@Sebastian Bobka wie schon gesagt, der Grundgedanke der Ausbildung ist nicht schlecht. Schulisch: Ich persönlich habe mich für die Ausbildung entschieden weil ich mich für Medizin und Pflege interessiere. Diese Ausbildung aber ist jetzt eher nur noch theoretisch, d.h. es dreht sich alles hauptsächlich um Modelle um Forschung um Wissenschaft alles theoretische eben und sowas wie zum Beispiel Krankheitsbilder, Anatomie und Medizin wird nur noch ganz oberflächlich angekratzt den Rest müssen wir uns selbst beibringen. Dann kommt noch dazu das drei Ausbildungen in eine Ausbildung gepackt worden sind und den kompletten Stoff von eigentlich 9 Jahren in drei Jahren zu machen ist schon fragwürdig. Bei uns wurde zum Beispiel die Kinderpflege aber auch die akut Pflege völlig vernachlässigt, und trotzdem kommt es in der Prüfung dran das heißt ich habe nächste Woche Prüfung und muss mir alles selbst beibringen damit ich an diesen zwei Tagen nicht komplett planlos bin. Dann kommen noch die 10 % Fehlstunden dazu. In 3 Jahren 10 % ist garnichts das sind 210 Stunden. Grad wie in der Pflege arbeiten mit alten, kranken oder auch mit Kindern mit einer Immunschwäche. Aber wir Schüler sehen uns gezwungen, auch krank arbeiten zu gehen, da wir diese 10 % in den kompletten drei Jahren nicht überschreiten dürfen, da wir sonst nicht zur Prüfung zugelassen werden. Praktisch sieht es ähnlich aus die anleiter sind mit der neuen Ausbildung ebenso überfordert wie auch die Schüler. Nächste Woche habe ich meine schriftlichen Prüfungen und im Oktober bin ich fertig. Das waren wirklich anstrengende und nervenaufreibende 3 Jahre und ich bin froh wenn diese endlich vorbei sind.