Auferstehen heißt aus dem Herzen stehen
Wahre Verwandlung geschieht oft in der Stille, abseits der großen Inszenierungen, wenn das Alte leise zerfällt und Platz für eine Form des Seins macht, die wir zuvor kaum zu träumen wagten. Es ist die Einladung, den Schmerz und die Dunkelheit nicht als Ende, sondern als notwendigen Keim für das Neue zu begreifen, das im Verborgenen bereits Gestalt annimmt. In meinem Blogartikel begleite ich dich durch die Qualitäten dieser Zeit, die als Wegweiser für deine eigene innere Wandlung dienen können, weit über religiöse Bräuche hinaus: Die Osternacht: Warum die Dunkelheit die Voraussetzung für das Leben ist und wie wir in der Stille der Leere das Ungelebte in uns entdecken, das nun ans Licht drängt. Ostersonntag: Die Begegnung am leeren Grab, in der Maria aus Magdala in ihrer tiefen Trauer zunächst nur den Gärtner vermutet. Erst als Jesus sie beim Namen nennt, erkennt sie mit dem Herz, was der Verstand nicht fassen kann. Jesus sagt: "Halte nicht an meinem gewohnten Körper fest, Wie Maria sind auch wir aufgefordert, uns über gewohnte Erscheinungsformen hinaus für das Mehr der Wirklichkeit zu öffnen und diese verwandelte Lebendigkeit in den Alltag mitzunehmen. Denn Ostern fragt nicht, ob du alles richtig glaubst, sondern wo in dir sich neues Leben regt. Es ist ein heilsamer Riss im Alten, der dir ermöglicht, dein Leben neu zu erzählen, während du dich entscheidest, dem Leben wieder neu zu begegnen, bewusst, wahrhaftiger und voller Kraft. Mach dir bewusst: Was öffnet sich in dir, wenn du dich in deine Ganzheit aufrichtest? Ich freue mich auf den Austausch darüber, welches alte Muster bei dir gerade Platz für etwas Zartes macht und wo du spürst: Ich bin nicht mehr die oder der, die ich mal war. In diesem Sinne wünsche ich dir eine wirklich wundervolle Osterzeit, in der sich auch in deinem Alltag neues Leben zeigt!