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9 contributions to Superkraft KI
Der 80er-Trend – und was er dir über Prompts beibringt
Du hast die Bilder gesehen. Dauerwelle, Schulterpolster, Filmkorn – halb Instagram sieht gerade aus wie 1985. Ich könnte jetzt den Zeigefinger heben. Mache ich nicht. Stattdessen schauen wir uns an, warum dieser Trend handwerklich interessant ist. Denn er ist ein Lehrstück über Prompting. Warum die meisten Versuche scheitern Wer einfach „mach mich zu den 80ern" eintippt, bekommt ein hübsches Gesicht in einer Dauerwelle. Nur eben nicht das eigene. Die KI optimiert von allein in Richtung symmetrisch, jung, makellos – sie will gefallen. Der entscheidende Baustein ist deshalb nicht die Kostümliste, sondern eine explizite Identitätssperre. Genau daran erkennst du übrigens gute Prompts generell: Sie sagen nicht nur, was passieren soll, sondern auch, was unangetastet bleibt. Der Prompt zum Ausprobieren: "Verwende mein hochgeladenes Foto und zeige mich so, wie ich um 1985 ausgesehen hätte. Behalte mein Gesicht exakt bei – Gesichtszüge, Hautton, Proportionen und Ausdruck bleiben unverändert. Ändere nur Frisur, Kleidung und Umgebung: voluminöse Dauerwelle oder gefederte Stufen mit Höhe am Oberkopf, Blazer mit Schulterpolstern oder Jeansjacke, große Ohrringe. Studio-Beleuchtung der mittleren 80er mit direktem Kamerablitz, weiches Filmkorn, leicht ausgeblichene warme Farben, natürliche Hauttextur. Hintergrund: gesprenkelter Studio-Hintergrund wie im Fotostudio. Keine Smartphones, keine moderne Kleidung, keine heutigen Autos im Bild." Drei Prinzipien stecken da drin, die du auf jeden Bild-Prompt übertragen kannst: 1. Identität sichern – was darf sich auf keinen Fall ändern? 2. Konkret statt vage – „Studio-Beleuchtung der mittleren 80er mit direktem Kamerablitz" schlägt „im 80er-Stil" um Längen 3. Negativliste – sag, was nicht ins Bild darf. Smartphones rutschen sonst rein, weil das Modell mit heutigen Fotos trainiert ist Und: Bei einem mäßigen Ergebnis nicht neu starten, sondern nachbessern. „Mehr Volumen in den Haaren", „weniger Blitz". Das ist der Unterschied zwischen KI als Automat und KI als Werkzeug.
Der 80er-Trend – und was er dir über Prompts beibringt
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MCP für Elevenlabs und transistor: Claude kann jetzt sprechen
ElevenLabs und Transistor.fm haben beide einen MCP-Zugang für Claude gestartet. Klingt technisch, ist aber eine der praktischsten Neuerungen seit langem. MCP kannst du dir wie eine Steckdose vorstellen. Bisher war Claude ein kluger Kopf ohne Hände: Text schreiben ja, aber alles Weitere musstest du selbst erledigen – kopieren, in ElevenLabs einfügen, MP3 herunterladen, bei Transistor hochladen, Titel eintippen. Fünf Werkzeuge, zwanzig Handgriffe. Mit MCP redet Claude direkt mit den Diensten. Du sagst: „Mach aus diesem Text eine Podcastfolge, sprich sie mit meiner Stimme, lade sie als Entwurf hoch." Und dann passiert genau das. Was du dafür brauchst: → einen Account bei ElevenLabs bzw. Transistor → die Verbindung einmal in Claude einrichten → danach reicht ein Satz Ehrlich bleiben will ich trotzdem: Die Idee, den Aufbau, die Auswahl – das machst weiter du. MCP nimmt dir nicht die Arbeit ab, sondern die Klickerei dazwischen. Genau das ist aber der Teil, der einen vom Machen abhält. Ich baue das gerade in meinen eigenen Workflow ein und zeige es euch, sobald es rund läuft. Wer von euch produziert Audio oder Podcast? Sagt mal in den Kommentaren, woran es bei euch bisher hakt – dann nehme ich das mit rein.
