag Schritt für Schritt ab, und genau das macht sie hier so stark. Ehrlich gesagt: Das hat rund eine Stunde gedauert (zu rendern), das meiste davon reine Rechenzeit. Perfekt ist es auch nicht. Aber vor einem Jahr hätte ich dafür ein Studio gebraucht. Wie so ein Prompt aufgebaut ist und worauf es ankommt, schauen wir uns vielleicht später mal an. Ich wollte Euch nur motivieren, damit zu experimentieren. Claude hilft Euch beim Prompten. :) Das zweite Video (Google Suche) habe ich mit ChatGPT Works gebaut. Es können also beide solche Animationen baien.
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
2 likes • 12d
Respekt!
Neu auf YouTube: Ich ordne ein, was bei KI gerade wirklich passiert
Jede Woche neue KI-Schlagzeilen. OpenAI stuft das eigene Modell als gefährlich ein und verkauft es trotzdem. 700 KI-Agenten brechen aus einem Test aus. Trump benennt KI kurzerhand in „Superintelligenz" um. Und überall Videos, die entweder Panik verbreiten oder das nächste Wundertool anpreisen. Genau dazwischen fehlt etwas. Deshalb starte ich auf meinem YouTube-Kanal eine neue Reihe. Worum es geht Keine Feature-Shows, keine Screencasts, kein „Diese 10 Tools musst du kennen". Sondern Einordnung: Was ist wirklich passiert, was steckt hinter den Zahlen, wer profitiert davon, und was heißt das ganz konkret für dich? Jede Folge dauert 8 bis 12 Minuten, kommt mit Tafeln, Zahlen und Quellen, und am Ende gibt es immer drei Dinge, die du praktisch mitnehmen kannst. Der rote Faden ist der Satz, den ihr von mir kennt: KI denkt nicht, sie rechnet. Das macht sie nicht harmlos. Aber es macht sie anders gefährlich, als die meisten glauben. Und es macht sie anders nützlich, als die Werbung verspricht. Die ersten Folgen Zu gefährlich, sagt OpenAI. Warum das Unternehmen sein Modell selbst als „kritisch" einstuft, trotzdem verkauft und dann plötzlich nach dem Staat ruft. Und warum die spannende Frage nicht ist, was das Modell kann, sondern wer das überprüft. Was darf ein KI-Agent? Eine einzige E-Mail kann reichen, damit deine KI gegen dich arbeitet. Dazu die Freigabe-Ampel: Was ein Agent alleine machen darf, was nur mit deinem Okay, und was nie. [Link] Angst vor KI, sortiert. Welche Sorgen übertrieben sind, welche berechtigt, und welche leisen Risiken kaum jemand bespricht, obwohl sie dich am meisten betreffen. Ist KI überhaupt intelligent? Trump streicht das Wort „künstlich" und lässt ausgerechnet das fragwürdige stehen. Die Geschichte dahinter beginnt 1956 und ist deutlich spannender als die Meldung. Mein Ziel sind mehrere Folgen pro Woche. Nicht, weil ich Druck liebe, sondern weil die Nachrichtenlage das gerade hergibt. Die Produktion habe ich dafür weitgehend mit KI-Unterstützung aufgesetzt, vom Skript bis zum Schnitt. Wenn ihr wissen wollt, wie dieser Workflow funktioniert: Sagt Bescheid, dann mache ich hier in der Community etwas dazu.
