Ich beobachte immer mehr, dass man langsam den typischen „Charakter“ von Suno heraushört. Diese Bemerkung kommt inzwischen öfter — auch von Bekannten, die meinen Musikstil gut kennen. Dabei fällt auch häufig der Punkt, dass es mit der Zeit etwas langweilig wirken kann, weil alles sehr sauber, sehr perfekt und fast schon zu glatt klingt — ähnlich wie bei KI-generierten Bildern. Technisch beeindruckend, aber manchmal fehlt vielleicht etwas Rauheit, Persönlichkeit oder Unvollkommenheit. Meine eigentliche Frage ist: Obwohl ich sehr viel aus meinen eigenen Kompositionen, Ideen und musikalischen Ansätzen in Suno einbringe, besteht trotzdem die Gefahr, dass am Ende eher der typische Suno-Sound erkennbar ist als meine eigene Handschrift? Und kann genau diese Perfektion dann dazu führen, dass es trotz eigener Grundlage irgendwann langweilig wirkt? Anfangs war ich Suno gegenüber sehr skeptisch. Gleichzeitig war ich aber auch überrascht, was aus meinen musikalischen Ideen entstehen kann — besonders dort, wo ich selbst technisch oder gesanglich an Grenzen stoße. Trotzdem bleibt bei mir die Frage: Klingt das am Ende vielleicht zu sehr „aus der Dose“?Ich bin mir da nicht ganz sicher und würde gerne wissen, wie ihr das einschätzt. Gruß, Werner