Hallo zusammen, ich mache es kurz und komplett ehrlich: Ich bin aktuell wieder völlig von der Spur abgekommen. Ich stehe eigentlich ganz am Anfang, was Sport und mehr Bewegung angeht. Mein Problem ist gerade nicht das Wissen – die Theorie habe ich verstanden. Mein Problem ist die Umsetzung im Alltag und schlichtweg die Faulheit, die mich immer wieder einholt. Wenn man 25 Jahre lang faul war und Sport im Grunde abgelehnt hat, ist die Anziehungskraft der alten Gewohnheiten und der Alltagsstress einfach verdammt riesig. Ich falle im Moment ständig zurück ins Nichtstun. Ich habe aktuell einfach das Gefühl, dass mir dieser ganz besondere „Klick“ im Kopf fehlt – genau wie beim Rauchen aufhören. Das Wissen ist da, aber der Schalter legt sich nicht um. Man wartet irgendwie darauf, dass die Motivation kommt, aber die alten Gewohnheiten ziehen einen immer wieder zurück auf die Couch. Dabei gab es dieses Jahr schon echte Erfolge, auf die ich eigentlich aufbauen will: - Liegestütze: Die bekomme ich mittlerweile gut hin! - Klimmzüge: Hier geht aktuell noch gar nichts (da fehlt die Zugkraft noch komplett). - Ernährung: Läuft so „halb/halb“, da ist noch viel Luft nach oben. Ich schreibe diesen Beitrag hier im Forum, um die Karten auf den Tisch zu legen und mir selbst den nötigen Tritt in den Hintern zu verpassen. Ich will gar nicht direkt von 0 auf 100 starten, sondern einfach nur wieder überhaupt in die Umsetzung kommen, ohne ständig wieder abzubrechen. Ich muss weg von dem Selbstbild des „faulen Menschen“ und hin zu jemandem, der einfach anfängt, was für sich zu tun – und sei es nur für wenige Minuten am Tag. Kennt jemand von euch diese mentale Blockade? Wie habt ihr diesen Schalter im Kopf am Anfang umgelegt, wenn die alten Muster so tief sitzen? Und habt ihr Tipps, wie ich mit meiner Basis (Liegestütze klappen, Klimmzüge noch nicht) einen extrem simplen Wiedereinstieg finde, der mich im Alltag nicht direkt wieder überfordert? Viele Grüße, Michael