Wenn du einfach einen Text-Prompt an ein KI-Videomodell schickst, überlässt du dem Modell alle gestalterischen Entscheidungen: Aussehen der Person, Lichtsituation, Komposition, Kameraabstand, Farbpalette. Das Modell entscheidet. Nicht du.
Das Ergebnis ist meistens okay. Manchmal sogar gut. Aber es ist selten das, was du dir vorgestellt hast — und du hast wenig Handhabe, es gezielt in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Startframes lösen dieses Problem.
Was ist ein Startframe?
Ein Startframe ist ein einzelnes Bild, das du dem Modell als ersten Frame deines Videos mitgibst. Das Modell generiert dann nicht mehr das Video von Grund auf neu — es generiert nur noch die Bewegung, die aus diesem Bild heraus entsteht.
Die Konsequenz ist fundamental: Alle Entscheidungen, die du im Startframe getroffen hast, bleiben erhalten. Die Beleuchtung ist gesetzt. Die Komposition ist gesetzt. Der Look der Person oder des Produkts ist gesetzt. Das Modell hat keinen Spielraum mehr, wild zu interpretieren — es muss von deinem Bild ausgehen.
Das klingt wie eine kleine technische Anpassung. In der Praxis ist es der Unterschied zwischen einem Zufallsgenerator und einem Produktionswerkzeug.
Warum das für professionelle Arbeit entscheidend ist:
Wenn du KI-Video für Kundenprojekte, Kampagnen oder Brand Content nutzt, brauchst du Konsistenz. Dieselbe Person soll über mehrere Shots gleich aussehen. Das Produkt soll immer dieselbe Farbe haben. Der Look soll zum Briefing passen.
Mit reinem Text-to-Video ist das schwer bis unmöglich. Mit Startframes wird es machbar — weil du das Ausgangsbild kontrollierst.
Wie du einen Startframe generierst:
Das Modell, das wir im Workshop für Startframes nutzen, ist Nano Banana 2. Es ist spezialisiert auf die Generierung von Einzelbildern, die als konsistente Ausgangsbasis für Videomodelle funktionieren. Der Basis-Prompt dafür liegt im Skool-Post direkt darunter.
Der Workflow ist einfach:
Bild in Nano Banana 2 generieren → als Startframe in Krea AI (oder direkt in Kling 3.0) hochladen → Bewegungs-Prompt schreiben → generieren.
Du wirst sofort sehen, wie viel kontrollierbarer die Ergebnisse werden.