Letzte Woche, nach dem Launch, fiel ich wieder einmal in ein großes Loch, fühlte mich verkehrt und wollte alles hinschmeißen. Was ist passiert: Ich war so stolz Gründungsmitglied zu sein, fühlte mich bestätigt und war voller Elan. Genau das passte meinem alten System nicht, Erfolg haben ist nicht vorgesehen und so machte ich mich selbst nieder“ ich bin nicht gut genug für die Community, ich kann nichts geben, die anderen sind viel besser, weiter…“ Das wurde dann noch verstärkt durch die tiefgehenden Posts in der Community, und ich fühlte mich nur noch verkehrt.
Dazu kommt, dass meine Tochter in der Prüfungsphase ist und entsprechend anstrengend. Auch hier hatte ich das Gefühl verkehrt zu sein und nichts geben zu können. Heute, durch den Post von „Urwunde im Alltag“ angeregt, schaute ich genauer hin. Ich ging die 4 Schritte zum inneren Frieden und erkannte, dass ich wieder bei der Entstehung meiner Urwunde bin, als ich als 6-Jährige stolz auf eine Leistung war. Statt diese zu würdigen, wurden nur meine Schwächen thematisiert Jetzt konnte ich die kleine Barbara in den Arm nehmen und für sie da sein. Ab diesem Moment öffnete sich mein Blickwinkel und ich konnte wieder sehen, wie weit ich schon gekommen bin und was ich gerne anderen weitergeben möchte.