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5 contributions to KILehrkraft.de
Chat GPT oder Claude?
Es sind ja neue Modelle rausgekommen und ich wollte mal fragen, wieso das Stimmungsbild ist. Also bei mir ist es im Moment komplett gemischt. Ich benutze beides, um auch beides auszutesten und fortzuführen. chreib etwas...
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12 members have voted
1 like • Sep 26
Beides :D finde, es haben beide ihre Stärken, kann mich gar nicht recht entscheiden. Aber das großzügigere Nutzungslimit und Bildgenerierung sind schon ein starkes Argument für ChatGPT
Arbeitswelt der Zukunft
Guten Morgen, Ich wollte mal eine etwas breitere Diskussion starten, weil mir folgendes letztens passiert ist: Ein Freund von mir arbeitet in einem Elektriker Betrieb und ist sehr von KI begeistert. Offiziell wollen die im Unternehmen KI nutzen um Prozesse zu vereinfachen, aber er sagte mir, dass die auf jeden Fall 2 Vollzeitstellen in der Verwaltung ersetzen werden. Und diese Mitarbeiter waren jetzt normale Durchschnittsschüler, verlieren aber ihren Job, weil das was sie können, eben schneller und mindestens in gleicher qualität von KI gemacht werden kann. Er verdient dadurch in dem Unternehmen natürlich deutlich mehr als vorher. Jetzt ist die Frage: Was sollen wir ihnen noch beibringen, wenn das Abrufen und Anwenden von Wissen und jede(!) Arbeit am PC von KI gemacht werden kann. Klar, Fokus auf Kompetenzen. Ist ja aktuell auch so aber ganz ehrlich: In meinem Mathe Unterricht geht es gefühlt weniger um Kompetenzen, sondern Rechenverfahren auswendig zu lernen und bis zur Klassenarbeit hin zu kriegen... Was sagt ihr? Ich bin gespannt wie ihr das ganze seht 😁 Viele Grüße René
1 like • Sep 7
Interessant, dass du da direkt Einblick in Stellenabbau durch KI hast; danke fürs Teilen! Ich frage mich das gleiche auch oft: Auf welche Arbeitswelt bereiten wir die Schüler heute eigtl vor? Und ich sehe es ähnlich wie Sebastian. Es bleibt wichtig, sich ein eigenes, fundiertes Urteil bilden zu können und dafür müssen die Kinder und Jugendlichen Denken lernen. Das geht mit am besten in Mathe. Ab der 8. Klasse wird es für mich als Mathelehrer immer schwieriger, die Inhalte noch mit Alltagsrelevanz zu rechtfertigen. Aber darum gehts auch nicht alleine. In Mathe sollen sie lernen, Problemlösestrategien zu entwickeln und sich durch Herausforderungen zu beißen - das Gehirn anzustrengen. Aber auch in jedem anderen Fach sollte man mal so tief hineinstudiert haben, dass man zumindest eine Ahnung von der Komplexität der Welt hat. Ich denke, Kernauftrag unseres Bildungssystems ist, den Dunning-Kruger-Effekt kleinzuhalten. Auch im Sinne der Demokratie. Vor einem knappen Jahr hab ich ein Interview mit dem KI- und Zukunftsforscher Prof. Stefan Gröner geführt und ihm auch die Frage gestellt. Er meinte, unser Bildungssystem bereitet die Schüler am besten vor, wenn wir sie in einem möglichst breiten Spektrum ausbilden. Jeder Spezialist (der nichts anderes kann), wird vermutlich iwann durch KI ersetzt. Und die kreativen Fächer werden wichtiger denn je. Staunen können und wirklich kreativ sein - meinte er - sind exklusiv menschliche Eigenschaften.
Fable 5 ist down macht sich jemand sorgen?
Hey Leute, viele von euch haben es vielleicht noch gar nicht mitbekommen, aber das beste Modell von Claude ist runtergenommen worden von der US-Regierung. Ich finde das schon krasse Entwicklungen und wollte mal hören, was ihr dazu sagt. Hatte jemand schon die Zeit, es zu testen? Was waren eure Eindrücke? Was glaubt ihr, was so die Zukunft bringen wird? Wird sowas noch häufiger passieren oder werden dann noch krassere Modelle kommen, die dann offen sind und mit denen keine Ahnung, was passiert? Kommentiert gerne mal wie es euch so damit geht.
