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Shelfd Streaming-Community

33 members • Free

6 contributions to Shelfd Streaming-Community
„War Streaming nicht mal einfacher?“
In seinem aktuellen Staffellauf stellt André Pitz eine unbequeme Frage: Streaming war mal die bessere Alternative zu illegalen Seiten – heute wirkt es manchmal fast umständlicher. Es gibt immer mehr Plattformen, die Preise steigen, die Übersichtlichkeit sinkt. Was früher ein klarer Deal war – viel Inhalt, fairer Preis, maximale Flexibilität – fühlt sich heute oft fragmentiert an. Wer alles sehen will, braucht mehrere Abos. Dazu kommen Werbung, Zusatzkosten und Regeln, die das Streamen eher komplizierter machen. 💭 Ist das vielleicht ein Grund, sich endlich mal gehörig beim verstaubten DVD- und Blu-ray-Regal zu entschuldigen? Was denkt ihr: - Habt ihr noch physische Medien im Regal stehen – und können die für euch Streaming wieder ablösen? - Protestieren wir zu wenig, obwohl die Streamer schlechter und teurer werden? - Gibt es für euch eine konkrete Verschlechterung – Werbung, Preiserhöhung, Offline-Sperre – die für euch die Schmerzgrenze wäre? Wer vor der Diskussion nochmal kurz einsteigen möchte: Hier findet ihr Andrés Staffellauf.
Nachdem ich mal das DVD-Regal entgnomed habe und einen Karton voll Schrott an Momox schickte, sind jetzt noch meine Lieblinge von Star Wars bis zu Downton Abbey im Wohnzimmer griffbereit und gar nicht so schlimm staubig. Da sind dann auch Sachen dabei, wo man legal keinen Zugriff hätte. Viele Serien von Channel 4, BBC und ITV, die es bei keinem Streaming-Anbieter gibt und die bisher nicht mit Originalton in der ARD/ZDF/arte zu sehen waren. Wenn die beiden Netflix-Slots durch die Töchter belegt sind, kommt auch schon mal eine der DVDs zum Einsatz. Und wenn Netflix mal Ernst macht, und unseren Haushalt - wo die Töchter nur noch ab und zu sind - in drei Abos ändern möchte, fange ich mit Mr. Selfridge, Line of Duty und Stella nochmal von vorne an. Genauso, falls man mal nur noch mit Werbung ein Netflix Abo haben kann. Die anderen Streaming-Anbieter haben nicht viel Interessantes für mich im Angebot. Was bei DVDs aber schon nervt, ist der Zeitraum, bis man mal auf Start drücken kann. Raubkopiererhinweise und endlos lange Menüsequenzen gehen mir schon immer auf den Keks. Bei Raubkopien geht es sofort los und ich habe bezahlt (meist gebraucht gekauft) und hänge in der Warteschleife.
0 likes • Mar 27
@André Pitz Genau, ich würde für Britbox, Acorn, BBC iPlayer gerne einen Betrag zahlen, um da legal zugreifen zu können. Die Angebote sind da - aber in meinem Land nicht verfügbar. Also hilft nur Enthaltsamkeit, Urlaub in GB oder Kreativität.
Algorithmus vs. Empfehlung 👀
„Das könnte dir auch gefallen...“ – wie oft klickt ihr bei diesem Satz eigentlich noch mit voller Überzeugung auf Play? Streamingdienste tun alles dafür, uns weiß zu machen, dass sie unseren Geschmack perfekt kennen. Aber oft fühlt es sich eher so an, als würden wir in einer Endlosschleife aus dem immer gleichen Einheitsbrei feststecken. Wir bei Shelfd glauben ja fest an die Kraft der menschlichen Kuration – deswegen wollen wir wissen, wie ihr euch im Dschungel der automatisierten Vorschläge bewegt. 💬 Unsere Fragen an euch: - Wer entscheidet bei euch wirklich, was auf dem Bildschirm landet: Die Mathematik hinter der App oder der Tipp von echten Menschen? - Vertraut ihr eurem Algorithmus noch oder fühlt ihr euch eher „bevormundet“? - Wo findet ihr eure echten Perlen – sind es Podcasts, der Freundeskreis oder doch der Zufallsfund abseits der Startseite? 💡 Außerdem eine kleine Idee: Wie wäre es, wenn wir alle mal bewusst „gegen“ unseren Algorithmus schauen und aus unserer Filterblase ausbrechen? Falls ihr das ausprobiert, teilt gerne mal eure Erfahrungen mit uns! Wir sind gespannt auf eure Strategien gegen den Einheitsbrei. Und nicht vergessen: Hier wird natürlich niemand für seine algorithmischen Guilty Pleasures gejudged!
