Wenn der Dollar fällt … dann gibt es immer noch den Stablecoin
Die amerikanische Welthegemonie beruht mindestens ebenso sehr auf Amerikas finanzieller wie auf seiner militärischen Macht. Würde die Nachfrage nach Dollars und amerikanischen Staatsanleihen zusammenbrechen – was durchaus passieren könnte –, wäre das das Ende des amerikanischen Weltreichs. Deshalb hat Washington einen Plan B entwickelt: den Stablecoin. Diese privatisierte Kryptowährung soll nach dem Willen der politischen Kreise um Trump zum Herzstück des Finanzsystems der Zukunft werden.
Die Aufrechterhaltung eines Weltreichs ist teuer. Die USA finanzieren ihre gigantischen Ausgaben durch Steuern – und durch Schulden. Letzteres geschieht durch die Ausgabe von Staatsanleihen, sogenannten Treasuries. Die Frage ist, wie lange insbesondere ausländische Akteure noch bereit sind, diese amerikanischen Schuldtitel zu kaufen. Die amerikanischen Haushaltsdefizite steigen weiter an, und die Staatsverschuldung wächst unaufhaltsam – derzeit auf fast 40 Billionen Dollar. Das sind 300.000 Dollar pro Haushalt. Amerikanische Haushalte und Unternehmen haben zusammen außerdem noch rund 40 Billionen Dollar Schulden – zusätzlich zur Staatsverschuldung.
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Horst D. Deckert
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Wenn der Dollar fällt … dann gibt es immer noch den Stablecoin
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