Der Weg der Inkarnation
Soeben hat der Themenabend stattgefunden, wo wir den gesamten Weg der Inkarnation nachgespürt haben - aus einem kausalen/nicht-dualem Raum, wo deine Mission ursprünglich entstand, durch den subtilen Raum deiner Seele, bis hin in die grobe Welt der Erde und fünf Sinne.
Falls du den Call verpasst hast, mag ich dir eine kleine Zusammenfassung geben.
Falls du bei dem Call dabei warst, mag ich dir eine kleine Erinnerungsstütze anbieten, denn ich bin echt sehr neugierig, wie du den Call für dich erlebt hast!
Den Call findest du – unterteilt in Einleitung und Meditation (ca. 1 Stunde) – im Classroom im neuen Ordner „Themenabende“". Da der Call nur für Premium-Mitglieder einsehbar ist und du noch nicht dabei bist - hier kannst du dazu hüpfen (auch nur für einen Monat)!
𝐃𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐈𝐧𝐤𝐚𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 - 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧𝐟𝐚𝐬𝐬𝐮𝐧𝐠
Ich hatte für diese Reise mehrere Thesen aufgestellt, welche schon vor langer Zeit von vielen Weisen und Heiligen erkannt und benannt wurden:
  1. Kosmos und Selbst sind Nicht-zwei. Das absolute Jenseits ist das radikale Diesseits - auch wenn es lange nicht so aussieht.
2. Der grobe Körper schaut in diese stoffliche Welt, das Auge des Geistes schaut in die subtile Welt und die Augen deiner Seele schauen in die kausale/nicht-duale Welt, aus der wir ursprünglich gekommen sind (und die wir nie ganz verlassen)
3. Energie ist ewig und so hat Leben auch keinen Anfang oder Ende in der Zeit. Es wandelt sich, von Form zu Form, um zu wachsen und zu werden. Das tibetische Totenbuch beschreibt die "Zwischenwelt" zwischen den Leben "Bardo" (tibetisch für Zwischenzustand). So wie man sich manchmal nicht an Träume erinnern kann, erinnern sich die meisten Menschen auch nicht mehr an ihren "Traum" zwischen den Leben.
Mit diesen drei Grundannahmen sind wir auf eine Reise gegangen.
𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞 - 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧𝐟𝐚𝐬𝐬𝐮𝐧𝐠
Bevor wir unsere Reise durch den Kosmos beginnen, haben wir uns zuerst tief in diese Erde verankert, sodass das eigene Licht von Steiß bis zum Kern der Erde angebunden wird und stets, während der ganzen Reise, im Körper als Anker bleibt. Sollte man sich auf der Reise verlieren oder "verlaufen", kann man jederzeit in seinen Körper in die Gegenwart zurückkehren.
Gut verankert mit der Erde sind wir als Lichtkörper nach oben gereist, immer weiter hoch, bis du die Erde unter deinen leuchtenden Füßen wahrnehmen konntest.
Dort haben wir zunächst losgelassen - alles, was dich an die Erde bindet. Und so gelöst, drehten wir uns in Richtung des leersten und absoluten stillsten Raumes im ganzen Kosmos. Dein Selbst weiß wo das ist und mit großer Geschwindigkeit sind wir dahin.
Es wurde leerer und stiller bis sogar die Idee an Klang oder Form absurd schien. Es wurde weiter, leichter, freier, offener und immer ruhiger.
In diesem leeren Raum war so offensichtlich, dass ein Selbst nur eine Verkrümmung, eine Kontraktion des Bewusstseins ist und daher haben wir uns an diesem Ort aufgelöst und jede Form des Selbst losgelassen, um eins zu werden mit dem leeren Raum. Ein ruhender, stiller, atmender und doch überbewusst wahrnehmender Raum.
In diesem Raum, aus ihm selbst heraus, kam etwas wie ein Nebel, der sich nach und nach zu einem multidimensionalen Klang- und Farb-Bild verwandelte - in eine Form von solcher Schönheit, dass es dich ganz erfüllt und die Sehnsucht weckt, diese Form lebendig werden zu lassen. Diese Form einmal selbst zu erleben. Das ist das Bild der ursprünglichen Mission und wir haben diese Energie erneut in den Körper eingeladen, dort frei und in allen Farben wieder fließen zu lassen.
