Für wen ist das Essenz-Modell?
Ich möchte einen Gedanken teilen, der mich seit Wochen beschäftigt: Das Essenz-Modell hat seit 2021 viele Anläufe unternommen in der Online Welt sichtbar zu werden. Damals mit einem skalierenden Funnelsystem, das unschlagbar schien! Dann mit der Skool Plattform, mit der endlich alles möglich ist, was früher unmöglich war: Videos direkt mit dem Handy aufnehmen und posten, Meisterkurse konzipieren, im Calendar organisieren, direkt das Honorar abrechnen. Und das gegen einen geringen Monatsbeitrag. Ich war und bin fasziniert. Doch es gibt keine 300 zahlenden Member wie in anderen Gruppen, keine Enthusiasten, die eine Flamme hinter ihrem Namen sehen wollen (50 Tage durchgehende Anwesenheit mit liken und Beiträgen). Was es gibt, ist ein innerer Kreis von Begeisterten, die das Wissen und die Weisheit des Modells tief durchdrungen haben und sich mit Hingabe hier austauschen. Dass mich das mit unbändiger Freude erfüllt, dürfte jedem klar sein. Jetzt kommt mein Gedanke, für den ich mir eure Kommentare wünsche: Das Essenz-Modell ist in seiner scheinbaren Einfachheit so hoch komplex, tiefgründig und spirituell, dass es die meisten Mindsets überfordert. Wie die Somalierin, die sich mit dem Koran nicht auseinander setzen wollte. Also die eigene Welt nicht erkennen wollte, geschweige denn verlassen. Dass jeder eine Gabe, eine Lebensaufgabe in sich trägt, ist für viele schon denkbar. Im Alltag sie zu leben, nahezu unmöglich. Doch das größte Erwachen ist nur ganz wenigen möglich: das Quadrat des Überlebens als reine Illusion des Minds zu erkennen. Zu sehr hängt das Ego am Schmerz und den alten Verwundungen mit seiner Überlebensstrategie. Ein Perspektivenwechsel scheint unvorstellbar. Für wen ist also unser Model und die immer tiefer gehenden Erkenntnisse? Früher dachte ich, es sei ein Volksmodell, da es so einfach strukturiert ist. Heute erkenne ich ohne Drama, dass es nur einer besonderen Elite zur Verfügung stehen kann. Wache Geister, die auf dem Weg sind sich tief zu erkennen, und im Essenz-Modell eine Landkarte ihres wahren Seins in Händen halten. Die ein Ziel vor Augen haben, das höher ist und tiefer geht, als jede materielle Sehnsucht.