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Warum Erfolg oft nur Glück ist | Die wichtigste Lektion aus „Narren des Zufalls“
Erfolg ist beeindruckend. Scheitern ist lehrreich. Die meisten von uns suchen Rat bei den Gewinnern. Doch was wäre, wenn wir viel mehr von den Menschen lernen könnten, die alles verloren haben? Warum unterschätzen wir den Zufall so häufig? Und warum halten wir Erfolg so oft für den Beweis von Können? In meinem neuen Video geht es um die wichtigsten Gedanken aus „Narren des Zufalls“ – einem Buch, das meine Sicht auf Erfolg, Risiko und gute Entscheidungen nachhaltig verändert hat. Mich interessiert eure Meinung: Würdet ihr eher den erfolgreichen Anleger oder den gescheiterten Anleger um Rat fragen – und warum? 🎥 Das Video findet ihr hier 👇
1 like • 5d
Als ich früher noch intensiv Fußball geschaut habe, ist mir aufgefallen, dass nicht immer das Talent allein über Erfolg entscheidet, sondern wie widerstandsfähig ist der Körper des Leistungssportlers (siehe auch andere Sportarten). Der, der auf der Strecke geblieben ist, war sogar besser, talentierter, aber der Körper war nicht robust genug oder du wurdest bei einem deiner schlechtesten Spiele beobachtet. Falsche Zeit , falscher Ort und schon ist der Verlauf ein gänzlich anderer.
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
Manchmal frage ich mich, ob eine Gesellschaft nicht genau dann in Schwierigkeiten gerät, wenn sie beginnt, ihre größten Erfolge für selbstverständlich zu halten. Stell dir vor, ein Außerirdischer landet in Deutschland. Er schaut sich um. Volle Supermärkte. Warme Wohnungen. Krankenhäuser. Straßen. Internet. Autos. Urlaubsreisen. Und dann beobachtet er die Menschen. Sie streiten darüber, wer für all das verantwortlich ist. Nicht darüber, wie man es erhält. Das fand ich schon immer faszinierend. Als Friedrich Merz sagte, dass es schwieriger sei, eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern als ein zerstörtes Land wieder aufzubauen, entstand sofort Empörung. Mich interessiert etwas anderes. Was wäre, wenn Wohlstand dieselbe Wirkung auf Gesellschaften hätte wie Zucker auf den menschlichen Körper? Am Anfang fühlt es sich großartig an. Später wird jede Bewegung anstrengender. Nach dem Krieg mussten die Menschen Häuser bauen. Heute bauen wir Formulare. Nach dem Krieg fehlte Zement. Heute fehlen Genehmigungen. Nach dem Krieg brauchte man Maurer. Heute braucht man Gutachter, Berater, Prüfer, Kontrolleure und jemanden, der kontrolliert, ob die Kontrolleure richtig kontrollieren. Fortschritt, nehme ich an. Manchmal stelle ich mir vor, wie ein Handwerker aus dem Jahr neunzehnhundertfünfzig in unsere Zeit reist. Er möchte eine kleine Werkstatt eröffnen. Wahrscheinlich hätte er sein Geschäft gebaut, bevor er verstanden hätte, welche Formulare er ausfüllen muss. Und genau darin steckt vielleicht eine unangenehme Wahrheit. Menschen fürchten Armut. Gesellschaften sollten Bequemlichkeit fürchten. Armut zwingt zum Handeln. Bequemlichkeit erzeugt Geschichten darüber, warum Handeln gerade nicht möglich ist. Ich beobachte das nicht nur in der Politik. Ich beobachte es an den Finanzmärkten. In Unternehmen. In Familien. Überall. Sobald etwas lange funktioniert, entsteht die Überzeugung, es müsse immer funktionieren. Die Börse steigt? Dann wird sie wohl weiter steigen. Die Renten werden gezahlt? Dann werden sie wohl weiter gezahlt.
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
1 like • 21d
Es ist nicht der Mangel an Geld, sondern der Mangel die Situation nicht zu erfassen. Fähige Köpfe sollten dazu in der Lage sein. Stellt sich wieder die Frage….. können oder wollen sie nicht…..🤔😉
So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
Viele stellen sich bei der Lagerung von Edelmetallen über die Noble Metal Factory ein "persönliches Schließfach" im Hochsicherheitslager vor. Aber stimmt das? Nicht ganz! Wenn man ein professionelles Edelmetalllager betritt, sieht man KEINE kleinen Fächer. Sondern Paletten mit Barren und massive Tresorräume. Der Zugang ist mehrstufig gesichert, nur wenige Menschen kommen überhaupt hinein (zum Beispiel Ronny 😁). Edelmetalle werden dort meist in Sammelverwahrung gelagert: große Bestände, hochgesichert, eindeutig den jeweiligen Eigentümern zugeordnet. Für Anleger hat diese Form der Lagerung drei praktische Vorteile: 1. Deutlich höhere Sicherheit als zuhause. Denn private Tresore sind wenig geschützt und oft nicht voll oder nur teuer versicherbar. 2. Mehr Schutz als ein Bankschließfach. Alles liegt außerhalb des Bankensystems und in einer Infrastruktur, die für physische Werte gebaut wurde und nicht einfach so zugänglich ist. 3. Professionelle Absicherung. Transport, Versicherung gegen Naturkatastrophen etc., Dokumentation und regelmäßige Bestandsprüfungen sind Teil des Systems. ➡️ So wie hier auf den Bildern aktuell; Ronny prüft die Bestände der Kunden in Zürich im Hochsicherheitslager!