0 likes • Jun 19
Ich hab es getestet und meine Tools überarbeiten lassen. Fable war langsam aber die Ergebnisse waren echt beeindruckend. Schon eine neue Liga. Dass die Regierung den Stecker gezogen hat, finde ich gleizeitig beruhigend wie beunruhigend. Es zeigt, dass Regierungen wirklich schnell handeln können (für den Ernstafll wichtig), aber auch unsere Abhängigkeit von anderen Regierungen, die uns schnell aus dem Markt ausschließen könnten. Learning: nicht nur auf einen Anbieter setzen. Ab besten vorsorglich auch lokale Modelle nutzen. Das geht aber hardwaretechnisch schnell ins Geld. Wir bauen an unserer Schule jetzt einen KI-Server mit zwei rtx 3090, die man bridgen kann, für möglichst viel (günstigen) VRAM. Gleichzeitig bin ich optimistisch, dass es bald neue lokale Lösungen geben wird, die deutlich effizienter arbeiten, wie es jetzt z. B. für Apple Intelligence angekündigt wurde.
1 Jahr in einer Stunde Challenge
Herr Leute, ich glaube, mittlerweile ist KI soweit, und ich werde, bin gerade in der Planung, bei mir auf dem Kanal, um grundsätzlich eine Challenge zu machen, die heißen soll, ein Jahr in einer Stunde, und die Challenge ist praktisch den Unterricht von einem Fach für ein Jahr mit allen Materialien und Planungen in praktisch einem Durchgang. mit weniger als einer Stunde Menscheninteraktion erstellen zu lassen. Lasst mich gerne mal wissen, wie ihr das findet, eure Ideen und Bedenken interessieren mich auch total.
0 likes • Jun 2
Coole Idee! Welches Fach und welche Jahrgangsstufe schweben dir vor? Denke, es ist sehr fachabhängig... aber ich hab so gezielte Vorstellungen von meinem Unterricht, dass ich es mir im Moment schwer vorstellen kann, das wirklich gut mit so wenig Aufwand umzusetzen. Höchstens, wenn ich der KI mein gesamtes Material zur Verfügung stelle und es in lern-HTMLs verwandeln lasse...
Project oder Cowork für die Reihenplanung?
Liebe Community, ich würde mich gerne von Claude bei der Reihenplanung unterstützen lassen und dazu sollte Claude ja am besten wissen, was ich vor habe und bereits gemacht habe. Mir ist nur leider noch nicht klar, wie ich das ganze am besten aufbauen soll - vor allem nicht, ob ich für jede Klasse ein eigenes Projekt anlegen soll oder einfach über Cowork Zugriff auf mein Ordner geben soll, den ich eh für jede Klasse anlege. Außerdem möchte ich noch ein Dokument erstellen, was ich der KI jeweils mitgebe, wo unter anderem folgendes enthalten sein soll: Curriculum, Operatorenliste, Infos zur Klasse, methodische und didaktische Grundprinzipien und Dinge die mir wichtig sind. Teilt gerne mal eure Gedanken oder Erfahrungen, wie man sowas am besten aufbaut, um optimal unterstützt zu werden. Vielen Dank schon mal 🙂
2 likes • May 31
Wenn im Projektordner personenbezogene Daten enthalten sind, darf man Cloud-Modellen (also alles was nicht lokal läuft) ja keinen Zugriff geben. Ich lege deshalb einen Unterordner "Arbeitsbereich" an und speichere da alle für das Projekt und die KI relevanten Dokumente. Wenn das recht große PDFs sind, wandle ich die vorher in Markdown um, um Token zu sparen. Dort würde ich dann mit Claude Cowork für jede Klasse das Projekt umsetzen lassen. Also keine einzelnen Projekte in Claude anlegen, da sie ja das gleiche Prinzip in der Erarbeitung verlangen. Alternativ: ein Projekt für eine Klasse durchführen und einen Skill erstellen, sodass Claude immer diesen Skill abrufen kann, um schnell seine Arbeit zu machen, dann würden sich auch verschiedene Projekte nach gleichem Prinzip umsetzen lassen.
1 like • Jun 2
@Stevie Pi Ja, ich nutze inzwischen hauptsächlich Codex und Claude Cowork und arbeite mit beiden in den gleichen lokalen Ordnern am PC, manchmal auch mit Antigravity. :D Ich hab vorher alles in ChatGPT Projekten organisiert, aber die Werkzeuge bei agentischer KI sind so viel mächtiger. Da können eben mit den entsprechenden Skills wirklich hochwertige Dokumente erzeugt werden. Aktuell arbeite ich an einem ki-gestützten Unterrichtsassistenten, der meinen Unterricht live transkripiert und dann automatisch eine interaktive Lern-HTML zu meiner "Türschwellenpädagogik" erstellt. Die Möglichkeiten sind endlos... :D Große PDFs sind für mich so ab 50 Seiten?
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Markus Piller
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@markus-piller-4311
Musiker, Medientechniker und Gymnasiallehrer für Mathematik, Religion, Musik und Informatik.

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Joined May 23, 2026