#Perfektionisten-Prokrastinations-Club? (oder eat the frog?)
Hallo an alle mit-Prokrastinierenden, heute hatte ich folgendes Erlebnis, was vielen hier sicher bekannt vorkommen wird. In der heutigen 1Hour4You Stunde wurde mir dann ans Herz gelegt, dieses mal in der Community zu teilen @Andi Ewert @Volkert Brammer @Nicole Führing <3 ;-) Here we go: Ich beschäftige mich seit einiger Zeit etwas näher mit AI/KI (u.A. für Canva, aber auch Agenten, Automatisierungen etc.). Nun wurde ich von einer netten Person aus einem anderen Netzwerk bei einem zufälligen Kaffee Austausch gefragt, ob ich mit ihr gemeinsam (als Einstieg in die Zusammenarbeit) einen "AI Tools in Canva" Workshop gebe, also dort den Teilnehmenden die KI Tools in Canva vorstellen und dann auch gemeinsam ausprobieren möchte. So schön so gut, neue Herausforderung, here we come. Ich hab natürlich ja gesagt. Wir wollen uns ja weiterentwickeln und neue Dinge ausprobieren, nicht wahr? Ich also ...hab mir dann mehrere Time Slots gebucht über die letzten 2 Wochen um diesen besagten Workshop vorzubereiten und mit Inhalten zu füllen. Wie man das so macht in der neurotypischen Welt. Tja und dann kam da dieses Gehirn dazwischen. "Kann ich das denn überhaupt gut genug?", "Da gibt es doch sicher andere "echte" Experten, die das viel besser können als ich"...und auch "ohje, wo fang ich bloß an?" und "ich weiß gar nicht so richtig auf welchem Stand die Teilnehmenden sind und eigentlich fehlen mir noch Infos". Ende vom Lied war, dass ich prokrastiniert habe. Immer und immer wieder. "Na gut, dann eben morgen". Und es ist nicht das erste Mal und es nervt mich. Defakto habe ich glaube ich 45 min den Workshop vorbereitet (in den letzten 2 Wochen), als ich eine Body-doubling Stunde mit einer Bekannten machte. Einer der Gründe: der gute alte Perfektionismus. So saß ich also heute um 11 Uhr in der 1Hour4You und teilte meinen Fall. Um 13 Uhr war der Termin, wo ich mit der netten Person den Workshop durchgehen wollte. Mit den erarbeiteten Dingen von mir, die noch nicht existierten.