MCP für Elevenlabs und transistor: Claude kann jetzt sprechen
2 likes • 28d
Guter Punkt mit der Steckdose, Jörg. Die Metapher trifft es besser als das meiste, was ich zu MCP gelesen habe, denn genau das ist es: nicht mehr Intelligenz, sondern endlich Hände. Ich kann aus der Praxis bestätigen, was du beschreibst, weil bei mir genau diese Strecke schon läuft: Quelle rein, Gespräch wird geschrieben, mit meiner eigenen geklonten Stimme und einer zweiten KI-Stimme vertont, fertige MP3 fällt hinten raus. Ein Auftrag, kein Kopieren, kein Runterladen, kein Hochladen. Dein Satz „MCP nimmt dir nicht die Arbeit ab, sondern die Klickerei dazwischen" ist dabei exakt richtig, und ich würde noch einen draufsetzen: Die Klickerei war vorher auch der Grund, warum man es dann doch nicht gemacht hat. Wenn der Weg von der Idee zur Folge ein Satz ist, produziert man plötzlich wirklich. Eine kleine Ergänzung zur Einordnung: Den ElevenLabs-MCP gibt es schon seit Frühjahr 2025 zum Selbst-Einrichten. Wirklich neu ist die gehostete Variante direkt in Claude, bei der das lokale Setup wegfällt. Für alle ohne Technik-Lust ist genau das der eigentliche Durchbruch. Zu deiner Frage, woran es hakt, drei Dinge aus meinen ersten Wochen mit der Strecke: 𝗘𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻𝘀 die Stimmverwechslung. Wenn im ElevenLabs-Konto mehrere ähnliche Stimmen liegen, greift die Automatik gern die falsche. Die Stimm-ID gehört fest verdrahtet, nicht über den Namen ausgewählt. 𝗭𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝘀 die Aussprache von Eigennamen. Firmennamen und Fachbegriffe spricht die KI erstmal falsch, das fällt erst beim Anhören auf. Ich habe mir für meine Namen feste Schreibweisen hinterlegt, die richtig klingen. 𝗗𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻𝘀, und das ist der wichtigste Punkt: Der Engpass war nie die Vertonung, sondern das Skript. Eine mittelmäßige Textvorlage wird eine mittelmäßige Folge, egal wie gut die Stimme klingt. Die Vertonung ist bei mir der letzte Schritt von fünf, nicht der erste. Ich dokumentiere solche Abläufe gerade Stück für Stück in meiner eigenen KI-Community, deshalb freue ich mich immer, wenn jemand wie du das Thema praktisch angeht statt nur anzukündigen.
🇪🇺 Europa hat jetzt seinen eigenen KI-Agenten – und kaum einer redet drüber
Kurze Frage vorweg: Wie oft hast du dir gewünscht, dass deine KI nicht nur klug daherredet, sondern endlich mal anpackt?Genau da setzt Mistral an. Der französische Anbieter hat seinen Chatbot Le Chat in Vibe umbenannt – und das ist kein Marketing-Gag, sondern ein Strategiewechsel. Weg vom Chatfenster, hin zum Arbeitsplatz. Vibe hat jetzt drei Bereiche: 🗨️ Chat – der gewohnte Dialog. 🛠️ Work – die neue agentische Oberfläche, an der die KI Aufgaben selbst erledigt. 💻 Code – die Programmierumgebung (noch nicht ganz fertig). Das Spannende steckt in Work. Zwei Bausteine machen den Unterschied: Konnektoren verbinden die KI mit Gmail, Outlook, Slack oder Github. Sie holt sich die Infos selbst, statt darauf zu warten, dass du alles reinkopierst. Eigene Tools schließt du über MCP an – denselben offenen Standard, den auch Claude nutzt. Skills legen fest, was das Modell kann. Mein Favorit: challenge-my-thinking. Der macht aus der KI einen Sparringspartner, der dir widerspricht, statt dir nach dem Mund zu reden. Und das Beste: Du schreibst eigene Skills einfach als Markdown-Datei und lädst sie hoch. Falls dir das bekannt vorkommt – Skills, Konnektoren, MCP, ein Skill-Baukasten: Ja, Mistral übernimmt fast eins zu eins das Konzept von Anthropic. Finde ich nicht schlimm, im Gegenteil. Es zeigt, dass sich gerade eine gemeinsame Grammatik für agentische KI durchsetzt. Der eigentliche Knaller ist der Absender. Erstmals kommt eine ernstzunehmende agentische Plattform nicht aus dem Silicon Valley, sondern aus Europa. Für alle, die beim Thema Datenschutz und Souveränität zucken, ist das endlich eine echte Wahlmöglichkeit. Free-Version reicht zum Ausprobieren, Pro kostet 14,99 € im Monat. Mein Tipp: Geh rein, bau dir einen eigenen Skill und schau, wie es sich anfühlt. 👉 Und jetzt du: Würdest du für deine sensiblen Daten von einem US-Tool auf eine europäische Alternative wechseln – oder ist dir die Qualität am Ende wichtiger als die Herkunft? Schreib's in die Kommentare.
