Guter Punkt, den Schmerz kenne ich. Kurz mein Blick: Das Grundproblem ist Sync: Sobald die .md an zwei Orten liegen (Windows + Mac, zwei Standorte), kämpfst du mit Latenz, Konflikten und genau solchen Temp-Ordner-Effekten. OneDrive ist ok als Backup, aber „absolut synchron" wird's nur, wenn es nichts zu synchronisieren gibt, also wenn du an einer Stelle arbeitest. Deshalb der Ansatz, den ich am saubersten finde: ein einziger Cloud-Desktop (bei MS heute Windows 365 Cloud PC bzw. Azure Virtual Desktop). Egal ob du vom Windows-Rechner, vom Mac (per „Windows App") oder unterwegs draufgehst, es ist immer dieselbe Maschine, dieselben Dateien, dieselbe Claude-Installation, dieselbe Config. Damit ist die ganze Multi-Rechner-Frage einfach weg, weil es nur noch einen Ort gibt. Zwei ehrliche Ergänzungen: Kostet monatlich, und über RDP hast du je nach Leitung etwas Latenz, dafür null Sync-Stress. Ohne Cloud-Desktop: die .md in ein git-Repo legen. Quer über Windows/Mac der sauberste Weg, Versionsstände, keine Konflikte, kein Temp-Gerangel. Lässt sich auch mit dem Cloud-PC kombinieren. Zu deinem Temp-Ordner-Effekt: Claude legt Arbeits-/Zwischendateien bewusst in einem Scratch-/Temp-Verzeichnis ab, das ist so gewollt. Der Hebel ist, die fertigen Dateien gezielt in deinen definierten Ordner schreiben zu lassen (am besten per absolutem Pfad) bzw. den Output-Ordner in Cowork sauber zu setzen, statt dich auf den Default zu verlassen. Dann landet nur noch der Zwischenkram im Temp, das Ergebnis dort, wo du's willst.