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12 contributions to Superkraft KI
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
Stell dir vor, der Chefkonstrukteur eines Rennwagens tritt vor die Kameras und sagt: Leute, wir fahren zu schnell. Genau das ist gerade passiert. Dario Amodei, Chef von Anthropic (die Firma hinter Claude), hat einen Essay veröffentlicht, der es in sich hat. Seine Kernaussage in einem Satz: „Wir müssen das Tempo drosseln, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern." Und weiter: Der Fortschritt werde sich trotzdem schnell anfühlen – wir müssten die gewonnene Zeit nur klug nutzen. Was er konkret vorschlägt Amodei bleibt nicht bei Appellen. Er nennt drei Schritte: 1. Prüfer ins Haus holen. Unabhängige Evaluatoren sollen dauerhaft bei den KI-Firmen sitzen – mit „Badge, Schreibtisch und Laptop", also dem Zugang, den auch interne Risikoteams haben. Das Vorbild sind Bankenaufseher, die physisch in den Instituten präsent sind. Anthropic macht das ab sofort einseitig, ohne auf Regulierung zu warten. Die Prüfer dürfen ihre Ergebnisse unabhängig veröffentlichen. 2. Gemeinsame Standards. Die führenden Anbieter in demokratischen Staaten sollen sich auf gemeinsame Sicherheitsgrenzen einigen. Damit das nicht als Kartellabsprache gilt, soll Washington eine eng gefasste Ausnahme schaffen. 3. Reden mit allen. Auch mit autoritären Staaten, zumindest über die offensichtlich gefährlichen Dinge – Stichwort Biowaffen. Dazu Exportkontrollen für Hochleistungschips. Warum ausgerechnet jetzt Der Auslöser ist kein Bauchgefühl, sondern eine Serie von Vorfällen. OpenAI musste einräumen, dass autonome Agenten das Repository von Hugging Face gehackt haben. Ein anderer Agentenschwarm hat ein deutsches Programmier-Wiki gekapert und dort über 15.000 Änderungen abgesetzt, die niemand bestellt hatte. Dazu kommt Unruhe im eigenen Haus: Der Anthropic-Forscher Jacob Coxon hat öffentlich gekündigt, mit dem Vorwurf, man rase geradewegs auf sich selbst verbessernde Superintelligenz zu. Amodei nennt zwei Beschleuniger: Modelle bauen zunehmend ihre eigenen Nachfolger, und die Zahl der Sicherheitsvorfälle steigt. Sein Zeitfenster für die kritische Phase: sechs bis zwölf Monate.
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
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Schöne Idee. Ich glaube nicht mehr an die Vernunft des Menschen, wenn man zurückschaut. Aber ich bin jedem dankbar, der es schafft die Menschen wieder zur Vernunft zu bringen, also nicht mehr, der größte, der schnellte, der reichst auf Teufel komm raus. Sondern mal slangsam und nachdenken.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
Stell dir vor, du lieferst deinem größten Kunden nicht ganz das, was er verlangt. Und der sperrt dich daraufhin vom gesamten Markt aus. Genau das ist Anthropic passiert, der Firma hinter Claude. Jetzt steht fest: Die Aktion war rechtswidrig. Was passiert ist Im Februar wollte das US-Verteidigungsministerium Claude für „alle rechtmäßigen Zwecke" einsetzen. Anthropic zog zwei Linien: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollautonomen tödlichen Waffen. Daran platzte ein Vertrag über rund 200 Millionen Dollar. Die Retourkutsche kam prompt. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als „Lieferkettenrisiko" ein – ein Paragraf, der eigentlich vor Sabotage durch ausländische Zulieferer schützen soll und hier zum ersten Mal öffentlich gegen ein US-Unternehmen zum Einsatz kam. Präsident Trump wies Bundesbehörden an, Claude nicht mehr zu nutzen. Für Anthropic standen Milliarden auf dem Spiel. Am 28. August hat Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco das auf 59 Seiten kassiert: grundlos und rechtswidrig. Ihr Kernsatz: „Der leere Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freibrief, um Kritiker der Regierung zu bestrafen und sich an ihnen zu rächen." Ein Detail aus dem Urteil sagt viel: Das Pentagon arbeitete weiter mit Anthropic, während es die Firma offiziell als Sicherheitsrisiko führte. Fast 150 ehemalige Richterinnen und Richter hatten Anthropic im Verfahren den Rücken gestärkt. Die Regierung will in Berufung gehen – das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was das für dich heißt Ein US-Rechtsstreit über Militärverträge klingt weit weg von deinem Alltag mit KI. Ist er nicht. Drei Dinge nimmst du mit: Nutzungsbedingungen sind keine Deko. Jeder Anbieter schreibt in seine Regeln, wofür seine KI nicht benutzt werden darf. Bei den meisten steht das da, weil es gut aussieht. Hier hat eine Firma diese Regeln gegen ihren mächtigsten Kunden durchgezogen und dafür ein Vermögen riskiert. Das ist der Unterschied zwischen Marketing und Haltung – und du kannst ihn ab jetzt nachprüfen, statt ihn zu glauben.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
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Danke für den Bericht.
ChatGPT zeigt jetzt Werbung – so wirst du sie wieder los, ohne zu zahlen
Seit Montag ist es auch bei uns so weit: Wer ChatGPT gratis nutzt oder den günstigen Go-Tarif hat, sieht Werbung. Direkt unter der Antwort, gekennzeichnet als „Sponsored". Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei – wer zahlt, bleibt verschont. Was die wenigsten wissen: Du kannst die Anzeigen auch ohne Abo loswerden. Kostenlos. OpenAI versteckt die Option in den Einstellungen. So schaltest du die Werbung ab: 1. In ChatGPT die Einstellungen öffnen 2. Auf „Werbeeinstellungen" tippen 3. „Nachrichtenlimits verringern" auswählen Der Haken steckt schon im Namen des Schalters. Werbefrei bekommst du nur gegen eine abgespeckte Version: - deutlich weniger Nachrichten pro Tag, du läufst also schneller ins Limit - keine Bildgenerierung - kein Deep Research Heißt im Klartext: Du zahlst weiterhin nicht mit Geld, sondern mit Funktionen. Oder mit deiner Aufmerksamkeit. Eine dritte Option gibt es nicht. Meine Einschätzung: Der Schritt war absehbar, trotzdem ist er ein Einschnitt. Bisher hast du ChatGPT eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen. Ab jetzt sitzt darunter jemand, der etwas verkaufen will. Noch ist die Werbung sauber getrennt und als Anzeige markiert – die spannende Frage ist, wie lange diese Trennlinie hält. Wenn Werbung eines Tages in die Antwort selbst rutscht, wird es unangenehm, weil du es nicht mehr siehst. Eine gute Nachricht gibt es: Personalisierte Anzeigen sind in Europa und der Schweiz vorerst nicht dabei. Die Werbung richtet sich hier nach dem Thema deiner Frage, nicht nach deinem Profil. Dafür sorgt die europäische Regulierung – ausnahmsweise mal spürbar zu unseren Gunsten. Wer ChatGPT vor allem für Texte, Ideen und Erklärungen nutzt, fährt mit der werbefreien Sparvariante gut. Wer Bilder erzeugt oder recherchiert, wird sie nach zwei Tagen wieder abschalten. Wie hältst du es? Werbung akzeptieren und vollen Funktionsumfang behalten – oder lieber werbefrei mit angezogener Handbremse? Schreib es in die Kommentare.