Neu auf YouTube: Ich ordne ein, was bei KI gerade wirklich passiert
1 like • 18d
Vielen Dank für den Tipp. Ich habe den Kanal vorsorglich unterwegs mal schnell abonniert.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
Stell dir vor, du lieferst deinem größten Kunden nicht ganz das, was er verlangt. Und der sperrt dich daraufhin vom gesamten Markt aus. Genau das ist Anthropic passiert, der Firma hinter Claude. Jetzt steht fest: Die Aktion war rechtswidrig. Was passiert ist Im Februar wollte das US-Verteidigungsministerium Claude für „alle rechtmäßigen Zwecke" einsetzen. Anthropic zog zwei Linien: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollautonomen tödlichen Waffen. Daran platzte ein Vertrag über rund 200 Millionen Dollar. Die Retourkutsche kam prompt. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als „Lieferkettenrisiko" ein – ein Paragraf, der eigentlich vor Sabotage durch ausländische Zulieferer schützen soll und hier zum ersten Mal öffentlich gegen ein US-Unternehmen zum Einsatz kam. Präsident Trump wies Bundesbehörden an, Claude nicht mehr zu nutzen. Für Anthropic standen Milliarden auf dem Spiel. Am 28. August hat Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco das auf 59 Seiten kassiert: grundlos und rechtswidrig. Ihr Kernsatz: „Der leere Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freibrief, um Kritiker der Regierung zu bestrafen und sich an ihnen zu rächen." Ein Detail aus dem Urteil sagt viel: Das Pentagon arbeitete weiter mit Anthropic, während es die Firma offiziell als Sicherheitsrisiko führte. Fast 150 ehemalige Richterinnen und Richter hatten Anthropic im Verfahren den Rücken gestärkt. Die Regierung will in Berufung gehen – das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was das für dich heißt Ein US-Rechtsstreit über Militärverträge klingt weit weg von deinem Alltag mit KI. Ist er nicht. Drei Dinge nimmst du mit: Nutzungsbedingungen sind keine Deko. Jeder Anbieter schreibt in seine Regeln, wofür seine KI nicht benutzt werden darf. Bei den meisten steht das da, weil es gut aussieht. Hier hat eine Firma diese Regeln gegen ihren mächtigsten Kunden durchgezogen und dafür ein Vermögen riskiert. Das ist der Unterschied zwischen Marketing und Haltung – und du kannst ihn ab jetzt nachprüfen, statt ihn zu glauben.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
3 likes • Sep 4
Vielen Dank für die ausgezeichnete Aufbereitung der Informationen. Sie zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, sich nicht kampflos der Übermacht zu beugen. Nur weil große Summen und mächtige Interessen im Spiel sind, muss man sich nicht automatisch ergeben. Umso wohltuender ist es, wenn Unternehmen ihren eigenen Werten treu bleiben. Von dieser Sorte dürfte es gern ein paar mehr geben.
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
Kurzer Tipp, der bei mir gerade richtig viel Zeit und Kontext spart. Das Problem: Wenn du ein PDF an Claude oder ChatGPT schickst, landet nicht „das Dokument" im Modell, sondern ein Berg an Tokens. Pro Seite rechnest du grob mit 1.500 bis 3.000 Tokens – Layout-Reste, Kopfzeilen, Zeilenumbrüche an falschen Stellen, alles inklusive. Bei einem 20-Seiten-Papier bist du schnell bei 50.000 bis 70.000 Tokens. Dein Kontextfenster ist voll, bevor die eigentliche Arbeit anfängt. Und genau da liegt der Denkfehler, den viele machen: Das Modell „liest" dein PDF nicht. Es rechnet mit dem, was du reinschiebst. Je sauberer das Material, desto besser das Ergebnis – und desto billiger. Die Lösung heißt MarkItDown Microsoft hat dafür ein kleines Open-Source-Tool gebaut. Es konvertiert Word, Excel, PowerPoint, HTML, EPUB, Bilder, Audio und PDFs in sauberes Markdown. MIT-Lizenz, kostenlos, kein GPU nötig. Installation: pip install "markitdown[all]" Nutzung: markitdown praesentation.pptx -o praesentation.md Das war's. Statt eines aufgeblähten Binärformats bekommst du Klartext mit Struktur: Überschriften, Listen, Tabellen. Je nach Ausgangsdatei sparst du damit einen erheblichen Teil deiner Tokens – und bekommst obendrein bessere Antworten, weil Sprachmodelle mit Unmengen Markdown trainiert wurden. Das Format ist ihre Muttersprache. Der Komfort-Trick: MCP-Server MarkItDown bringt einen MCP-Server mit. Heißt: Du hängst ihn einmal an Claude Desktop, und ab da wandert jede Datei automatisch durch die Konvertierung, bevor das Modell sie sieht. Einmal einrichten, danach nie wieder dran denken. Wo der Tipp seine Grenze hat Und jetzt der Teil, den du in den meisten Reels zu diesem Tool nicht hörst. Bei Office-Dateien ist MarkItDown stark. Word, Excel, PowerPoint – sauber, verlässlich, schnell. Ausgerechnet bei PDFs ist es aber schwach. Im Hintergrund arbeitet standardmäßig pdfminer.six, und das zieht nur den Textstrom heraus: keine Layout-Analyse, keine OCR, Tabellenstruktur zerfällt, Überschriften werden nicht als solche erkannt. In Vergleichstests landet MarkItDown bei PDFs regelmäßig im hinteren Feld.
