Eigenes Cinema Studio bauen mit Claude
# Ich habe mir mein eigenes KI-Filmstudio gebaut – komplett auf meinem NAS
Seit ein paar Tagen baue ich zusammen mit Claude Code an **CinePass Studio** – einer Web-App, in der ich einen kompletten Film entwickle: vom leeren Blatt bis zum fertigen Video.
Alles läuft bei mir zu Hause auf dem NAS, erreichbar von jedem Rechner im Haus über den Browser. Keine Cloud-Abos für die App selbst, keine Installation auf den einzelnen PCs.
Hier kurz, was es kann und warum ein paar Details den Unterschied machen.
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## Das Problem, das ich lösen wollte
Ich wollte einfach alles zentral haben und unabhängig sein von den Cloud LMM's
Jetzt kann ich auch meine Lokale KI fürs prompten verwenden (hab mir einen Nvidia Spark gegönnt
- aber nicht wegen diesem Projekt) auch Gemini, Claude
habe ich jetzt (noch?) nicht implementiert.
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## Was die App kann
**1. Drehbuch mit der KI deiner Wahl**
Projekt anlegen, Idee eingeben – die KI entwirft Akte und Szenen. Danach verfeinert man Szene für Szene. Wählbar pro Nachricht: Claude, ChatGPT, Gemini oder ein **lokales Modell auf meinem eigenen Rechner** (kostenlos, läuft offline). Modell wechseln geht jederzeit, das Projekt bleibt davon unberührt.
**2. Cast & Locations mit Referenzbildern**
Jede Figur bekommt ein Charaktersheet mit Bildern und Beschreibung, sortiert in Ordner. Im Chat rufe ich sie mit **@Name** auf oder ziehe die Karte einfach ins Textfeld.
**3. Der Trick mit den Locations: ein virtueller Raum**
Pro Schauplatz lade ich bis zu zehn Bilder hoch und weise jedem eine **Himmelsrichtung** zu – ein Klick auf N, NO, O, SO … Damit wird der Ort begehbar. Schreibe ich „Figur geht in @gasse1 nach Süden zum Auto", wählt die App automatisch das **Süd-Bild** als Referenz aus.
**4. Video-Erzeugung direkt in der App**
Pro Szene lege ich Shots an. Die KI baut aus meiner Idee den Video-Prompt, dann klicke ich auf „Video erzeugen". Die App spricht direkt mit der Video-Plattform, wartet im Hintergrund, **lädt das fertige Video automatisch herunter** und sortiert es ein:
`renders/akt-01/szene-03/shot-02.mp4`
Habe dazu meine App mit Higgsfield verbunden, kann also direkt Video generieren
**5. Charakter-Konsistenz – das wichtigste Detail**
Erwähne ich @Elias in einem Shot, schickt die App **sein hinterlegtes Referenzbild** an das Videomodell mit. Ergebnis: Die Figur sieht in Shot 20 noch aus wie in Shot 1. Jedes Bild wird dabei **nur ein einziges Mal** hochgeladen – danach merkt sich die App die ID und verwendet sie wieder.
**6. Skills – mein wachsendes Wissen**
Prompt-Anleitungen, die gut funktionieren, speichere ich als Skill und rufe sie mit **/name** auf. Meine aktuellen: ein Regie-Skill für kinoreife Video-Prompts, einer für Charakter-Sheets, einer für die Modellwahl – und einer für räumliche Kontinuität.
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## Die interessanteste Erkenntnis
Video-KI hat **kein 3D-Weltmodell**. Sie „versteht" keinen Raum. Man kann ihr also nicht sagen „dreh dich um und zeig die andere Straßenseite".
Es musste eine Lösung her
> Location /x - Kamera blickt nach Osten → eine Bewegung nach Süden läuft im Bild **von links nach rechts**. Auf dem Rückweg nach Norden entsprechend **von rechts nach links**.
Das versteht jedes Videomodell sofort. Nicht durch räumliches Denken, sondern durch klare Bildanweisungen.
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## Technisch, kurz
Web-App (React + Node) in einem Docker-Container auf dem NAS. Alle Daten – Drehbücher, Bilder, Videos – liegen als normale Dateien bei mir, nicht in einer fremden Cloud. Die Anbindung an die Video-Plattform läuft über eine offene Standard-Schnittstelle mit meinem bestehenden Konto.
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Das ganze ist noch nicht fertig, aber das meiste funktioniert schon.
Die Ironie - ich verwende Claude um später Claude nicht mehr verwenden zu müssen...
Wer hat noch so verrückte Ideen ??
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Johann Pass
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Eigenes Cinema Studio bauen mit Claude
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