Hier endet KI für mich: Nicht alles, was möglich ist, ist okay.
In Social Media wird gerade unfassbar viel gefakt. Avatare. KI-Stimmen. Szenen, bei denen du nicht mehr weißt, ob da gerade ein Mensch spricht oder ein sauber trainiertes Modell. Und ehrlich? Mir nimmt das zunehmend die Freude. Ich mag KI. Wirklich. So wie ich gute Special Effects in Filmen mag. Und ich bin der Letzte, der etwas dagegen hat, den eigenen Arbeitseinsatz zu verringern. Aber ich sehe auch die Kehrseite. Gerade denke ich oft: Podcasting ist eines der letzten Biotope, das man nicht einfach komplett faken kann. Nicht glattbügeln. Nicht perfekt rendern. Und gleichzeitig wissen wir alle: Ein Abo bei ElevenLabs reicht, und Stimmen sind plötzlich austauschbar. Für mich ist genau da eine rote Linie. Eine, die ich persönlich niemals überschreiten würde. Wenn jemand eine Sprach- oder Sprechstörung hat. Wenn ein Podcast übersetzt wird. Wenn es um Barrierefreiheit geht. Dann bin ich völlig fein damit. Fake aus Bequemlichkeit? Schwierig. Verdammt schwierig. Denn wenn ich einen Podcast höre und irgendwann merke, dass da nicht die Person spricht, der ich eigentlich zuhören wollte, würde ich mich ehrlich gesagt ziemlich verarscht fühlen. Für mich liegt die Kraft von Podcasts genau hier: in der echten Stimme. In Ecken und Kanten. Im Atmen, Zögern, Nachdenken. Jetzt interessiert mich eure Haltung: Wo zieht ihr eure persönliche Grenze? Was heißt für euch „echt bleiben“ im Podcasting in einer Welt, in der technisch immer mehr möglich ist? Ich bin gespannt, wie ihr das seht. Schreibt einfach mal eure Sicht der Dinge als Kommentar hier drunter.