2 likes • Feb 19
Also die Empfehlungen von Netflix sind genauso ein Müll wie die Suche bei Netflix. Neben Empfehlungen von Freunden habe ich noch Gruppen bei Facebook, Blogs und IMDB als Inspirationsquellen. Und dann stellt sich die Frage, ob man irgendwie an den Content ran kommt :-) Ich habe oft bei Dailymotion Glück und bin seit Jahren Kunden beim Online-TV-Recorder. Das ist dann zwar nicht alles in HD und Top-Qualität, aber noch legal genug für mich und wer analoges TV kannte kann auch mit SD leben. Und wenn es in den Mediatheken oder bei Netflix vorhanden ist - um so besser. Mehr Streaming-Dienste bezahle ich jedenfalls nicht. Ich hatte es mal ausprobiert das erste Wort der Tageszeitung bei Netflix zu suchen und dann den ersten Treffer anzuschauen. Um mal überrascht zu werden. Das war schrecklich - ich habe nichts länger als 10min ausgehalten :-)
Wie Filme Sehnsuchtsorte erschaffen
@David Reiter freut sich auf seine Marokko-Reise im März – aber nicht einfach auf das Land, sondern auf ein ganz bestimmtes Marokko. Nämlich das aus Jim Jarmuschs „Only Lovers Left Alive“: Musik aus versteckten Bars, diese melancholische Atmosphäre. Der Film spielt in Tanger, David fliegt nach Marrakesch – völlig egal. Der Vibe hat sich längst vom konkreten Ort gelöst und auf das ganze Land übertragen. Das Faszinierende daran: Filme geben uns emotionale Landkarten von Orten, an denen wir nie waren. Paris ist romantisch wegen „Midnight in Paris“. Rom ist „La Dolce Vita“. Japan ist Studio Ghibli. Diese Projektionen reisen mit – auch wenn die Realität dann ganz anders ist. Und genau das macht die Vorfreude aus. Deshalb unsere Frage an euch: 💬 Welche Filme haben euch Erwartungen an Länder oder Städte gegeben, die immer noch nachhallen? Teil gerne eure Gedanken dazu: - Welche Film-Projektionen tragt ihr noch im Gepäck für Orte, wo ihr noch nicht wart? Und freut ihr euch darauf, dass die Realität euch überrascht – oder würde euch Enttäuschung nerven? - Wart ihr schon mal an einem Ort, auf den ihr durch einen Film gekommen seid und war es dort „genauso“? Oder ganz anders? Wie seid ihr mit der Diskrepanz zwischen Film-Projektion und Wirklichkeit umgegangen? Wir sind neugierig auf die emotionale Landkarte der Community.
2 likes • Feb 10
The Commitments hat mich nach drei Aufenthalten in England neugierig auf die Republik Irland gemacht. Nach Nordirland ging damals kein Tourist freiwillig hin, das waren andere Zeiten. Die anderen Filme The Snapper und Fish&Chips sind auch super und irgenwann fiel mir auf, dass das alles auf Romanen von Roddy Doyle basiert. Wir hatten kein Internet, da brauchte manche Erkenntnis ein paar Jahre länger. Anfangs der 2000er war ich dann 2x für je 3 Wochen in Irland und bin einmal um die Insel rum und auch etwas in der Mitte gewesen. Noch schöner als England - weniger laut und ursprünglicher. Die Iren sind auch ein super-nettes Völkchen. (So lange man kein Engländer ist). Schottland fehlt mir immer noch auf der Karte. Da will ich seit "Local Hero" hin, und der Film ist inzwischen über 40 Jahre alt. Vielleicht nächstes Jahr, denn diesen Sommer geht es auf die Kanalinsel Jersey. Ganz ohne Inspiration durch einen Film.
