Bisher zeigte mir der MCO vor allem das Momentum: Kommt Bewegung in den Markt, lässt sie nach oder dreht sie? Jetzt bezieht er auch die Marktstruktur und die Reaktion des Preises an unseren Zonen ein. Warum war mir das wichtig? Eine kräftige Bewegung mitten im Nirgendwo ist für meinen Handel weniger interessant als eine klare Reaktion an einem wichtigen Level. Preis und Struktur haben Vorrang. Der MCO hilft mir, das Geschehen schneller einzuordnen. Auf 5M, 10M und H1 berechnet er seine Anzeige jeweils aus den Kerzen des angezeigten Zeitfensters. Im H1 sehe ich damit die H1-Situation, im 5M die nähere Reaktion. Die Werte werden nach Kerzenschluss übernommen. Operativ kann ich so von oben nach unten prüfen: Was sagt die größere Struktur? Wie reagiert der Preis am Level? Ist die Bewegung stabil, lässt die Kraft nach oder kippt sie? Das macht einen möglichen Must-Move besser lesbar. Trotzdem gilt: Der MCO eröffnet keinen Trade für mich. Erst kommen Level und Price Action, dann die Bestätigung und schließlich mein Limit-Entry. Wenn der MCO „STARK“ sagt, der Preis aber in der Range-Mitte herumturnt, darf er gern stark sein. Ich bleibe trotzdem sitzen. ☕ Im MCO mussd ich nun auch die Zonen eintragen, aber da von bis, es ist Arbeit, na und, nennt es Vorbereitung, ohne Vorbereitung keinen Plan und ohne Plan ist man kein profitabler Trader! @Nouhad Hadrous @Kevin Sonntag @Edgar Strege