Hantelstrategie so aufstellen, dass ich mit 10-20 % in Assets investiert bin, die von Krisen profitieren und den Rest in Gold, Silber, Staatsanleihen sowie gut funktionierenden und möglichst global operierenden Aktiengesellschaften, die einen Burggraben aufweisen und ein Geschäftsmodell betreiben, das leicht verständlich ist. Ansonsten immer ein Ohr am Volk haben, denn sobald der Taxifahrer, die Hausfrau oder der Beamte mir erzählen wollen, in welche Assets ich investieren müsse, weiß ich, dass das nicht mehr lange gut gehen kann und ich da schleunigst das Weite suchen sollte. Wenn alle erzählen, dass China und BRICS demnächst die einzige Weltmacht sein wird, werde ich zunehmend skeptischer. Auch WEF und BIS Papiere sind mir bekannt, aber die haben nun mal auch nicht die Weisheit mit Löffeln aufgenommen. Niemand weiß, was kommt. Die Zukunft ist ungewiss. Deshalb setze ich nur einen Teil meines Kapitals auf den Crash. Wenn er kommt, dann stehe ich im besten Fall besonders gut da. Wenn nicht, habe ich immer noch Assets und Unternehmen in der Tasche, die sich sehen lassen können. Dann geht es mir auch gut. Die beste Währung sind mein Wissen und meine Familie und mein Netzwerk, obgleich ich letzte beiden nicht zu einem monetarisierbaren Gut degradieren möchte. Im Gegenteil, sie sind so unschätzbar wertvoll, weil ich sie eben nicht mit Geld kaufen kann. Gemeinschaft ist der beste Krisenschutz, weil sie robust oder sogar antifragil sind, also in Krisen wachsen und zusammenschweißen. Zumal die heutige Welt vor allem deshalb so fragil ist, weil die natürlich gewachsenen Gemeinschaften aufgelöst werden. Die Zeit wirds richten. ;-)