@Leya Lourenco Ja, das ist kein Vergleich mehr - wir konnten überall am Bed&Breakfast halten und klingen - heute ist alle 4 Monate im Vorraus gebucht. Es ist viel voller - egal was man macht. Aber das dreht man nicht mehr zurück. Genauso wie die Bekloppten, die für ein Foto an einer bestimmten Stelle aufgetakelt ankommen und nach dem Foto wieder verschwinden. Was für Hirnies :-) Früher war nicht alles besser (absolut nicht), aber Land und Leute beim reisen kennen lernen war viel besser. Ohne Navigation findet man auch interessante Orte wo man gar nicht hin wollte :-)
Die „Neustart“ Ausgabe (Feedback)
Die Premierenausgabe vom neuen Shelfd Magazin ist raus und bei euch angekommen. 🙌 Für uns war das ein besonderer Moment – nicht nur, weil wir monatelang daran gearbeitet haben, sondern weil wir wissen: ein Streaming-Magazin für bewussten Medienkonsum ist erstmal… erklärungsbedürftig. Nicht jede*r versteht sofort, warum man für kuratierte Empfehlungen bezahlt, wenn „Netflix einem doch schon alles vorschlägt“. Deswegen interessiert uns ehrlich: Wie war euer erster Leseeindruck? Was ist hängengeblieben von der thematischen Bandbreite? Was hat euch im üositiven oder negativen Sinne überrascht? Wir wollen verstehen, wie das neue Shelfd Magazin bei euch landet. Und zwar nicht diplomatisch, sondern konkret. Deshalb unsere Frage an euch: 💬 Was war euer erster Eindruck von Ausgabe 1 – positiv oder negativ? Wir wollen Shelfd mit euch gemeinsam besser machen.
3 likes • Feb 10
Also ich lese das Shelfd Magazin im Browser auf dem Monitor. Und da ist mir zunächst das gelungene Layout aufgefallen. Manche Seiten möchte man ja schon wegen des grauenhaften Kontrast/Schriftgröße (ja kann man ändern, aber was soll das?) nicht konsumieren. Inhalte von alten Kram wie 12 Monkeys (habe ich schon im letzten Jahrtausend nicht kapiert) bis zu Aktuellem und auch special Interest von ARTE. Also erster Eindruck? Mit gefällt es!
2 likes • Feb 12
@André Pitz Es gibt ja immer noch so Massengeschmack, wo die Leute drüber reden. Tatort, IBES, Wetten, dass..., Stranger Things, ... Und manchmal denke ich, dass außer mir kein andere da ist. Im TV bei Arte, 3Sat, Phönix oder Im Stream z.B. bei Life beginns (Netflix UK), Ladhood (BBC), young Offenders (RTÉ). Bei der Riesenauswahl, die man inzwischen hat, ist ja fast alles "special" und kaum noch was da, wo alle Bescheid wissen :-)
Stillsitzen
@David Reiter teilt in seiner aktuellen Staffellauf-Kolumne, dass er verlernt hat, still zu sitzen beim Streaming. Nicht körperlich – sondern mental. Seine Aufmerksamkeit funktioniert nicht mehr wie früher. Selbst wenn er einen Stream startet, auf den er sich gefreut hat, ist er nicht mehr richtig da. Das Ergebnis? Er landet immer öfter bei YouTube-Clips statt bei dem geplanten Film – weil er schon vorher weiß, dass er heute keine Ruhe finden wird. Deshalb unsere Frage an euch: 💬 Was hat sich für euch in den letzten fünf Jahren mehr verändert – die Streams auf den Plattformen oder eure Fähigkeit, sie aufzunehmen? Teilt gerne eure Gedanken dazu: - Welche Art von Streams schafft ihr heute noch entspannt zu schauen – und bei welchen merkt ihr die Unruhe? - Habt ihr Tricks entwickelt, um wieder besser bei der Sache zu bleiben? Oder habt ihr euch arrangiert? - Oder geht's euch komplett anders – ihr könnt euch heute besser konzentrieren als früher? Wir sind neugierig, wie es euch damit geht.
1 like • Dec '25
Eine wirklich schöne Serie ist das Remake vom "Doktor und das liebe Vieh". Erstaunlicherweise genauso gut wie das Original, das ich als Kind ziemlich spät im WDR schauen durfte. One haut jeden Sonntag eine komplette Staffel raus. Die erste Staffel ist nur noch bis zum 30.12. verfügbar, der Rest länger. Ich habe seit längerer Zeit mal wieder was "aufgenommen" und spare mit dieses Highlight auf der Festplatte zum immer wieder mit Genuß eine Folge ansehen. Im TV oder der Mediathek auch im Originalton: https://www.ardmediathek.de/serie/der-doktor-und-das-liebe-vieh/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9vbmUvZGVyZG9rdG9ydW5kZGFzbGllYmV2aWVoc2Vhc29uc2VyaWVz/1 Dafür zahle ich gerne die Rundfunkgebühr. An Sky-Inhalte kommt man ohne Sky-Abo schwer ran :-)
1-6 of 6
Jóáchimður Wilfrieðson
2
3 points to level up
@joachimur-wilfrieson-9641
Über schwarz-weiss Fernseher, VHS, 2-Kanalton-Newsletter, DVD-Boxen, Online-Tv-Recorder zu Netflix und BBC-iPlayer/ITV-Hub. Ab und zu ein Buch.

Joined Dec 4, 2025
Moers