was für ein Samstag im AYNI am Stüverhof! Diesmal haben wir nicht nur über KI geredet – wir haben sie hinterfragt, ethisch eingeordnet und selbst Leitlinien für ihren Einsatz formuliert. Denn KI ist kein Selbstzweck: Sie braucht unsere Werte, unser Wissen und unsere Verantwortung, um wirklich nützlich zu sein.
Was uns bewegt hat:
1. KI-Grundlagen – klar und greifbar
- Wie KI funktioniert: Von der Eingabe über Tokens und Modelle bis zur Ausgabe – und warum Vektordatenbanken der Schlüssel zum Kontextverständnis sind.
- Cloud vs. lokale KI: Skalierbarkeit vs. Datenschutz, Geschwindigkeit vs. Kontrolle. Wo steht ihr?
- Aktuelle Modelle im Vergleich: Mistral, Claude, Grok & Co. – wer ist analytisch, wer kreativ, wer schnell? (Spoiler: Gemini punktet bei Reasoning, Claude bei Kreativität.)
2. Ethik & Datenschutz – kein Luxus, sondern Pflicht
Die 5 Säulen der KI-Ethik (EU-Richtlinien):
- Menschliche Aufsicht (KI unterstützt, entscheidet nicht allein)
- Robustheit & Sicherheit (Zuverlässigkeit in unerwarteten Situationen)
- Datenschutz (Persönliche Daten = heilig)
- Transparenz (Nachvollziehbare Entscheidungen)
- Fairness (Keine Diskriminierung – weder absichtlich noch durch fehlerhafte Daten)
Ethische Dilemmata zum Mitdenken:
- Soll eine KI im autonomen Auto Leben gegeneinander abwägen?
- Darf eine KI in der Medizin über Beatmungsgeräte entscheiden?
- Was tun, wenn eine KI im Recruiting Frauen benachteiligt – aber das Unternehmen es weiß?
3. Aktuelle Schlagzeilen – was uns betrifft
- Cloud Act: US-Anbieter müssen Daten auf Anordnung herausgeben – Serverstandort „EU“ schützt nicht!
- EU schwächt AI Act: Weniger Doppelregulierung, aber Hochrisiko-Fristen erst ab Dez. 2027.
- Deepfake-Verbot ab Dez. 2026: Udify-Apps verboten, KI-Inhalte brauchen Wasserzeichen (Kennzeichnungspflicht ab Aug. 2026).