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
1 like • Aug 27
Gibt es dazu auch einen Vorschlag (Tool) für Mac?
Seit Anfang August steckt in jedem Text, den Claude ausgibt, eine Markierung, die du nicht sehen kannst. 👀
Und seitdem geht in Schulen, Redaktionen und Personalabteilungen dieselbe Fehlannahme um: „Jetzt kann man KI-Texte endlich nachweisen." Kann man nicht. Und zwar in beide Richtungen. Was wirklich passiert Anthropic hat den EU-Verhaltenskodex unterschrieben und setzt Artikel 50 des AI Act um – freiwillig weltweit, nicht nur in Europa. Zwei Techniken: → Bei Texten ein unsichtbares Wasserzeichen, direkt im Text. Es reist beim Kopieren mit. → Bei Bildern signierte Herkunftsdaten nach dem offenen C2PA-Standard. Klingt nach Beweismittel. Ist aber keins. Der Punkt, den fast alle überlesen Das Wasserzeichen belegt eine Berührung. Keine Autorschaft. Du lässt deinen eigenen Text übersetzen? Markierung drin. - Rechtschreibung prüfen? Markierung drin. - Einen fremden Artikel zusammenfassen? Markierung drin. - Inhalt komplett von dir – Etikett trotzdem da. Und andersrum: Fehlt die Markierung, war deshalb keine KI unbeteiligt. Kräftig umschreiben, übersetzen, mit eigenen Passagen mischen – weg ist sie. Bei Bildern reicht schon ein Screenshot. Und jetzt der Hammer Prüfen kann es aktuell praktisch niemand. Anthropic verrät die Technik nicht. Dokumentation für eigene Erkennungswerkzeuge ist angekündigt, ein Datum gibt es nicht. Es existiert also ein Etikett, das niemand lesen kann. 🤷‍♂️ Alles, was im Netz als „KI-Detektor" verkauft wird, liest diese Markierung nicht. Diese Tools raten statistisch – und treffen dabei überdurchschnittlich oft Menschen, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben. Drei Dinge, die du ab heute anders machst 1. Kein Detektor-Ergebnis als Beweis akzeptieren. Weder gegen dich noch gegen andere. „Zu 87 Prozent KI" ist eine Schätzung. Frag nach, woher die Zahl kommt. 2. Deinen Arbeitsweg sichern, nicht dein Ergebnis. Versionsverlauf in Word oder Google Docs, Zwischenstände, Notizen. Das überzeugt jeden Prüfer mehr als jedes Tool. 3. Einfach sagen, was du benutzt hast. Ein Satz: „Übersetzung und Feinschliff mit KI, Inhalt von mir." Damit ist die halbe Debatte vom Tisch, bevor sie anfängt.
Seit Anfang August steckt in jedem Text, den Claude ausgibt, eine Markierung, die du nicht sehen kannst. 👀
5 likes • Aug 15
Am Ende bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und wie hoch die tatsächliche Relevanz ist. Derzeit sehe ich das Thema noch unkritisch. Dabei sollte man nicht unterschätzen, dass Informationen nicht alleine durch den gezielten Ankauf von Werken, beisplw. durch Anthropic...., unterstützend entstehen. Viele Informationen werden schlicht von Nutzern selbst eingespeist, um ihre eigenen Texte durch die KI prüfen und analysieren zu lassen mit Unterstützung solcher Werke.
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Dietmar Reinig
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@dietmar-reinig-7914
Nicht ist unmöglich

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