Dann mache ich mal weiter: Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, Spezialgebiet Psychiatrie. In diesem Job habe ich dann auch 7 Jahre lang gearbeitet und war damit echt glücklich. Dann kamen Stellenkürzungen, Sozialeinsparungen und so weiter und ich musste mich neu orientieren. Es sollte ein Studium werden, zum Berufsschullehrer Bereich Psychiatrie. Aus diesem Grunde zog ich nach Duisburg, weil dort a) die Uni war und ich b) bei meinem Vater im Supermarkt jobben konnte. Tja, a klappte nicht, also blieb ich bei b. Irgendwann machte es mir richtig Spaß, ich übernahm Verantwortung, bildete mich fort, wurde Marktleiter im 2. eröffneten Markt und anschließend 2017 sogar selbstständiger Kaufmann, mit nunmehr 3 Märkten. Rund um die Uhr arbeiten, das Leben selbst lief irgendwann einfach an mir vorbei. 2023, Corona sei Dank, musste (und wollte) ich die Märkte abgeben. Die dunkelste Zeit in meinem Leben, mit Burn-Out, Depressionen, Fast-Scheidung und einem dicken Rechtsstreit. Warum es alles so kam, kann, wer Interesse hat, dies bei meinem ehemaligen Kollegen nachlesen, der das Gleiche durchgemacht hat (https://www.andreaslauer.info/). Achtung: keine Werbung, keine Hetze, nur Info. Heute, drei Jahre später, weiß ich, dass dieser Knall richtig und wichtig für mich wahr, denn nur so konnte ich wieder in mein altes Leben zurückfinden, auch wenn ich nach wie vor daran arbeiten muss. Ich bin seit etwa 1 Jahr Hausmann, habe mit Frau die Rollen getauscht und kümmere mich um Kinder und Haushalt.