So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
2 likes • Mar 13
In Zürich war ich auch schon ein bisschen was für den Notfall holen, bin aber nicht so weit wie Ronny gekommen. 😉
2 likes • Mar 13
Yes. War sehr unspektakulär.
Der teuerste Unternehmer bei VW ist gar keiner
Volkswagen streicht Zehntausende Jobs. Der Gewinn bricht um 44 % ein. Und der bestbezahlte Mann im Konzern? Ein Rentner. Herbert Diess kassierte 2025 über 9 Millionen Euro. Mehr als der amtierende CEO Oliver Blume. Das Kunststück dabei: Diess arbeitete seit 2022 nicht mehr bei VW. Kein Risiko. Keine Verantwortung. Kein Skin in the Game. Nur ein Vertrag. Taleb hätte daran seine Freude. Nicht weil es clever ist. Sondern weil es ein perfektes Beispiel für ein krankes System ist. In der echten Welt gilt eine einfache Regel: Wer entscheidet, trägt Risiko. Der Pilot sitzt im Flugzeug. Der Restaurantbesitzer isst sein eigenes Essen. Der Unternehmer kann pleitegehen. Diess dagegen bekam weiter Vorstandsgehalt ohne Vorstand. Von 2022 bis 2025: 36,9 Millionen Euro. Danach Pension. Rund 62.000 Euro im Monat. Oder anders gesagt: etwa 2.000 Euro pro Tag fürs Nichtstun. Währenddessen baut der Konzern Stellen ab. Das Problem ist nicht Diess. Er hat einfach einen Vertrag unterschrieben und ihn eingehalten. Rational. Das Problem ist ein System, das Risiko sozialisiert und Belohnung privatisiert. Manager ohne Konsequenzen. Entscheidungen ohne Haftung. Vergütung ohne Verantwortung. Antifragil ist daran genau gar nichts. Heute baut Diess Birnen in Nordspanien an, betreibt ein Hotel und sitzt im Aufsichtsrat von Infineon Technologies. Dort wird er vermutlich wieder für Entscheidungen bezahlt, deren Risiko andere tragen. Man muss zugeben: Birnen anbauen hat mehr Skin in the Game als viele Vorstandsetagen.
Der teuerste Unternehmer bei VW ist gar keiner
2 likes • Mar 12
😂 Krank, aber nicht selten.
Gold und Silber stehen möglicherweise vor der nächsten großen Bewegung
Seit der Korrektur Ende Januar passiert bei Edelmetallen scheinbar… nichts. Viele Spekulanten sind schon weitergezogen zum nächsten „heißen“ Trade. Genau das passiert oft vor der nächsten großen Bewegung. In den Charts bildet sich aktuell bei Gold und Silber eine klassische Struktur: Ein Dreieck Was bedeutet das? Ein Dreieck ist im Kern nichts anderes als komprimierte Energie im Markt: • Verkäufer drücken den Preis nach unten • Käufer steigen immer früher ein • Die Spanne wird immer enger Der Markt lädt Spannung auf. Und irgendwann gibt eine Seite nach. Historisch sind solche Dreiecke in Bullenmärkten häufig Fortsetzungsformationen. Genau das haben wir in den letzten zwei Jahren mehrfach gesehen: - Winter 2024 → starker Ausbruch - Sommer 2025 → starke Rally - Herbst 2025 → nächster Schub Jetzt sehen wir wieder dieselbe Struktur. Wenn Gold aus diesem Dreieck sauber nach oben ausbricht, sprechen einige Analysten bereits von möglichen Zielzonen zwischen 6.000 und 7.000 Dollar. Silber zeigt ein sehr ähnliches Setup. Ein bestätigter Ausbruch könnte Kurse über 150 Dollar ermöglichen. Der wichtige Punkt: Die meisten Menschen glauben, ein Trend sei vorbei, wenn er kurz pausiert. In Wirklichkeit sind diese Phasen oft nur das Durchatmen innerhalb eines größeren Bullenmarktes. Noch spannender ist jedoch etwas anderes: Zentralbanken kaufen aktuell so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das ist kein Zufall. Es ist ein Signal. Und Signale sollte man ernst nehmen. Was denkst du: Stehen Gold und Silber vor der nächsten großen Bewegung oder war das bereits der Höhepunkt?
Gold und Silber stehen möglicherweise vor der nächsten großen Bewegung
5 likes • Mar 12
Ich denke nicht, dass wir schon den Höhepunkt erlebt haben. Selbst wenn es so wäre- kein Grund keine Edelmetalle zu kaufen.
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Sven Stiel
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@sven-stiel-3221
Geschäftsführer

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Joined Oct 27, 2025
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