Der Tool-Markt für KI-Video ist gerade gleichzeitig reifer und unübersichtlicher geworden. Reifer, weil es echte Qualitätsunterschiede gibt, über die man diskutieren kann. Unübersichtlicher, weil gefühlt jede Woche ein neues Modell lanciert wird. Hier ist, was aktuell wirklich relevant ist.
**Seedance 2.0**
Bytedances Stärke liegt bei Körperbewegungen — dynamische Szenen, Tanz, Sport, Menschen in Aktion. Wenn es darum geht, Bewegung glaubwürdig darzustellen, ist Seedance derzeit eine der stärksten Optionen. Einschränkung: Gesichter sind gesperrt, USA-Markt ausgeschlossen. Geopolitisch im Blick behalten.
**Kling 3.0**
Das aktuell vielseitigste und verlässlichste Modell auf dem Markt. Besonders stark bei Fashion Editorials und allem, was konsistente Charakterdarstellung braucht. Cineastische Kontrolle, native Audio-Generierung, Multi-Shot-Funktionalität. Kling 3.0 ist das Modell, mit dem wir im Workshop am intensivsten arbeiten — dazu mehr in den nächsten Posts.
**WAN 2.6**
Alibabas Open-Source-Modell. Der entscheidende Unterschied: du kannst es auf deiner eigenen Hardware lokal betreiben. Für alle, denen Datensouveränität wichtig ist oder die mit sensiblem Material arbeiten, ist das ein echter Vorteil. Die Qualität ist gut, auch wenn sie nicht ganz an Kling heranreicht.
**Veo 3.1**
Googles Modell überzeugt durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Realismus. Wenn das Budget eine Rolle spielt und du trotzdem beeindruckende Ergebnisse willst, ist Veo 3.1 einen Blick wert.
**Sora 2 — eine Randnotiz**
War da. Ist weg. Ab 26. April offline. Für die Vollständigkeit erwähnt, aber nicht mehr relevant.
**Krea AI — die Plattform, die wir empfehlen**
Statt dich durch fünf verschiedene Oberflächen zu arbeiten, bündelt Krea AI die wichtigsten Modelle (darunter Kling und Veo) auf einer einzigen Website. Schnell, unkompliziert, gut für den Einstieg — und gut genug für professionelle Workflows.
Mit dem Code `R9HUY8HU` erhältst du 3.000 Compute Units als Startguthaben.
Kurzform der Empfehlung: Fang mit Krea AI an. Lern dort die verschiedenen Modelle kennen. Wenn du weißt, welches für deinen Use Case am besten passt, kannst du immer noch direkt zur jeweiligen Plattform wechseln.