Den hatte ich in Europa nie auf dem Schirm, haben wir hier in Neuseeland kennengelernt bei unseren Recherchen zu Knoblauch und welche Sorten wir anbauen wollen. Ein Riesenvorteil neben den Riesenzehen ist, das er robuster ist und feuchteres Klima besser verträgt, wie richtiger Knoblauch. Wir haben ihn getopft, nicht weil er das braucht, sondern weil wir ihn wegen fehlendem offiziellen Nachweis, das er nicht irgendwie behandelt wurde, nicht auf unser zertifiziertes Feld pflanzen dürfen. Das hat zur Folge, das wir ausserhalb unserer Anbaufläche auf der Farm noch eine andere Fläche brauchen, auf der wir solche Pflanzen auf die Bio-Zertifizierung vorbereiten können. Elefantenknoblauch (Allium ampeloprasum) sieht aus wie ein riesiger Knoblauch, ist botanisch aber enger mit Lauch/Porree verwandt. Er bildet beeindruckend große Knollen mit wenigen, teilweise sehr großen Zehen. Die Pflanzen können über einen Meter hoch werden und attraktive kugelige Blütenstände bilden. (rhs.org.uk) Interessant ist er besonders für Selbstversorger und experimentierfreudige Gärtner: Er verbindet hohen Schauwert, große Erntemengen, gute Lagerfähigkeit und eine vielseitige Verwendung. Sein Geschmack ist deutlich milder und etwas süßlicher als der von gewöhnlichem Knoblauch – dadurch ist er auch für Menschen interessant, denen normaler Knoblauch zu scharf ist.