Viele kennen Artischocken vom Hörensagen, aber nur wenige haben sie schon einmal selbst zubereitet. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. 👉 Den Stiel kräftig herausbrechen. Dadurch lösen sich auch die festen Fasern aus dem Artischockenboden. 👉 Einen Topf mit Wasser füllen, etwas Salz dazugeben und einen Spritzer Zitrone. Die Zitrone sorgt hauptsächlich dafür, dass die Artischocke ihre schöne Farbe behält. 👉 Die Artischocke ins Wasser geben und je nach Größe etwa 40 bis 45 Minuten kochen. Woran merkt man, dass sie fertig ist? Ganz einfach: Die äußeren Blätter lassen sich leicht herausziehen. Ich teste das gerne mit einer Zange. Wenn die Blätter sich sanft lösen, ist die Artischocke fertig. Danach die Artischocke kurz auf den Kopf stellen, damit das Wasser herauslaufen kann. 🍃 Jetzt beginnt der eigentliche Genuss: Die Blätter werden von außen nach innen abgezupft. Den unteren fleischigen Teil des Blattes in den Dip tauchen und dann mit den Zähnen abziehen. Schritt für Schritt arbeitet man sich nach innen vor. Wenn alle Blätter entfernt sind, bleibt das Herzstück übrig. Dort befindet sich noch das sogenannte „Nest“ – die feinen Fasern in der Mitte. Diese werden entfernt, da sie nicht genießbar sind. Und dann kommt das Beste: 💚 Der Artischockenboden. Für viele der leckerste Teil der ganzen Artischocke. Dazu passt praktisch jeder Dip: • Schmand• Crème fraîche• Joghurt• Knoblauch• Kräuter• Curry• Paprika Erlaubt ist, was schmeckt. Unser Tipp: Wenn ihr Artischocken als Hauptgericht esst, rechnet ruhig mit zwei großen Artischocken pro Person. Und stellt unbedingt eine große Schüssel für die Blätter auf den Tisch – da kommt im Laufe des Essens einiges zusammen. 😄 Artischocken sind vielleicht nicht jedermanns Sache. Wer sie aber mag, bekommt ein einfaches Gericht, das entschleunigt, Spaß macht und nebenbei auch noch richtig gesund ist. Guten Appetit! 🌿