Die Farben und den Klang der eigenen Mission einatmend "entstand" eine formhafte Seele, welche Dichte, Raum und Zeit kennenlernte. Sobald der kausale Raum verlassen wird und die Seele eintritt in diese Welt der Form, erfährt sie zum "ersten Mal" die Enge und Dichte dieser Dimension. Eine Enge, die sich von Bedrängnis bis Gefangenschaft anfühlen kann. Doch durch diese Limitierung bekommt deine Mission einen eigenen Tempel, eine eigene Ausdehnung und ein eigenes Königreich des Wirkens.
Mit dieser Form, in dieser Welt, gefüllt mit dem ursprünglichen Glanz deiner Mission, reisten wir zur Erde. Mit den ersten Strahlen der Erde kommt auch die Erkenntnis wie groß sie ist...wie alt...und wie viele Menschen hier sind.
Hier muss ich meine Beschreibung etwas verkürzen, da wir die maximal eingefrorensten Anteile des Selbst gesucht, gefunden und wieder ins Fließen gebracht haben, doch eine zu kurze Beschreibung könnte entweder falsche Hinweise vermitteln oder schlicht zu viel Angst machen. Man kann sagen, dass die Übung ein weiteres Indiz dafür ist, dass selbst in der tiefsten Dunkelheit ein Licht leuchtet.
Mit der Kraft der Anteile, die sich noch vor der Inkarnation abgespalten haben, zusammen mit all dem vorher Gesammelten, sind wir näher zu Erde, bis zur Aura (dem sozio-energetisch-morphischen Feld) der Erde. Mutig und wissend, dass dort unten das Spielfeld der eigenen Mission ist, haben wir uns in das Aurafeld der Erde hineinfallen lassen. Je tiefer es in diese Aura ging, desto mehr wurde das Selbst konkret geformt von den kollektiven Feldern von Menschheit, Nation und Kultur, Ahnen und Familie, Geschlecht oder Körperlichkeit.
Als wir auch diese Auraschichten der Erde mit der Logosynthese adressiert hatten, sind wir dem Zeitstrahl zurück ins Jetzt gefolgt: Zurück genau dorthin, wo die Reise begonnen hat. Es war wie, als ob der Lichtkörper, der die Reise unternommen und vom kausalen, subtilen und groben Raum der Einfaltung alle Farben, Klänge und Frequenzen eingesammelt hat, wie eine Feder in den eigenen Körper fällt. Dort hat er sich vermischt mit der Energie, die bereits da war und ergab eine vollkommen klare Offensichtlichkeit: Die Grundlage deiner Mission ist, dass du hier bist. Ganz hier! Alles Bedeutsame in deinem Leben, baut darauf auf, dass du hier bist.
𝐖𝐢𝐥𝐥𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧!
Es war mir eine große Freude diesen Abend für dich auszuarbeiten, vorzubereiten (ich habe die Einleitung tatsächlich drei Mal vorbereitet^^) und die Meditation anzuleiten! Danke, dass du dabei warst - ich hatte mehrmals den Eindruck, uns gemeinsam auf dieser Reise zu sehen und hatte nachher auch gesagt, dass wir nicht alleine waren...da waren noch mehr. Vielleicht du, wenn du nicht live dabei warst und die Meditation wiederholst? Vielleicht andere Wohlwollende? Wer weiß - es braucht wohl auch keine Deutung. Wichtig war nur: Unser gemeinsames, aufrichtiges Erforschen, Hinspüren und Heilen erschafft ein Feld, was jeden von uns hier tragen kann. Klar, es braucht Einstimmung auf das Feld, doch es ist weit, offen, annehmend und für alle, die sich darauf einlassen wollen. Das ist heute Abend wieder geschehen und ich danke dir wirklich von Herzen dafür! Damit gibst du auch mir die Chance meine Mission mit dir zu teilen <3
Ich bin gespannt, was du erlebt hast! Teile es sehr gerne mit uns <3
Schönen Abend dir!
PS: Nächster Call ist der HD-Learning-Call, nächsten Donnerstag, 09.07 um 20 Uhr!
Gereon
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18 comments
Gereon Ingendaay
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