🇪🇺 Europa hat jetzt seinen eigenen KI-Agenten – und kaum einer redet drüber
6 likes • May 31
Warum ich bei Claude bleibe: 1. wir sind Freunde :-) 2. Nicht weil Claude aus den USA kommt, sondern weil es für meine Arbeit besser funktioniert. Die Datenschutz-Rhetorik verstehe ich – aber ehrlich? Mistral ist nicht magisch sicherer. Deine Daten sind in beiden Fällen bei einem Anbieter. Der Unterschied ist geografisch, nicht strukturell. GDPR gilt für Mistral genauso wie für Claude, und beide müssen nachweisen, dass sie es einhalten. Das echte Thema: Qualität unter Druck. Wenn ich einen Agenten mit meinen Daten arbeite, brauche ich Zuverlässigkeit – nicht europäische Flaggen. Claude macht Fehler weniger, und bei sensiblen Aufgaben zahlt sich das aus. Mistral ist eine gute Wahl für Experimente und Kostenreduktion – nicht für kritische Business-Prozesse. Echte Souveränität wäre: lokal hosten und kontrollieren. Das kann Mistral auch, kostet aber mehr und braucht Know-how. Dann ist die Entscheidung nicht EU-Kitsch, sondern strategisch. Probier Vibe aus, check die Qualität bei deinen Use Cases. Wenn's hält, was es verspricht – gut. Aber lass dich nicht von „europäisch = sicherer" täuschen. Das ist Marketing-Talk.
1 like • Aug 15
@Jürgen Somorjai Du meinst vermutlich Manus, nicht Mistral. Da war Meta tatsächlich mit rund 2 Milliarden Dollar beteiligt und hat sich im Juni operativ komplett davon getrennt, auch beim Datenaustausch. Die Manus-Gründer prüfen seitdem eine Rückkehr zu chinesischen Strukturen, mit Blick auf eine Notierung in Hongkong. Mistral selbst hat damit nichts zu tun, das ist weiter rein französisch, gerade erst hat Microsoft die Partnerschaft für souveräne KI in Europa sogar ausgebaut. Zum AI Act: den Punkt verstehe ich, aber er löst mein eigentliches Problem nicht. Der AI Act regelt Transparenz, Risikoklassen, Dokumentationspflichten. Er sagt nichts darüber aus, ob ein Modell in der Praxis zuverlässig arbeitet. Ich kann ein Modell haben, das zu 100% AI-Act-konform ist und trotzdem bei komplexen Aufgaben mehr Fehler macht als eins, das das nicht ist. Für mich bleibt Qualität unter Druck das entscheidende Kriterium, nicht der regulatorische Rahmen drumherum. Der AI Act ist ein Compliance-Thema, kein Qualitätsmerkmal.
Manus "My Computer" – der KI-Agent, der auf deinem Rechner arbeitet 🤖💻
Manus ist ein KI-Agent (seit Ende 2025 gehört er zu Meta), der nicht nur chattet, sondern eigenständig Aufgaben erledigt. Recherchieren, Code schreiben, Dateien erstellen – alles ohne ständiges Händchenhalten. Seit März 2026 gibt es die Desktop-App mit dem Feature "My Computer". Und das verändert die Spielregeln. Was ist neu? Manus arbeitet jetzt direkt auf deinem Mac oder PC. Er nutzt dein Terminal, greift auf deine lokalen Dateien zu, kann installierte Programme steuern. In einer Demo hat er in 20 Minuten eine komplette macOS-App gebaut – ohne dass ein Mensch eine Zeile Code getippt hat. Praktische Beispiele: → Tausende Fotos automatisch sortieren lassen → Wöchentliche Reports aus lokalen Daten generieren → Von unterwegs per Handy dem Agenten sagen: "Finde das Dokument auf meinem PC und schick es per Mail raus" Wie unterscheidet sich das von Claude Cowork? Cowork (von Anthropic) ist der Spezialist für Dokumente – Word, Excel, PowerPoint auf einem sehr hohen Niveau. Manus ist eher der Allrounder: Web-Recherche + Code + lokale Dateien + Cloud-Dienste (Gmail, Notion, Slack) in einem Workflow. Kurz: Cowork = Büro-Profi. Manus = digitaler Alleskönner. Der Haken beim Datenschutz 🔒 "Lokal" klingt erstmal gut. Aber Achtung: Die Befehle werden zwar auf deinem Rechner ausgeführt, aber das eigentliche "Denken" passiert in der Cloud. Heißt: Wenn Manus eine Datei auf deiner Festplatte liest, wird der Inhalt an Cloud-Server geschickt. Bei Cowork ist es übrigens genauso – die Inferenz läuft auf Anthropics Servern. Wirklich komplett lokal geht nur mit eigenen Modellen (Ollama, LM Studio). Aber die spielen leistungsmäßig in einer anderen Liga. Was kostet das? Manus arbeitet mit Credits. Jede Aktion kostet – und zwar unvorhersehbar. Eine simple Recherche: ~50 Credits. Eine komplexe Aufgabe: 500–900 Credits. - Free: 300 Credits/Tag (zum Testen) - Standard: $20/Monat (~4.000 Credits) - Extended: $200/Monat (~40.000 Credits) Achtung: Credits verfallen am Monatsende. Und wenn sie mitten in einer Aufgabe ausgehen, stoppt Manus komplett.
