Warum ich endlich verstehe, warum Karfreitag "Good Friday" heißt
Mir ist in den letzten Tagen etwas aufgefallen:
In vielen Communities Posts zur Karwoche und Ostern. Aber wenig Resonanz.
Und ich glaube, ich weiß warum.
Weil viele nichts mehr damit anfangen können.
Ich übrigens auch lange nicht.
Ich bin sogar aus der Kirche ausgetreten.
Als nebenberufliche Kirchenmusikerin.
💔
Zu viel Dogma.
Zu viel Angst.
Zu wenig echtes Leben.
💔
Und dann kam diese Karwoche.
Nicht als religiöses Konzept.
Sondern als Erfahrung.
Ausgelöst durch eine Frage von , Lebenstheologin:
„Was in dir will auferstehen?“
Diese Frage hat etwas in mir bewegt. Und unsere Gespräche haben etwas in mir verändert.
💙
Danke, Veronika –
für deine Tiefe, deine Klarheitund dafür, dass du Theologie so ins Leben übersetzt, dass sie plötzlich Sinn macht.
Plötzlich habe ich verstanden:
Die Karwoche hat viel weniger mit Kirche zu tun, als wir denken.
Und viel mehr mit uns selbst.
💙
Ich kenne meinen eigenen Karfreitag.
Hirntumor.
Die Angst vor der OP:
👉 Wache ich wieder auf?
👉 Und wenn ja – wie?
Das ist Karfreitag.
Die dunkle Nacht der Seele.
💔
Und dann kommt dieser Moment:
„Dein Wille geschehe.“
Nicht Aufgeben.
Sondern Loslassen.
🌑
Ich war wie ein Samen in der Erde.
Dunkel. Still.
Und doch beginnt genau dort Leben.
🌱
Heute sehe ich es so:
Die Karwoche ist für mich die älteste Change-Kurve der Welt.
Karfreitag: Zusammenbruch
Karsamstag: Leere
Ostern: Transformation
Was mir geholfen hat:
Akzeptanz. Hingabe. Vertrauen. Und Barmherzigkeit.
Mercy heals.
💙
Ich glaube heute:
Jesus ist kein unerreichbares Ideal.
Sondern ein Spiegel.
Für das, was im Menschen möglich ist.
💙
Mein Karfreitag, mein Hirntumor wurde zu meinem größten Geschenk.
Und deshalb verstehe ich heute:
Warum dieser Tag im Englischen „Good Friday“ heißt.
Nicht, weil er sich gut anfühlt.
Sondern weil daraus etwas Gutes entstehen kann.
🌱
Aus unseren Gesprächen sind übrigens auch Podcastfolgen zur gesamten Kar- und Osterwoche entstanden –
in denen wir genau diese Verbindung aus Erfahrung und Bedeutung gemeinsam beleuchten.
Ich werde sie in den nächsten Wochen teilen.
Wenn du neugierig bist, findest du sie bald auch schon auf dem YouTube-Kanal von Veronika.
Mich würde interessieren:
👉 Kennst du solche Momente, in denen etwas in dir „sterben“ musste,
damit etwas Neues entstehen konnte?
Ich wünsche Euch von Herzen "Frohe Ostern". ♥️
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6 comments
Monika Hobelsberger
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Warum ich endlich verstehe, warum Karfreitag "Good Friday" heißt
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