📢 KI-NEWS der letzten Woche (KW 2)
** Claude Code: Warum das gerade ein Wendepunkt ist ** Anthropic Claude Code war nicht einfach „noch ein Feature“, sondern ein klares Signal: KI verlässt endgültig den Chatraum und arbeitet im Projekt. Dateien, Abhängigkeiten, Codebasis, Logik – alles im Zusammenhang, nicht mehr als isolierte Prompt-Antwort. Das ist deshalb relevant, weil hier erstmals das umgesetzt wird, was viele seit zwei Jahren versprechen: KI als Mitarbeiter im Projekt, nicht als besserer Taschenrechner. Für Soloselbständige heißt das: Aufgaben, die bisher als „zu technisch“ galten, werden zugänglich. Nicht perfekt. Nicht fehlerfrei. Aber handhabbar. Die Grenze verschiebt sich nicht zwischen Mensch und Maschine, sondern zwischen denen, die Arbeitskontext sauber strukturieren, und denen, die weiter auf Einzelprompts hoffen. Claude Code belohnt Klarheit – und entlarvt Chaos. ** Universal Commerce Protocol: Wenn Agenten Kunden werden ** Google | Shopify Mit dem Universal Commerce Protocol bereiten Google, Shopify & Co. eine Welt vor, in der nicht mehr nur Menschen einkaufen – sondern KI-Agenten. Produkte vergleichen, Preise prüfen, Verfügbarkeit abfragen, Kauf auslösen. Für Selbständige im Verkauf ist das kein Zukunftsmärchen, sondern eine stille Verschiebung: Entscheidend wird weniger, wie gut dein Angebot aussieht – sondern wie klar, konsistent und maschinenlesbar es ist. Das betrifft nicht nur Shops. Auch Dienstleistungen, Pakete, Abos. Wer kein sauberes Angebot hat, wird von Agenten ignoriert. Nicht aus Bosheit, sondern aus Logik. Das ist SEO 2.0 – nur ohne Keywords und mit mehr Struktur. ** CES 2026 & Dell: KI beeindruckt niemanden mehr ** Dell Auf der CES 2026 wurde wieder alles mit KI beklebt: Fernseher, Haushaltsroboter, Chips, Autos. Und dann sagt Dell öffentlich: Kunden kaufen trotzdem nicht wegen KI. Das ist brutal ehrlich – und extrem lehrreich. Denn es zeigt, dass der Markt reifer ist als das Marketing. Menschen kaufen Nutzen, keine Buzzwords. Akkulaufzeit schlägt KI-Badge. Alltag schlägt Vision.