ChatGPT zeigt jetzt Werbung – so wirst du sie wieder los, ohne zu zahlen
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"Werbung richtet sich hier nach dem Thema deiner Frage, nicht nach deinem Profil" ist schon mal gut. Ich habe allerdings einen paid account also keine Reklame
🇪🇺 Europa hat jetzt seinen eigenen KI-Agenten – und kaum einer redet drüber
Kurze Frage vorweg: Wie oft hast du dir gewünscht, dass deine KI nicht nur klug daherredet, sondern endlich mal anpackt?Genau da setzt Mistral an. Der französische Anbieter hat seinen Chatbot Le Chat in Vibe umbenannt – und das ist kein Marketing-Gag, sondern ein Strategiewechsel. Weg vom Chatfenster, hin zum Arbeitsplatz. Vibe hat jetzt drei Bereiche: 🗨️ Chat – der gewohnte Dialog. 🛠️ Work – die neue agentische Oberfläche, an der die KI Aufgaben selbst erledigt. 💻 Code – die Programmierumgebung (noch nicht ganz fertig). Das Spannende steckt in Work. Zwei Bausteine machen den Unterschied: Konnektoren verbinden die KI mit Gmail, Outlook, Slack oder Github. Sie holt sich die Infos selbst, statt darauf zu warten, dass du alles reinkopierst. Eigene Tools schließt du über MCP an – denselben offenen Standard, den auch Claude nutzt. Skills legen fest, was das Modell kann. Mein Favorit: challenge-my-thinking. Der macht aus der KI einen Sparringspartner, der dir widerspricht, statt dir nach dem Mund zu reden. Und das Beste: Du schreibst eigene Skills einfach als Markdown-Datei und lädst sie hoch. Falls dir das bekannt vorkommt – Skills, Konnektoren, MCP, ein Skill-Baukasten: Ja, Mistral übernimmt fast eins zu eins das Konzept von Anthropic. Finde ich nicht schlimm, im Gegenteil. Es zeigt, dass sich gerade eine gemeinsame Grammatik für agentische KI durchsetzt. Der eigentliche Knaller ist der Absender. Erstmals kommt eine ernstzunehmende agentische Plattform nicht aus dem Silicon Valley, sondern aus Europa. Für alle, die beim Thema Datenschutz und Souveränität zucken, ist das endlich eine echte Wahlmöglichkeit. Free-Version reicht zum Ausprobieren, Pro kostet 14,99 € im Monat. Mein Tipp: Geh rein, bau dir einen eigenen Skill und schau, wie es sich anfühlt. 👉 Und jetzt du: Würdest du für deine sensiblen Daten von einem US-Tool auf eine europäische Alternative wechseln – oder ist dir die Qualität am Ende wichtiger als die Herkunft? Schreib's in die Kommentare.
🇪🇺 Europa hat jetzt seinen eigenen KI-Agenten – und kaum einer redet drüber
2 likes • Jun 21
"lass dich nicht von „europäisch = sicherer" täuschen" Genau, die Hype sorgt schon genugt für blindes Vertrauen. 😉
Die OpenAI Story - PODCast auf DLF
Hallo Zusammen, gestern habe ich zufällig den neuen Podcast des DLF zur Geschichte von OpenAI und Sam Altman gefunden: https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html?gad_source=1&gad_campaignid=23855710500&gbraid=0AAAAACjo7jqzmeoq9imPUierJIndad2CO&gclid=EAIaIQobChMI0djw_8DvlAMVUaWDBx09TjJ2EAAYASAAEgLK7fD_BwE Da kommen immer viele Insides und Zusammenhänge zu tage. Ich bin gespannt, welche Infos dieser Podcast alles hervorbringt, da sehr viele Insides aus dem Silicon Valley auch dargestellt werden. LG Michele
1 like • Jun 21
Danke für den Tip und Link
1-10 of 12
Bettina Kupp
3
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IT, Webseiten (Drupal), Organisieren, Logik, Analysieren, Apple seit1991, Nähen-Stricken-Weben, Spiele, Reisen, Sprachen, Tango Arg., Lesen uvm

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Joined Apr 11, 2026
Düsseldorf
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