Na ja, das kommt für mich extrem auf die Dozierenden in den Kursen an. Mein jetziger Stand: Für einen David Nathan bin ich bereit mehr zu zahlen, als für Michael Müller, der eigentlich noch nie ernsthaft in der Branche gearbeitet hat, mir aber trotzdem erklären will, dass er voll den Durchblick hat. Im besten Fall hat man die Grundlagen aus dem Studium in der Tasche - Schauspiel, Gesang etc. Dann ist ein großer Kostenfaktor schonmal minimiert. Letztendlich ist das, was man da auf professioneller Ebene machen will, ein Handwerk, was zu erlernen ist. Ich sehe es als großes Problem, dass viele Anbieter mittlerweile mehrere tausend Euro für eine Ausbildung nehmen, die keine ist. Es laufen riesige Red - Flags auf dem Markt rum und nutzen die Träume von Menschen aus, was sehr traurig ist. Und sehr viele „Absolventen“ können danach keinen Satz geradeaus sprechen. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Also im Großen und Ganzen von meiner Seite: Ich hatte bei namenhaften Kollegen und Kolleginnen aus der Branche verschiedene Kurse in verschiedenen Genres. Das reichte von 1 1/2 Stunden Unterricht bis mehrere Tage - von 160€ bis ca 1300€ pro Kurs. Ich sehe mir mittlerweile vorher genau an, wer da unterrichtet, damit ich das meiste für mich daraus ziehen kann und hole mir Erfahrungsberichte von Kolleg*innen, die Kurse, die mich auf den ersten Blick interessieren, schon gemacht haben. Danach entscheide ich dann, ob der Kurs weiter interessant für mich ist.