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1 contribution to KI Experts Club
Hallo zusammen
ich bin Lars, 55, aus der Wetterau in Hessen — und seit gut einem Jahr mit Herzblut in der KI-Welt unterwegs, inzwischen als Geschäftsführer eines kleinen KI-Unternehmens mit klarem Fokus: praxisnahe, DSGVO-konforme KI für den Mittelstand. Also lokale Sprachmodelle und Wissenssysteme, die im eigenen Haus laufen — damit Firmendaten das Haus nie verlassen. Mein Weg dahin war eher ungewöhnlich: Ich komme aus dem Museums- und Kulturbereich (Marketing & Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, rund 14 Jahre). Das prägt bis heute, wie ich an KI herangehe — weniger Hype, mehr die Frage: „Was bringt das konkret im Alltag eines Betriebs?" Was ich gerne einbringe: • ehrliche Einordnung, wo KI im Mittelstand wirklich hilft — und wo (noch) nicht • Erfahrung mit lokalen, datenschutzkonformen Lösungen (das Thema, das viele Geschäftsführer zu Recht umtreibt) • und die Freude, gemeinsam an echten Use Cases zu tüfteln Was ich suche - den Austausch mit anderen Unternehmern und Machern — Fragen aus der Praxis, an denen man wächst. Freue mich, euch kennenzulernen!
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@Flip Flop Hi Peter, gerne ein paar konkrete Dinge statt nur der Vision: Laufendes Geschäft - wir betreuen aktuell zwei Kunden mit individuellen lokalen RAG-Lösungen (einer On-Premise, einer auf Hetzner) — läuft seit einigen Monaten stabil. Daraus ziehen wir gerade die wiederverwendbaren Bausteine (Nutzerverwaltung, Sicherheit, RAG-Kern, Agenten, Dokumentenverarbeitung) in einen Baukasten, damit nicht jedes Projekt wieder bei null anfängt. Was mit meiner eigenen persönlichen KI-Assistenz möglich ist (derzeit noch Testphase): Für die Kunstschule meiner Partnerin habe ich mit meinem persönlichen KI-Assistenten in kurzer Zeit Website, komplettes Vertragswerk (AGB, Anmeldung, SEPA, Datenschutz) und Impressum aufgesetzt und laufend gepflegt — das ist für mich weniger interessant als "schau, was ich gebaut habe", sondern als Beleg, was ein wirklich gedächtnisbasierter persönlicher Assistent im Alltag konkret leistet, wenn er einen über Wochen begleitet statt nur einzelne Prompts zu beantworten. Aktuell in Arbeit - genau darauf bauen wir gerade unsere zweite Produktlinie auf — eine persönliche KI-Assistenz mit echtem Langzeitgedächtnis für Geschäftskunden, ergänzend zu unserem bestehenden RAG-Geschäft. Der Unterschied zum klassischen Firmen-RAG: Ein RAG durchsucht Dokumente, die es schon gibt — ein persönlicher Assistent muss seine Erinnerungen über die Zeit erst selbst aufbauen. Wenn's dich interessiert, geh ich gern tiefer in einzelne Punkte.
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@Flip Flop Gar kein Problem, ehrlich gesagt lernt man beim Selbermachen am meisten. Zur Frage: nein, eher das Gegenteil von dem, was man/du vermuten würde. Der Assistent speichert nicht Rohdaten (Chatverläufe, Dokumente 1:1), sondern destillierte Erinnerungen — kurze, verdichtete Zusammenfassungen von dem, was wirklich relevant war. Technisch sind das Text-Schnipsel plus ein Vektor (eine Zahlenreihe, die die Bedeutung des Textes abbildet, damit man später inhaltlich statt nur nach Stichwort suchen kann). Das ist im Vergleich zu Bildern, Videos oder ganzen Dokumentenbergen winzig — wir reden hier über Kilobyte pro Erinnerung, nicht Gigabyte. Der eigentliche Engpass ist auch gar nicht der Speicherplatz, sondern die "Entscheidung", was überhaupt gespeichert wird. Ein Firmen-RAG durchsucht Dokumente, die ohnehin schon da liegen. Ein persönlicher Assistent muss sich seine Erinnerungen selbst "erschaffen" — er muss aus einem Gespräch herausfiltern, was es wert ist, morgen noch da zu sein, statt einfach alles wegzuspeichern. Speicherplatz ist da das kleinste Problem, saubere Selektion (und Konsolidierung von Altem, damit nichts widersprüchlich oder redundant wird) ist die eigentliche Arbeit.
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Lars Corsmeyer
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@lars-corsmeyer-2359
CEO Lumae Ai Research UG - contact me at [email protected] or [email protected] / u.a. Buchautor für KI-Bilderstellung 2025

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