Ich war als Student das erste Mal 1987 in Japan. Diese Erfahrung war einzigartig, weil ich Gelegenheit hatte, am Familienleben meiner Gastgeber teilzunehmen. Zwölf Jahre später habe ich dann ein Business gegründet, das u.a. Produkte aus Japan importierte. Seit 2010 betreibe ich eine Galerie für zeitgenössische Kunst aus Japan. So sehr ich die Ästhetik, Kultur, Land und Leute liebe, habe ich das Land nie idealisiert, da jedes Land, jede Kultur seine dunklen Seiten hat. Japan hat mich nie mehr losgelassen. Sollte es hier Leute geben, die ausser Shogun, ramen und manga auch einen differenzierten Blick auf das Land haben, dann freue ich mich auf interessante Diskussionen.