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Die KI-BUSINESS Lounge ...

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2 contributions to Die KI-BUSINESS Lounge ...
Vorstellung
Hi zusammen! Ich arbeite an zwei parallelen Projekten mit KI: 1) Einer Photo-DB, die mir hilf digitale Fotos aus verschiedenen Jahrgängen zu systematisieren und zu kategorisieren. Diese Kategorien werden sobald sie final sind (der Drift entsteht durch neue Bilder) in Sidepockets gepackt und sollen dann in das Repository fließen (bei mir Lightroom Classic). Kernanforderung dabei: - Datenintegrität, - Datensicherheit, - Systematische Reproduzierbarkeit der Kurationsentscheidung über einzelne Fotos - Konnektivität zwischen Klassifizierung und zugrunde gelegter Entscheidung, - Und strategisch, die Ableitung einer Gesamtwerkschau als Fotograf mit konkreten historisch gewachsenen Portefeuille Hier arbeiten zwei LLMs und verschiedene Agenten zusammen an einem gemeinsamen Projekt, ohne direkt miteinander verbunden zu sein. 2) Einem Bewerbungs-Katapult. Hier schicke ich neue Stellen als Text zu Slack und ChatGPT schaut jeden Morgen um 08:00 nach, was neu ist und macht einen Intake-File. Dort wird mein Profil aus einem Repository und domain-spezifischen Anpassungen dagegen gehalten und eine erste Einschätzung über Matching und ATS-Score gemacht. Ferner wird eine Bewerbung als "strong-fit", "aggressiv-stretch", "defensive-stretch" und "not advisable" klassifiziert und Argumentationsanker vorgegeben. Ich prüfe und gebe das "go" oder auch nicht. Claude übernimmt dann baut einen ersten CV lokal auf der Festplatte. Dabei greift er die "Anker" von ChatGPT auf und kombiniert dies mit meinem Candidate.md und den Domain-Anpassung für verschieden Adressatenkreise. Ich passe die Formatierung an, ChatGPT macht materiellen Check mit ATS-Score und Matching sowie Bewerbungsstrategie, Claude macht Machine-Review, ob Parser funktionieren, Schriften, Dateigröße, etc. alles passt und fertig. Kernidee und Anforderung: - Schnelle Produktionspipeline (aktuell 10-12 Bewerbungen pro Tag nebenbei machbar) - Hohe Qualität (wurde von HR-Beratern und auch HR-lern bestätigt - die das kaum fassen konnten) - Gute Interaktion von zwei Systemen (ChatGPT für Argumentation und Einschätzung, Claude für Daten- und Dateimanagement) und Claude-Code für Prozesse und Architektur.
1 like • 22h
Dankeschön
Was ein Multi-LLM-System wirklich braucht: Erfahrungen aus einem selbstgebauten Praxisfall
Über Multi-Agenten-Systeme wird viel geschrieben, meist auf der Ebene von Architekturdiagrammen und Produktversprechen. Wie sich zwei unabhängige LLMs im Alltag tatsächlich koordinieren lassen, ohne dass Wissen driftet, Verantwortlichkeiten unklar werden oder am Ende niemand mehr weiß, welcher Stand gerade gilt, zeigt sich eher in der Praxis als in der Theorie. Der folgende Erfahrungsbericht stammt aus einem selbstgebauten, aber vollständig produktiven Fall: einer persönlichen Bewerbungspipeline, in der Claude und ChatGPT arbeitsteilig zusammenarbeiten – gekoppelt über Slack als Signalquelle und eine versionierte, dateibasierte Knowledge Base als gemeinsames Gedächtnis. Der Aufbau: Slack als Sensor, Dateien als Gedächtnis Slack übernimmt in diesem Setup nicht die Rolle einer Chat-Oberfläche für die Agenten, sondern die eines Sensors. Neue Stellenanzeigen landen in thematisch getrennten Kanälen; ein Agent scannt sie, erkennt Statuswechsel und wartet auf klar definierte menschliche Signale in Thread-Antworten – ein einfaches „GO“, „Freigabe“ oder „Sign-off“ genügt, um die Pipeline einen Schritt weiterzuschalten. Slack ist damit Ereignisquelle und Kommunikationskanal zugleich, aber ausdrücklich keine Wissensbasis. Das eigentliche gemeinsame Gedächtnis liegt in einer versionierten Dateistruktur, die beide Systeme lesen und – nach klaren Regeln – auch verändern dürfen. Zentral ist ein einziges Prinzip: Eine Datei ist die alleinige Faktenquelle für den Kandidaten, alle anderen Bestände (historische Bewerbungsunterlagen, Master-Lebensläufe, Slack-Kontext) liefern ausschließlich Kontext – Formulierungen, Gewichtung, Framing –, niemals neue Fakten. Jede Änderung an dieser Faktenbasis muss geschrieben werden, nie „nur im Kopf eines Modells“ bleiben. Genau das ist einmal schiefgegangen: Ein überarbeiteter Stand wurde nur intern in einem der beiden Systeme gepflegt und nie verteilt, sodass eine spätere Anfrage gegen einen veralteten Stand lief, ohne dass es zunächst auffiel. Die Konsequenz war keine neue Regel mit gutem Willen, sondern ein hartes Versionierungs- und Übergabeverfahren: durchgehend nummerierte Gesamtversionen, die je den vollständigen Stand aller Kategorien enthalten, plus eine bewusste Entscheidung gegen Mikro-Releases – kleine Einzeländerungen sammeln sich, bis ein inhaltlich abgeschlossener Block vorliegt, statt bei jeder Kleinigkeit einen neuen Stand zu erzeugen.
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@Frank Gassan Bitteschön - sofern Du weiteres wissen möchtest, gerne melden
1 like • 1d
Danke Katrin, das ist ein guter Punkt. Hierzu gibt es ein standardisiertes Status System. Die Hauptübergabe findet nach einem automatisierten Screening neuer Vakanzen in Slack statt. Konkret werden die Anforderungen aus der Stellenbeschreibung gegen mein Profil und das "Wissen" von ChatGPT über mich sowie den gesamten Bewerbungslauf bewertet. Die Status-Kennzeichen sind "strong-fit", "defensive-stretch", "aggresive-stretch", "not-advisable" - ich kann dann entweder ein "Close" setzen oder ein "go" setzen. Mit einem "go" geht dann Claude in den Ring und nimmt das auf. Ferner gibt es am Rande noch einen "Dringlichkeit-Beschleuniger" - wenn z.B. ein Referral kam, macht es Sinn eine solche Bewerbung zu beschleunigen. Insgesamt funktioniert diese Status-Klassifizierung ganz gut und der Gesamtstand ist für ersichtlich. Hilft das?
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J. Olaf Veltmar
2
7 points to level up
@j-olaf-veltmar-7560
Asset und Investment Management Operations mit viel Datenexposure Daneben in Bezug auf AI, etwas ML, Agentic AI, Multi-LLMs, data- & decision lineage

Active 12h ago
Joined May 27, 2026
Düsseldorf
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