Manus "My Computer" – der KI-Agent, der auf deinem Rechner arbeitet 🤖💻
1 like • Apr 15
Für meine Use Case ist Claude definitiv ganz weit vorne… Manus hat mir aber auch schon ein paar Webseiten beziehungsweise Landing Pages gebaut. Und einige Präsentationen umgesetzt.
Ich hab die Zeit angehalten – mit KI ⏸️
Klingt übertrieben? Schaut euch das Video an. Das ist kein After Effects. Das ist Seedance 2.0 – ein KI-Videomodell von ByteDance (ja, die TikTok-Leute). Und ehrlich gesagt hat mich das kurz sprachlos gemacht. Was Seedance 2.0 kann: Du gibst dem Modell Text, Bilder, Videos UND Audio – bis zu 12 Dateien gleichzeitig. Raus kommt ein fertiges Video mit synchronem Sound, Kamerabewegungen wie vom Regisseur und Figuren, die über mehrere Schnitte konsistent bleiben. Du kannst sogar ein Referenzvideo hochladen und sagen: "Mach genau diese Kamerabewegung, aber mit meinem Charakter." Das Modell versteht es einfach. Kein anderes Modell kann das aktuell so. Wo steht Seedance im Vergleich? - Sora 2 (OpenAI) → realistischste Physik - Veo 3.1 (Google) → poliertester Output, broadcast-tauglich - Kling 3.0 (Kuaishou, China) → günstig, schnell, native 4K - Seedance 2.0 → meiste kreative Kontrolle, Platz 1 in unabhängigen Benchmarks Was das gesellschaftlich bedeutet: Tage nach dem Launch gingen virale Clips um die Welt – Brad Pitt gegen Tom Cruise, Friends als Otter. Disney schickte eine Unterlassungserklärung. US-Senatoren forderten die Abschaltung. In China? Begeisterung. Zwei Welten, zwei Reaktionen. Und die unbequeme Frage: Wenn eine KI in Sekunden ein Video erzeugt, das aussieht wie Hollywood – was passiert mit Kameraleuten, VFX-Artists, Cuttern? Deadpool-Co-Autor Rhett Reese schrieb: Für uns ist es wahrscheinlich vorbei. Dazu kommt die Deepfake-Frage. Seedance beherrscht Lippensync in über 8 Sprachen auf Phonem-Ebene. Beeindruckend und gefährlich gleichzeitig. ByteDance hat Wasserzeichen und Sperren eingebaut – aber wer glaubt, dass das reicht, hat das Internet nicht verstanden. Meine Einschätzung: Die Frage ist nicht mehr, ob KI-Video den Mainstream erreicht. Die Frage ist, ob wir schnell genug Spielregeln dafür aufstellen. Was sagt ihr – mehr Faszination oder mehr Sorge? Schreibt's in die Kommentare 👇
Ich hab die Zeit angehalten – mit KI ⏸️
1 like • Apr 15
Das ist ziemlich geil! Es dauert nicht mehr lange, dann werden ganze Filme mit KI erstellt… Es gibt ja auch schon Tools die das können zumindest für ungefähr 10-20 Minuten. Aber da kommt von der Handlung her noch ziemlich viel Gulasch raus… Aber das war schon ganz cool eben gerade
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Christian Rill
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@christianrill
𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝗲𝗿 𝗴𝗿𝗲𝗲𝗺 𝗚𝗺𝗯𝗛 – Telekom, o2 & Vodafone Partner, Fokus: Automatisierung, KI, smarter Vertrieb & effiziente Prozesse.

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Joined Apr 11, 2026
Obertshausen
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